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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
08.08.2006
Ausgabe:
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Titelthema
Firstline- und Secondline-Therapie des Pankreaskarzinoms
Die Therapie des Pankreaskarzinoms stellt ein ungelöstes Problem der modernen Medizin dar. Die molekulare Genese des Pankreaskarzinoms ist durch Mutationen in Onkogenen und Tumorsuppressorgenen gekennzeichnet. Neben diesen genetischen Veränderungen führen epigenetische Veränderungen zu einer dysregulierten Genexpression der Tumorzellen. Es resultiert eine Apoptoseresistenz, die zur Therapieresistenz konventioneller Zytostatika führt. Interessante therapeutische Ansatzpunkte stellen das EGFR-System und die Angioneogenese dar, da hierfür molekulare Interventionsmöglichkeiten bestehen. In der Firstline-Therapie müssen sich Kombinationen „alter“ Zytostatika, neue klassische Zytostatika und innovative Substanzen gegen den bisherigen Standard Gemcitabin messen lassen. Nach einer langjährigen Periode von ausschließlich negativen Phase-III-Studien trotz vielversprechender Phase-II-Daten sind in den letzten Monaten erste positive Ergebnisse großer randomisierter Phase-III-Studien publiziert worden.
Pankreaskarzinom: EGFR- und Immuntherapie
Das Pankreaskarzinom ist die vierthäufigste Ursache krebsbedingter Todesfälle in der westlichen Welt. Bei einer jährlichen Inzidenz von 10.000 Fällen in der Bundesrepublik und 30.000 in den USA ist der große Einfluss auf die Krebssterblichkeit hauptsächlich durch die bis heute fehlenden Möglichkeiten einer effektiven Früherkennung, die hohe Rezidivrate nach „kurativer“ Resektion und die äußerst beschränkten Therapieerfolge in fortgeschrittenen Stadien bedingt (1). Bei nur 15-20% aller Patienten ist das Pankreaskarzinom zum Zeitpunkt der Diagnosestellung noch resektabel und damit potentiell heilbar. Doch selbst 50% dieser „kurativ“ resezierten Patienten entwickeln innerhalb von 2 Jahren nach der Operation ein Rezidiv, das in der Regel innerhalb von Monaten zum Tode führt (2). Insgesamt überleben nur 20-40% aller Patienten, deren Tumor in sano reseziert werden konnte (R0-Resektion) 5 Jahre ab Diagnosestellung (3).

 
News
 
Fortbildung
CyberKnife Radiochirurgie: Methodik und Indikationen
Unter dem Begriff „Radiochirurgie“ versteht man eine Behandlungsmethode, bei der stark fokussierte Strahlung in einer Sitzung gezielt in einen Krankheitsherd eingestrahlt wird, um diesen auszuschalten. Das therapeutische Konzept der Radiochirurgie wurde vor einem halben Jahrhundert von dem schwedischen Neurochirurgen Lars Leksell entworfen (3). Ursprünglich sollte die Methode zur Ausschaltung tief im Gehirn gelegener Schmerzverarbeitungszentren und damit zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden. Die Zielfindung erfolgte mit Hilfe eines Koordinatensystems, welches in Form eines entsprechend kalibrierten Metallrahmens am Schädel des Patienten befestigt wurde. Seit Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hat die Radiochirurgie einen erheblichen Wandel erfahren, der begünstigt wurde durch die Entwicklungen der Computertechnologie und besonders der digitalen Bildgebung. Der Schwerpunkt des klinischen Einsatzes der Radiochirurgie hat sich in die Onkologie verlagert. Bis vor kurzem wurden vor allem gutartige und bösartige Tumoren im Gehirn radiochirurgisch behandelt. Den größten Anteil der behandelten Tumoren stellen mit ca. 25% bis 40% Hirnmetastasen. Der jüngste Fortschritt in der Radiochirurgie wird durch die Entwicklung rahmenloser Systeme für die Radiochirurgie gekennzeichnet. Die rahmenlose Radiochirurgie ermöglicht auch Behandlungen außerhalb des Gehirns wie zum Beispiel in der Wirbelsäule. Die Cyberknife Technologie, die hier vorgestellt werden soll, stellt die am weitesten entwickelte Methode für die rahmenlose und extrakranielle Radiochirurgie dar.
 
Kongressbericht
Evidenzbasierte Anwendung von Goserelin
Mit dem LHRH-Analogon Goserelin steht in der Hormontherapie des hormonsensitiven Mammakarzinoms prämenopausaler Frauen ein außerordentlich gut untersuchtes Medikament zu Verfügung, dessen Wirksamkeit in 6 Phase-III-Studien mit über 7000 Patientinnen belegt wurde und das damit den Stellenwert der medikamentösen Ovarialsuppression begründet hat. Das Medikament hat beim Prostatakarzinom einen noch weit höheren Stellenwert, denn das Prostatakarzinom ist nahezu durchgängig einer Androgensuppression zugänglich. Die signifikanten Vorteile einer zusätzlichen Gabe von Goserelin hinsichtlich der Überlebensparameter wurden beim Prostatakarzinom nach radikaler Prostatektomie bei Nodalbefall und nach Bestrahlung in 6 Phase-III-Studien mit zusammen über 4200 Patienten nachgewiesen. Die Kombination von Goserelin mit dem Antiandrogen Bicalutamid gilt heute als Standard der maximalen Androgenblockade beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom.
 
Studie
 
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