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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
20.08.2005
Ausgabe:
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Titelthema
Bisphosphonate und ihre häufigsten Nebenwirkungen
Bisphosphonate sind integraler Bestandteil der systemischen Therapie ossärer Metastasen. Intravenös oder oral verabreicht senken sie die Zahl sogenannter skelettaler Komplikationen (skeletal related events= SRE`s). Dazu zählen vertebrale und nicht-vertebrale Frakturen, sowie die Notwendigkeit einer Strahlentherapie und/oder einer stabilisierenden Operation. Hingegen werden Schmerzreduktion, Verbesserung der Lebensqualität und die Vermeidung hyperkalzämischer Episoden unverständlicherweise nur selten als Skelettkomplikationen gewertet. Da aber Bisphosphonate fast ausschließlich in der palliativen Situation eingesetzt werden, sind gerade die letztgenannten Punkte von größter Bedeutung für die Lebensqualität der Patienten und den Therapieerfolg. Wenig Nebenwirkungen und geringe Toxizität werden beim Einsatz supportiver Medikamente vorausgesetzt. Bekanntlich schneiden Bisphosphonate in diesem Punkt sehr gut ab. Oder doch nicht?
Antiemetika: Ein Überblick
Für die antiemetische Prophylaxe bestehen jetzt effektivere Optionen als in der Vergangenheit. Dies ist von wesentlicher Bedeutung im Bereich der Onkologie, da weiterhin Chemotherapie-induzierte Nausea und Emesis die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen und die Erfolge der Therapie gefährden. Aus diesem Grund sollte die antiemetische Prophylaxe, wie es aktuelle Richtlinien vorgeben, äußerst sorgfältig in die tägliche Praxis umgesetzt werden. Bislang bestehen hier leider eindeutige Versorgungsdefizite. Neben den bereits seit längerem eingeführten Antiemetika verkörpert der Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonist Aprepitant ein völlig neues Wirkprinzip eines „targeted antiemetic“ und sollte fester Bestandteil der Prophylaxe bei hoch emetogener Chemotherapie und bei Behandlung von Frauen mit Anthrazyklin- plus Cyclophosphamid-haltiger Chemotherapie sein. Der neue Serotonin-Antagonist Palonosetron, der sich durch eine hohe Rezeptorbindungsaffinität und eine lange Halbwertszeit von den Vertretern der gleichen Substanzklasse unterscheidet, könnte bei Gabe moderat emetogener Chemotherapie in Zukunft ebenfalls anstelle herkömmlicher Serotonin-Antagonisten erwogen werden.
Invasive Mykosen: Aktuelle Diagnostik und Therapie
In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Langzeitprognose von Patienten mit akuten Leukämien, hochmalignen Lymphomen und anderen hämatologischen/onkologischen Erkrankungen aufgrund intensivierter Chemotherapien verbessert. Als Folge der Behandlung besteht jedoch oft eine anhaltende Immunsuppression mit der Gefahr opportunistischer Infektionen. Insbesondere prolongierte Neutropenien, graft-versus-host Erkrankung (GVHD) nach allogener Stammzelltransplantation und antineoplastische Therapien, die eine langfristige Störung der T-Zell Immunität hervorrufen, sind mit erhöhter Inzidenz invasiver Mykosen assoziiert. Dank sensitiver diagnostischer Methoden und potenter Antimykotika mit breitem Wirkspektrum können invasive Mykosen zunehmend früher diagnostiziert und effektiver behandelt werden, was zu einer Prognoseverbesserung geführt hat. Trotz des verbesserten Managements bleiben invasive Mykosen eine Hauptursache für fatale infektiöse Komplikationen nach intensivierten Chemotherapien. Dieser Artikel fasst den aktuellen Stand der Diagnostik und der Therapie invasiver Mykosen in der Hämatologie und Onkologie zusammen.
Schleimhautprotektion in der Strahlentherapie
Die akute Schleimhautentzündung (Mukositis) ist eine häufige und u.U. dosislimitierende Nebenwirkung der Strahlentherapie (RTX). Die Patienten unter kurativer Radiotherapie oder Radiochemotherapie empfinden die Mukositis als die am meisten belastende und beeinträchtigende Nebenwirkung der Therapie. Der Grad der Mukositis ist abhängig von therapiebedingten und patientenbedingten Faktoren (Tabelle1). Bei einer kurativen RTX im HNO-Bereich mit Dosen von >50 Gy ist bei >30-50% der Patienten mit einer Mukositis Grad 3-4 zu rechnen. Eine akzelerierte Strahlentherapie oder Kombination mit Chemotherapie lässt eine Mukositisrate Grad 3-4 bei >60-70% der Patienten erwarten. Patienten mit HIV oder CED sowie Patienten mit genetisch prädeterminierter erhöhter Strahlensensibilität werden als Risikopatienten für eine Mukositis eingeschätzt.
Lebensqualität in der Gynäkologischen Onkologie – eine kritische Analyse am Beispiel des Ovarialkarzinoms
Der Begriff Lebensqualität („Quality of Life“) steht in den letzten Jahren zunehmend im Focus der Gynäkologischen Onkologie. Kaum eine klinische Studie existiert, in der nicht Lebensqualität thematisiert wird. Hierbei basieren jedoch meist die Aussagen zur Lebensqualität alleine auf der Auswertung von hämatologischen und nicht-hämatologischen Nebenwirkungen. Unstrittig ist die Tatsache, dass diese Toxizitäten, wie Nausea und Emesis Einfluss auf die Gesamtlebensqualität haben können, ebenso aber unstrittig ist, dass die Beschreibung der Lebensqualität stets multidimensional zu erfolgen hat, welches die subjektive Bewertung des körperlichen, seelischen und sozialen Erlebens enthält, die sich auf einen definierten Zeitraum bezieht und als wichtigste Dimensionen für Lebensqualität drei Globaldimensionen umfasst: die somatische, psychische und sozioökonomische Dimension.
Therapie der Meningeosis Neoplastica
Eine Meningeosis neoplastica tritt bei Patienten mit Tumorerkrankungen durch die Absiedelung maligner Zellen in die Leptomeningen und den Subarachnoidalraum auf. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine anfangs häufig sehr diskrete, meist multifokale neurologische Symptomatik, deren Zuordnung Schwierigkeiten bereiten kann. Diagnostisch relevant ist die Durchführung einer Kernspinntomographie der Neuroachse und insbesondere eine Untersuchung der Liquorzytologie. Die therapeutischen Optionen schließen eine lokalisierte Strahlentherapie bei gleichzeitig vorhandenen Hirnmetastasen bzw. beim Nachweis einer Liquorflussblockade ein. Mehr als die Hälfte der Patienten weist eine disseminierte Tumorerkrankung auf. Neben einer aggressiven systemischen und intrathekalen Behandlung sollte insbesondere das erweiterte Angebot der intrathekalen Chemotherapeutika Berücksichtigung finden.
 
Fortbildung
 
Kongressbericht
Hormonrefraktäres Prostatakarzinom: Ausblick auf künftige Therapie-Strategien
In der Therapie des hormonrefraktären Prostatakarzinoms hat sich die Docetaxel-haltige Chemotherapie etabliert, nachdem 2 große Phase-III-Studien, die letztes Jahr auf dem ASCO präsentiert wurden, erstmals einen lebensverlängernden Effekt durch eine Chemotherapie zeigen konnten. Auch auf dem diesjährigen ASCO gab es interessante Mitteilungen zu Docetaxel beim Prostatakarzinom, berichtete Prof. Peter Albers, Kassel. Aus Phase-II-Studien gibt es Hinweise auf einen lebensverlängernden Effekt durch die zusätzliche Gabe von Vitamin D3 zu Docetaxel sowie auf eine deutlich bessere Verträglichkeit der wöchentlichen, intermittierenden Chemotherapie mit Docetaxel im Vergleich zur kontinuierlichen Chemotherapie.
Neue Brustkrebs-Studie: CASA mit zielgerichtetem Fokus auf die beste Therapie für ältere Frauen
Etwa die Hälfte aller Patientinnen mit Mammakarzinom ist zum Zeitpunkt der Diagnosestellung 65 Jahre oder älter. Liegt die Brustkrebsinzidenz bei Frauen unter 40 Jahren bei 1:225, steigt sie in der Altersgruppe der 40- bis 59jährigen auf 1:24 und bei den 60- bis 79jährigen auf 1:14. Trotz dieser alarmierenden Zahlen sind Frauen dieser Altergruppe in klinischen Studien bisher noch unterrepräsentiert und erfahren möglicherweise nur eine suboptimale Therapie. Diesem Umstand soll jetzt abgeholfen werden: Mit der CASA (Chemotherapy Adjuvant Studies for Women at Advanced Age) –Studie wurde eine Untersuchung gestartet, die sich speziell den Belangen dieser Frauen widmet. Über die Ziele dieser Studie der International Breast Cancer Study Group (IBCSG) unter weltweiter Beteiligung der Breast International Group (BIG) gibt Privatdozent Dr. Hans-Joachim Lück, Koordinator des Brustzentrums der medizinischen Hochschule Hannover Auskunft.
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