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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
28.04.2015
Ausgabe:
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Editorial
 
News
 
Titelthema
 
Fortbildung
Ergebnisse von bundesweiten Erhebungen zum EGFR-Mutationstest bei Patienten mit NSCLC in Deutschland

Die Therapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (Epidermal Growth Factor Receptor, EGFR) führt bei Patienten mit positiver EGFR-Mutation (EGFRM) zu einer signifikanten Verbesserung des progressionsfreien Überlebens im Vergleich zur zytostatischen Chemotherapie. Onkologische Fachgesellschaften empfehlen in ihren Therapieempfehlungen die Durchführung des EGFRM-Tests bei Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC, Stadium IIIB/IV) vor Therapiebeginn, und im Falle des Nachweises einer aktivierenden EGFRM den Einsatz eines TKIs als Erstlinientherapie. In zwei bundesweiten Erhebungen, 2012 und 2014, wurde die Umsetzung der Leitlinien in verschiedenen Versorgungseinrichtungen Deutschlands, Lungenfachkliniken, universitären und nicht-universitären Kliniken sowie onkologischen Praxen ermittelt. Ergebnis: Eine EGFRM-Analyse wurde 2012 bei 60% der Patienten mit einem fortgeschrittenen NSCLC durchgeführt. Die Testrate stieg 2014 auf 78% an. Von diesen Patienten wurde 2012 bei 12,5% und 2014 bei 11,7% in der Erstauswertung eine aktivierende EGFRM nachgewiesen. Die höchste Testrate erzielten 2012 niedergelassene Onkologen (71%), die niedrigste Rate (38%) wurde bei den Lungenfachkliniken beobachtet. Innerhalb von zwei Jahren holten die Lungenfachkliniken ihren Rückstand auf und liegen nun bei einer Testrate von 79%. Insgesamt wurden 2012 11,3% der Patienten mit TKIs behandelt. Dieser Anteil ging 2014 auf 8,9% zurück. Die Umfrage zeigt, dass die Mutationsanalyse bereits 2012 einen wichtigen Stellenwert in der klinischen Routine hatte, der bis Ende 2014 deutlich anstieg, so dass für einen Großteil der Patienten prätherapeutisch entschieden werden kann, ob sie von einer TKI-Therapie profitieren können. Im Sinne einer optimalen Nutzung der Therapieoptionen besteht aber weiterhin ein Verbesserungspotenzial für Deutschland.

 
BNGO
BNGO punktet mit Registerdaten zur Antiemese - 2 Preise beim ASORS-Jahreskongress

Auf nationalen und internationalen onkologischen Kongressen werden neben klinischen Studien immer häufiger Registerdaten aus der realen onkologischen Praxis vorgestellt, denn diese spiegeln das tatsächliche Behandlungsverhalten der Ärzte auf der ganzen Welt wieder. Registerdaten und Daten zum "Patient Reported Outcome" (PRO) gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Qualitätsbeurteilung der Patientenversorgung. Daher werden diese Erhebungen mit großem Interesse wahrgenommen. Besonders im Bereich der onkologischen Supportivtherapie zeigen die Register in nahezu allen Ländern auf, dass es noch erhebliche Versorgungslücken gibt. Vergleicht man die von uns im BNGO erhobenen Daten zur Antiemese mit Registerstudien aus Italien, Frankreich oder Spanien, so sehen wir, dass die Umsetzung der Leitlinien überall nur zu etwa einem Drittel erfolgt. Auch Umfragen aus dem hämato-onkologischen Praxisumfeld in Deutschland, die von Prof. H. Link beim ASORS-Kongress vorgestellt wurden, zeigen vergleichbare Ergebnisse. Die Gründe dafür sind noch unklar. Dabei trägt gerade ein gutes Nebenwirkungsmanagement zur Patientenzufriedenheit bei. Darauf weisen erste Auswertungen der aktuellen Patientenbefragung in den Praxen des BNGO hin. Die Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft würdigte die Registerdaten von zwei Projekten des BNGO zur Antiemese durch die Vergabe von zwei "Best-Abstract-Preisen" bei ihrem Jahreskongress am 27. und 28. März in München (Foto).

 
Studie
 
Interview
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Metastasiertes Pankreaskarzinom: Kombination nab-Paclitaxel/Gemcitabin als Backbone eröffnet Aussichten auf neue Therapiekonzepte

"Obwohl sich die 5-Jahres-Überlebensraten beim Pankreaskarzinom verdoppelt haben, bleibt die Erkrankung auch nach Operation eine fortgeschrittene Krebserkrankung mit schlechter Prognose", sagte PD Dr. Helmut Oettle, Friedrichshafen. Daher waren die auf dem ASCO 2013 präsentierten MPACT-Daten (1) so freudig aufgenommen worden: 8,5 vs. 6,7 Monate medianes Gesamtüberleben (OS) unter der Kombination nab-Paclitaxel/ Gemcitabin, und gerade das "schlechter laufende" Patientenkollektiv mit eingeschränktem Allgemeinzustand und mehr als 3 Metastasen-Orten profitierte von der Kombination stärker als von Gemcitabin mono. Dies ist mittlerweile in einem OS-Update (8,7 vs. 6,6 Monate) und in einer präspezifizierten Subgruppenanalyse bestätigt worden (2). Die Kombination nab-Paclitaxel/Gemcitabin ist nun seit einem Jahr als - explizit einzige - Firstline-Therapie beim metastasierten Pankreaskarzinom zugelassen und hält international Einzug als neuer Backbone. Nun kommt Bewegung in die Therapie, Strategien werden entwickelt und weitere Kombinationspartner für nab-Paclitaxel/ Gemcitabin evaluiert.

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