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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
28.04.2014
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Kongressbericht
 
Studie
 
Titelthema
Protonentherapie als neue Behandlungsoption kindlicher Hirntumoren

Die Strahlentherapie stellt einen wichtigen Baustein zur langfristigen Heilung im Therapiekonzept von kindlichen Hirntumoren dar. Leider sind Kinder jedoch auch besonders empfindlich für das Auftreten von strahleninduzierten Therapiefolgen. Daher stellt heute neben der Tumorheilung auch die Lebensqualität nach Tumortherapie ein wichtiges Ziel dar. Damit gewinnen in der Strahlentherapie moderne und konformale Techniken wie die Protonentherapie zunehmend an Bedeutung, gerade für die Tumorerkrankungen im Kindesalter (Abb. 1). Aufgrund der besonderen physikalischen Eigenschaften von Protonen kann ein Tumor präzise bestrahlt und die empfindlichen, benachbarten Strukturen besser geschont werden. Die bisherigen Erfahrungen mit der Protonentherapie von Kindern mit Hirntumoren sind vielversprechend. Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, um die Überlegenheit der Protonentherapie belegen zu können. In Deutschland bemüht man sich daher darum, die Protonentherapie in das Netzwerk der GPOH für Hirntumoren einzubetten.

Neue Konzepte zu Behandlung und Prävention Hypothalamische Adipositas bei Kraniopharyngeom im Kindes- und Jugendalter

Kraniopharyngeome sind seltene embryonale Mittellinienfehlbildungen mit raumforderndem Charakter. Bei häufig langer Anamnesedauer sind Leitsymptome der Erkrankung: Sehstörungen, Kopfschmerzen, Wachstumsstörungen und Polyurie/Polydypsie (Diabetes insipidus neurohormonalis). Der Versuch einer kompletten Resektion unter Wahrung der optischen und hypothalamisch-hypophysären Funktion stellt die Therapie der ersten Wahl bei günstiger Lokalisation des Fehlbildungstumors dar. Bei ungünstiger Lokalisation (Hypothalamusbeteiligung) wird eine begrenzte Resektion mit anschließender Strahlentherapie empfohlen. Bei hoher Überlebensrate (93%) wird die Lebensqualität der Patienten insbesondere durch eine hypothalamische Adipositas beeinträchtigt. Die Therapieoptionen zur Behandlung der hypothalamischen Adipositas sind eingeschränkt, so dass der Prävention therapiebedingter hypothalamischer Läsionen eine besondere Bedeutung zukommt.

Die Behandlung des Multiplen Myeloms bei jungen Patienten

Die Therapie der jüngeren Patienten mit Multiplem Myelom steht vor der großen Herausforderung, dass die Patienten nicht mehr an der Erkrankung versterben. Seit einem Jahrzehnt konnte mit Einführung der "neuen" Substanzen die Prognose für alle Patienten spürbar verbessert werden. Die jüngeren Patienten werden weltweit mit einer 3er Kombination aus "neuer Substanz", Zytostatikum und Dexamethason behandelt; nach Stammzellapherese erhalten sie eine Hochdosismelphalantherapie; bei nicht komplettem Ansprechen wird eine zweite Hochdosismelphalantherapie mit autologer oder (entsprechend experimenteller Protokolle) allogener Stammzelltransplantation angeschlossen. Nachfolgende Behandlungen wie eine Erhaltungs- oder Konsolidierungstherapie werden in Studien geprüft. Die Entscheidung, wie bei Rezidiv behandelt wird, ist zunehmend der individuellen Situation des Patienten und der Dynamik seiner Erkrankung verpflichtet. In naher Zukunft werden monoklonale Antikörper und Therapeutika aus neuen Substanzklassen die Behandlungsergebnisse deutlich verbessern.

Primärtherapie bei älteren MM-Patienten

Patienten mit neu diagnostiziertem, behandlungsbedürftigem Myelom, die für eine Melphalan-Hochdosistherapie nicht geeignet sind oder die diese Therapieform nicht wünschen, erhielten bislang meist Melphalan in Kombination mit Prednison (MP) nach dem Alexanian-Schema. Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Zusatz eines dritten Medikaments, einer immunmodulatorischen Substanz (IMiD) oder eines Proteasom-Inhibitors etabliert. Aktuelle Phase-III-Daten machen darüber hinaus deutlich, dass Postremissionstherapien auch bei älteren Patienten Qualität und Dauer des Therapieansprechens verbessern, was die Zeit bis zu einer erneuten Erkrankungsprogression (TTP) und das progressionsfreie Überleben (PFS) verlängert. In Zukunft könnten aber auch Regime ohne Alkylanzien Bedeutung erlangen.

Therapie der myelombedingten Nierenerkrankung

Das akute Nierenversagen und die Nierenfunktionsstörung sind häufige Komplikationen des Multiplen Myeloms. Mehr als die Hälfte der Myelompatienten weist eine Einschränkung der Nierenfunktion bei Erstdiagnose oder während des weiteren Therapieverlaufes auf. Trotz der konsequenten Einführung der neuen Substanzen in die Myelombehandlung bleibt die Nierenfunktionseinschränkung ein unabhängiger prognostischer Faktor und korreliert mit einer ungünstigeren Prognose der Patienten. Eine Schlüsselrolle in der Behandlung niereninsuffizienter Myelompatienten kommt der raschen und konsequenten Therapieinitiierung zu. Die effektive Kontrolle der Erkrankung führt zu einer Reduktion der freien Leichtketten als direkt nephrotoxische Agenzien. Die heutigen Behandlungskonzepte können in der Mehrheit der Patienten eine nachhaltige Verbesserung der Nierenfunktion erzielen und auch bei dialyseabhängigen Patienten eine Dialysefreiheit erreichen.

 
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