Donnerstag, 14. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
10.04.2012
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Editorial
 
News
Cabazitaxel im klinischen Alltag beim Prostatakarzinom erfolgreich
Laut einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts wird für das Jahr 2012 beim Prostatakarzinom mit knapp 490.000 Neuerkrankungen gerechnet; das Prostatakarzinom ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Männern und die dritthäufigste Krebstodesursache nach Lungen- und Darmkrebs. Cabazitaxel ist ein neuartiges Taxan, das auch auf Docetaxel-resistente Zelllinien wirkt. Damit steht eine wichtige Therapieoption für Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) nach Docetaxel-Versagen zur Verfügung. Cabacitaxel führt zu einem signifikanten Überlebensvorteil (1) und lässt sich in der klinischen Anwendung hinsichtlich der Nebenwirkungen gut anwenden, so Dr. Bernhard Heinrich, Augsburg.
 
Titelthema
3D-Navigation, Einschränkung der operativen Radikalität und Erweiterung der Strahlentherapie
Der prognostische Wert des Lymphknotenstatus steht hinter der Tumorbiologie zurück: Zur Entscheidung für eine primärsystemische Chemotherapie ist die Tumorbiologie grundlegend; von sekundärer Bedeutung sind Tumorgröße und Nodalbefall. Erfordert die individuelle Therapieentscheidung die Kenntnis des Nodalstatus, ist jedoch ein Informationsverlust durch Verzicht auf die operative Diagnostik nicht akzeptabel. Sensitivere intraoperative Verfahren wie die 3D-navigierte Sentinel-Erkennung, alternative Markierungen und Nachweismethoden können zur Verbesserung der Sentinel-Diagnostik führen. Die Ergebnisse der ACOSOG Z0011-Studie relativieren die Notwendigkeit der Komplettierung der axillären Dissektion bei positiver Sentinel-Lymph-Node-Biopsy (SLNB), auch wenn methodische Schwächen die Aussagekraft limitieren. Außerdem neu zu betrachten sind lokale Kontrolle und systemische Effektivität durch eine Erweiterung des Strahlenfeldes wie in der Whelan-Studie bei nodal-positiven und/oder tumorbiologisch ungünstigeren Mammakarzinomen mit einer Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens von 5,4%. Findet sich ein ausgeprägterer Nodalbefall mit mehr als 4 befallenen Lymphknoten, kommen dosisdichte Chemotherapieschemata und eine Ausweitung der Bestrahlungsfelder in Betracht. Die St.-Gallen-Empfehlungen und diesbezüglichen AGO-Kommentare befürworten keine Übertragung der ACOSOG Z0011-Studiendaten auf andere Mammakarzinome als cT1-2 cN0, verifiziert durch die systematische Axillasonographie. Die exakte Durchführung der SLNB und die Gesamtbetrachtung der Tumorbiologie führen zu individuellem, diagnostisch oder therapeutisch orientierten Vorgehen in der Axilla.
 
DGFIT
 
Serie
Meningeosis neoplastica – eine diagnostische und therapeutische Herausforderung

Eine diffuse Aussaat von Tumorzellen in Liquor und/ oder Meningen wird als Meningeosis neoplastica bezeichnet. Sie tritt in ca. 5% der hämatologischen Neoplasien und 5-10% aller systemischen soliden Tumoren auf, am häufigsten bei Mamma- und Bronchialkarzinomen sowie bei B-Zell-Karzinomen. Der Nachweis ist aufgrund des unspezifischen Erscheinungsbildes und der aufwändigen Diagnostik schwer. Neben der Liquorzytologie muss eine MRT-Bildgebung von Gehirn und Rückenmark erfolgen, um eine evtl. solide ZNS-Metastasierung zu erfassen. Abgesehen von den hämatologischen Erkrankungen ist ein meningealer Befall mit einer schlechten Prognose behaftet. Dennoch können in Einzelfällen beachtliche Therapieerfolge erzielt werden. Dabei fehlen leider weitgehend prospektive randomisierte Daten, die den Stellenwert der verschiedenen Therapiemodalitäten sowie Bestrahlung belegen, so dass Empfehlungen weitgehend auf dem Niveau von Expertenmeinungen gegeben werden müssen. Therapeutische Optionen sind eine systemische oder intrathekale Therapie sowie Bestrahlung von Gehirn und in bestimmten Tumorentitäten auch der Neuroachse. Mit liposomal verkapseltem Ara-C steht seit einigen Jahren eine Substanz zur Verfügung, die über mehrere Wochen zytotoxische Spiegel im Liquor aufrecht erhalten kann und eine gute Verteilung im Liquorraum auch nach lumbaler Applikation gewährleistet. Möglicherweise erzielt eine Kombination von systemischer und intrathekaler Chemotherapie, bei rasch progredienten Verläufen mit Hirnnervenbeteiligung auch mit Ganzhirnbestrahlung, die besten Behandlungsergebnisse.

 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017