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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
24.04.2011
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Editorial
 
Titelthema
Antihormontherapie des Hormonrezeptorpositiven Mammakarzinoms 2011
Mit einem Anteil von 29% ist das Mammakarzinom die häufigste bösartige Erkrankung der Frau in Deutschland. Im Jahre 2006 gab es laut der GEKID (Gesellschaft für epidemiologische Krebsregister in Deutschland) 57.970 Neuerkrankungen und die durch das Mammakarzinom verursachten Sterbefälle lagen bei ca 17.200. Die Häufigkeit der bösartigen Neubildungen der Brustdrüse zeigt eine altersspezifische Verteilung mit höchsten Erkrankungsraten zwischen dem 60. und 69. Lebensjahr – hier treten ca. 300 Neuerkrankungen pro 100.000 Frauen auf. In Deutschland liegt das gemittelte Lebenszeitrisiko einer Frau, am Mammakarzinom zu erkranken, bei 10,3%. Als Therapiemethode beim Mammakarzinom spielt neben der operativen Therapie, der Chemotherapie, der Radiatio und dem Einsatz von Antikörpern vor allem die Antihormontherapie eine entscheidende Rolle. Dieser Artikel beschreibt die aktuellen Empfehlungen der Antihormontherapie in der Prä-, Peri- und Postmenopause, mit besonderem Schwerpunkt auf der Dauer, Kombination und möglicher Sequenzierung der Wirkstoffgruppen.
Therapieoptimierung durch verbesserte Monitoringstrategien im Krankheitsverlauf bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML)
Die Diagnose einer chronischen myeloischen Leukämie (CML) darf nur dann gestellt werden, wenn anhand genetischer Methoden der Nachweis einer Philadelphia-Translokation t(9;22)(q34;q11.2) bzw. eines BCR-ABL1-Rearrangements erbracht werden kann. Diese reziproke Genfusion grenzt die Entität von allen anderen myeloproliferativen Neoplasien (MPN) ab. Die Erkrankung zeichnet sich dabei durch eine erhebliche Heterogenität aus: Zunächst auf morphologischer Ebene durch die charakteristische Stadienabfolge von der chronischen Phase zu akzelerierter und schließlich Blastenphase. Auf genetischer Ebene können die Patienten zusätzlich zur Philadelphia-Translokation klonale Chromosomenaberrationen im Sinne einer zytogenetischen Evolution entwickeln [1], oftmals im Zuge einer Progression der Erkrankung. Auf molekularer Ebene zeigen sich verschiedene BCR-ABL1-Fusionstranskripte mit unterschiedlichen Bruchpunkten im BCR-Gen. Zur korrekten Erfassung des Stadiums und des individuellen Risikoprofils erfordert die Diagnostik bei gesicherter oder vermuteter CML somit ein Zusammenspiel verschiedener diagnostischer Methoden, welches Zytomorphologie, Immunphänotypisierung (bei Blastenphase), Zytogenetik, Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH), sowie die PCR-Techniken umfasst [2]. Seit der Einführung von Imatinib (Glivec®) und Nilotinib (Tasigna®) sowie Dasatinib (Sprycel®) aus der zweiten Generation der Tyrosinkinaseinhibitoren (TKIs) ist eine allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) nur noch bei unzureichendem Ansprechen auf die Pharmakotherapie oder bei fortgeschrittenen CML-Stadien Therapie der Wahl [3]. Die Therapie mit TKIs erfordert jedoch eine differenzierte Beurteilung des Verlaufs, um bei Therapierefraktärität oder Progression der Erkrankung rechtzeitig das therapeutische Vorgehen zu modifizieren. Eine abgestimmte Remissionsbeurteilung bei der CML anhand der Zytomorphologie, Zytogenetik und insbesondere Molekulargenetik ist dafür essentiell. Die vom „European Leukemia Net“ (ELN) entwickelten Empfehlungen für die Diagnostik und Therapieplanung bei Patienten mit CML [4, 5] sind mittlerweile international maßgeblich.
Therapieoptimierung durch Monitoring – Nierenfunktionsstörungen beim Multiplen Myelom
Die Niereninsuffizienz und das akute Nierenversagen sind mitunter die häufigsten Komplikationen beim Multiplen Myelom. Sowohl bei Erstdiagnose als auch im Rezidiv kann es zur relevanten Nierenfunktionseinschränkung kommen. Das Vorliegen einer Niereninsuffizienz ist beim Multiplen Myelom von hoher therapeutischer und prognostischer Relevanz. Vor allem beim Vorliegen einer Leichtketten-induzierten Cast-Nephropathie ist die rasche therapeutische Intervention mit dem Ziel der Wiederherstellung der Nierenfunktion von großer Bedeutung. Die neuen Substanzen, die in der Behandlung des Multiplen Myeloms zum Einsatz kommen, können auch bei eingeschränkter Nierenfunktion bis hin zur Dialysepflicht verabreicht werden. Es ist jedoch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion unter Therapie ein engmaschiges Monitoring mit dem Ziel der frühzeitigen Erkennung von Komplikationen anzustreben. Durch eine konsequente Chemotherapie unter entsprechender Kontrolle der relevanten Befunde ist eine nachhaltige Prognoseverbesserung für Patienten mit Multiplem Myelom und eingeschränkter Nierenfunktion erreichbar.
Zielgerichtete Therapien beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom
Das Ovarialkarzinom ist das zweithäufigste Genitalkarzinom der Frau, verursacht jedoch die meisten Todesfälle von allen gynäkologischen Tumoren. Bei 75% der Patientinnen liegt bei Diagnosestellung bereits ein fortgeschrittenes Stadium (FIGO IIB-IV) vor. Im Rahmen von Studien wird derzeit die Effektivität von zielgerichteten Therapien wie z.B. die Inhibition der Signaltransduktion, der Angiogenese sowie immunologische und gentherapeutische Therapiekonzepte in der Primärtherapie des Ovarialkarzinoms untersucht. Die meisten Daten liegen zur Therapie mit Bevacizumab vor. In drei Studien der Phase III (ICON 7/AGO OVAR 11, GOG 218, OCEANS) konnte bei Patientinnen mit Erstdiagnose eines fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms, die zusätzlich zur Chemotherapie eine Erhaltungstherapie mit Bevacizumab erhalten hatten, ein Vorteil für das progressionsfreie Überleben im Vergleich zum Standard nachgewiesen werden.
 
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