Donnerstag, 14. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
11.07.2005
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Fortbildung
 
Titelthema
Nuklearmedizinische Diagnostik maligner Tumoren des Gastrointestinaltrakts
„Bei der Diagnostik gastrointestinaler Malignome spielt die nuklearmedizinische Bildgebung neben den konventionellen bildgebenden Verfahren wie dem Ultraschall, der Computer-Tomographie (CT) und der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) wie auch den internistischen Untersuchungsmethoden eine wesentliche Rolle. Die nuklearmedizinischen bildgebenden Verfahren sind in der Lage funktionelle Charakteristika wie Rezeptorendichte oder Stoffwechselvorgänge zu visualisieren, was häufig als hilfreiche Ergänzung oder als Alternative zu den konventionellen bildgebenden Methoden angesehen wird. Insbesondere bei der Beurteilung oder der Vorhersage von Therapieeffekten und der Prognose liefert die nuklearmedizinische Diagnostik entscheidende Informationen, da oft Therapie-induzierte funktionelle Veränderungen des Tumorgewebes den morphologischen Veränderungen vorangehen. In diesem Artikel sollen die nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren und deren Indikationen anhand einzelner gastrointestinaler Malignomerkrankungen, dem Ösophagus- und Magenkarzinom, den Gastrointestinalen Stromatumoren, den funktionellen und nonfunktionellen neuroendokrinen Tumoren und den kolorektalen Karzinomen, vorgestellt und kritisch diskutiert werden.“
Radiologische Schnittbildgebung kolorektaler Karzinome
Die radiologische Schnittbildgebung spielt bei der Früherkennung, der Diagnostik, dem Staging und der Nachsorge des kolorektalen Karzinoms eine große Rolle. Neben der etablierten radiologischen Darstellung des Dickdarms mittels Doppelkontrastdarstellung (Kolon-KE) hat in den letzten Jahren die CT-/MR-Kolonographie (virtuelle Endoskopie), welche die zwei- und dreidimensionale Darstellung des Kolons erlaubt, an Bedeutung gewonnen. Dieses Verfahren konnte jedoch seine Wertigkeit in der Frühdiagnostik durch große Studien noch nicht belegen. Neben der Erkennung/Früherkennung der Erkrankung ist ein wesentlicher Focus der radiologischen Diagnostik beim kolorektalen Karzinom das Staging. Das Ausmaß des Primärtumors als auch die Darstellung von Lymphknoten und Fernmetastasen sind für die Therapieplanung, insbesondere für die neoadjuvanten Therapieschemata und die chirurgische Resektion essentiell. Hier sind in den letzten Jahren mittels Dünnschicht-MRT beim Rektumkarzinom und mittels spezifischer Kontrastmittel bei Leberläsionen deutliche Fortschritte erzielt worden. In der Nachsorge des kolorektalen Karzinoms ist die radiologische Schnittbilddiagnostik insbesondere zum Nachweis bzw. Ausschluss von Fernmetastasen oder Lokal- bzw. Lymphknotenrezidiven gefordert und liefert einen wertvollen Beitrag zur frühzeitigen Erkennung der Rezidive.
Endoskopische und endosonographische Diagnostik beim Kolon- und Rektumkarzinom
Die rasante technische Weiterentwicklung der Endoskope und verfeinerte, für den Patienten kaum belastende Untersuchungsverfahren haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Endoskopie den höchsten Stellenwert in der Diagnostik gastrointestinaler Tumore eingenommen hat. Die endoskopische Diagnostik mit histologischer Sicherung steht ganz am Anfang der Untersuchungsreihenfolge und ist Grundvoraussetzung für weiterführende diagnostische Maßnahmen. Der makroskopische Wachstumstyp kann häufig bereits Hinweise auf die T–Kategorie geben. Bei malignen Tumoren des Ösophagus, Magens und Rektums hat der endoskopische Ultraschall höchste Priorität eingenommen, sowohl beim Frühkarzinom im Hinblick auf limitierte lokale Behandlungsverfahren, wie auch beim fortgeschrittenen Karzinom mit der Frage multimodaler Therapiekonzepte.
Photodynamische Therapie bei gastroenterologischen Tumoren
Die Photodynamische Therapie (PDT) stellt eine Möglichkeit dar, mittels Licht eine lokalisierte Nekrose in Tumoren zu erzeugen. Voraussetzung ist die lokale oder systemische Applikation einer das Licht absorbierenden Substanz, dem Photosensitizer, die sich idealerweise nur im Tumor anreichert und die selektive Zerstörung des Tumors ohne Schädigung des umgebenden Gewebes ermöglicht. Bereits vor gut 100 Jahren wurde von Oscar Raab, einem Studenten am pharmakologischen Institut der Universität München, die „photodynamische Wirkung“ an Pantoffeltierchen beobachtet. Der damalige Direktor Hermann von Tappeiner war wenig später am ersten Fallbericht einer photodynamischen Therapie eines Basalzellkarzinoms unter topischer Applikation von Eosin beteiligt [1]. Die gegenwärtige Ära der PDT wurde in den frühen 60er Jahren von Lipson und Baldes an der Mayo Clinic unter Verwendung einer von Samuel Schwartz hergestellten und von ihm als Hämatoporphyrinderivat (HPD) benannten Porphyrinmischung begründet [2] [3]. Die Bedeutung für die Tumortherapie wurde jedoch erst in den 70er Jahren nach einer Serie von Behandlungen von Tumorpatienten durch die Arbeitsgruppe um Dougherty erkannt [4]. Mit der Entwicklung von Laser-Fiberoptischen Systemen und ihrem endoskopischen Einsatz zunächst im Bronchialsystem [5] wurde auch der Grundstein für die Anwendung in der Gastroenterologie gelegt. In einigen Studien konnte eine gewisse Selektivität der Anreicherung von Photosensitizern in Gallengangs- und Pankreastumoren nachgewiesen werden [6][7][8][9]. Obwohl diese nicht besonders stark ausgeprägt ist, entwickelten sich bei einer guten Heilungstendenz mitbehandelten gesunden Gewebes zunehmend Anwendungen in der Behandlung gastroenterologischer Tumoren.
Neoadjuvante Chemotherapie von kolorektalen Lebermetastasen
Das kolorektale Karzinom gehört zu den häufigsten Tumoren in Europa [1] und kann in frühen Krankheitsstadien mit kurativem Ansatz reseziert werden. Jedoch treten trotz verbesserter Resektionstechniken und adjuvanter Therapie bei 22% der Patienten mit einem Kolonkarzinom im Stadium II oder III Lokalrezidive und Fernmetastasen auf [2]. Zusätzlich haben ungefähr 35% der Patienten mit einem kolorektalen Karzinom zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits Metastasen. Eine kurative Resektion ist auch von Lebermetastasen möglich [3,4,5]. Allerdings sind die Metastasen bei 80% der Patienten [6] nicht resektabel. Gründe dafür können zum Beispiel zusätzliche extrahepatische Metastasen, die Einbeziehung von nicht resektablen Strukturen (z.B. aller Lebervenen) oder eine nicht ausreichendes Leber-Restgewebe sein. In dieser Patientengruppe ist das Langzeit-Überleben selten (<5%).
Die Identifikation genetischen Risikos bei gastrointestinalen Tumoren in der Akutversorgung– dargestellt am Beispiel der kolorektalen Karzinome
Am Beispiel der kolorektalen Karzinome soll für gastrointestinale Tumorerkrankungen die aktuelle Situation hinsichtlich der Identifikation genetisch bedingter Tumorerkrankungen Akutversorgung dargestellt werden. Eine eigene Studie untersuchte, ob genetische Diagnostik bei Tumorpatienten derzeit indikationsgeleitet durchgeführt wird. Patienten mit einem aus der Familienanamnese abgeleitetem, vermutlich genetischem Risiko wurden befragt, ob durch die behandelnden Ärzte eine Diagnostik im Anschluss an die Akutbehandlung initiiert wurde. Auf der Basis der gefundenen sollen Aspekte der zukünftigen Gestaltung der Risikoidentifikation thematisiert werden.
 
Kongressbericht
Innovatives Konzept zur Behandlung des multiplen Myeloms
Am 26. April 2005 hat Velcade® (Bortezomib) von der Europäischen Kommission die erweiterte Zulassung für die Rezidivtherapie des multiplen Myeloms erhalten. Damit kann die Substanz jetzt als Monotherapie bei Patienten mit nur einer Vorbehandlung eingesetzt werden, die sich bereits einer Knochenmarktransplantation unterzogen haben oder sich für diese nicht eignen. Das Potential von Bortezomib wird durch weiterführende Studien in der Rezidiv- und Primärtherapie unterstrichen. In einem Gespräch äußerte sich die Transplantationsexpertin Privatdozentin Dr. Monika Engelhardt von der Universitätsklinik Freiburg über die dort übliche Standardbehandlung von Patienten mit multiplem Myelom, die therapeutischen Möglichkeiten von Bortezomib vor einer Stammzelltransplantation sowie über ihre praktischen Erfahrungen beim Einsatz der Substanz.
 
Pharmabericht
Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017