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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.07.2006
Ausgabe:
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Editorial
 
Kongressbericht
Antikörper, neue Substanzen, aktuelle Therapieregime
Die 39. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie entwickelt sich immer mehr zu einem Kongress der Superlative. Dieses Jahr hatten sich in Chicago vom 31. Mai bis 3. Juni über 26.000 Krebsspezialisten aus aller Welt versammelt, um neue Studienresultate zur Prävention und Behandlung von Tumorkrankheiten vorzustellen und auszuwerten. Mehr als 3.700 Abstracts fassen die in Chicago präsentierten Arbeiten zusammen. Gezielte molekulare Behandlungsansätze standen im Mittelpunkt der Betrachtung, darüber hinaus wurden aber auch intensiv neue Studienkombinationen untersucht. Es zeigte sich, dass wichtige Fortschritte erreicht werden konnten – auch wenn vielleicht der ganz große Durchbruch fehlt, so zeigen die Entwicklungen doch wesentliche Schritte in die richtige Richtung auf.
Konsensusempfehlungen zur Hormontherapie (HT) im Klimakterium und in der Postmenopause*
Die Hormontherapie (HT) mit Östrogenen und Gestagenen im Klimakterium und in der Postmenopause gehört zu den am häufigsten eingesetzten medikamentösen Behandlungsverfahren in der gynäkologischen Praxis. Der Nutzen der HT zur Behandlung vasomotorischer Symptome ist unumstritten. Sowohl zu weiteren Nutzen als auch zu den Risiken der HT liegt eine große Anzahl von Studien vor. Bei dem überwiegenden Anteil handelt es sich um Beobachtungsstudien. In den letzten Jahren wurden prospektive, randomisierte, plazebokontrollierte Studien (randomized controlled trials, RCTs) durchgeführt. Letztere haben Zweifel an manchen präventiven Wirkungen einer langfristigen HT aufkommen lassen aber auch positive und präventive Effekte bestätigt bzw. erstmals gezeigt. Anlass für diesen Konsensus gaben die im Juli 2002 publizierten Daten aus der Women’s Health Initiative (WHI), der größten derzeit publizierten RCT. In dieser Studie wurde die Gabe von Plazebo mit der von 0,6 mg konjugierten equinen Östrogenen und 2,5 mg Medroxyprogesteronacetat verglichen. Die Hormone wurden kombiniert kontinuierlich verabreicht. Der Sinn dieses Konsensus besteht in einer kurzen Darstellung des Kenntnisstandes sowie der Formulierung von Empfehlungen für den praktischen Umgang mit der HT.
 
Titelthema
AML und ALL des Erwachsenen – Neues aus Pathogenese, Diagnostik und Therapie
Akute Leukämien, die ersten Erkrankungen, die mit zytostatischer Therapie behandelt wurden, stellen auch heute ein schwieriges therapeutisches Problem dar. Allerdings haben in den letzten Jahren große Fortschritte im Verständnis der molekularen Pathogenese dieser Erkrankungen dazu geführt, dass erstmals, bisher noch für kleine Subgruppen von Patienten, spürbare Verbesserungen in der Therapie zu verzeichnen sind. Es besteht begründete Hoffnung, dass wir in den nächsten Jahren mehr und mehr gezielte Therapien für immer größere Gruppen von Patienten mit akuten Leukämien zur Verfügung haben werden – mit möglicherweise dramatischen Therapieverbesserungen. Für diese Fortschritte sind weiterhin große Anstrengungen notwendig, in vernetzten Strukturen neue Substanzen auf ihre Wirksamkeit bei akuten Leukämien zu untersuchen. Wir werden Fortschritte nur erzielen, wenn Laborwissenschaftler, klinisch tätige Ärzte, pharmazeutische Industrie und nicht zuletzt die Kostenträger an einem Strang ziehen, um die Kombination bestehender Therapieoptionen zu optimieren, und um neue Medikamente mit besserer Effektivität bei verringerter Toxizität zu entwickeln.
Chronische lymphatische Leukämie: Neue diagnostische und therapeutische Konzepte
Die chronische lymphatische Leukämie vom B-Zell-Typ (B-CLL) ist die häufigste Leukämie der westlichen Welt. In den letzten 12 Jahren haben sich die Konzepte zur Pathogenese, Diagnose und Therapie der CLL erheblich geändert. Diese Entwicklungen führen zu einer neuen Bewertung der therapeutischen Ziele und damit zu einer veränderten Führung insbesondere der jüngeren Patienten. Durch neue diagnostischer Möglichkeiten, die eine bessere Risikoabschätzung der CLL ermöglichen, ist in zunehmenden Maße eine risikoadaptierte Therapie möglich. Die neuen Therapieansätze werden durch die Deutsche CLL-Studiengruppe (DCLLSG) in kontrollierten Studien geprüft mit dem Ziel, durch den alters-, stadien- und risikoadaptierten Einsatz verschiedener Therapie-Modalitäten die Behandlung der CLL in den nächsten Jahren kontinuierlich zu optimieren.
Stammzelltransplantation bei akuten und chronischen Leukämien – aktuelle Entwicklungen
Die Transplantation gesunder hämatopoetischer Stammzellen (SZ) im Anschluss an eine hochdosierte, myeloablative Strahlen- und/oder Chemotherapie ist seit ihrer breiten Einführung (1) eine wichtige Säule in der Behandlung akuter Leukämien gewesen: Grundsätzlich unterscheidet man je nach Herkunft der transplantierten Stammzellen die autologe Stammzelltransplantation (SZT), bei der in Remission gewonnene patienteneigene und kryokonservierte Stammzellen angewandt werden, von der allogenen SZT, bei der hämatopoetische Vorläuferzellen eines gesunden HLA-identischen Familienspenders oder in den Haupt-HLA-Merkmalen übereinstimmenden Fremdspenders („Matched unrelated donor“, MUD) eingesetzt werden.Während bis in die frühen 90er Jahre hämatopoetische SZ überwiegend direkt aus dem Knochenmark durch multiple Aspirationen aus dem Beckenkamm in Vollnarkose gewonnen wurde, ermöglichte der Einsatz von Wachstumsfaktoren der Blutbildung (G-CSF) die Mobilisierung von SZ aus dem Knochenmark in das periphere Blut (PBSZ), aus dem sie über eine Zellwäsche, eine Leukapherese, ohne große Belastung des Spenders gesammelt werden können.
 
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