Freitag, 20. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE
Cover Border
Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
26.03.2015
Ausgabe:
Jahr:
 
Zum Bewerten bitte anmelden!
 
 
JOURNAL ONKOLOGIE digital
 
Die digitale Ausgabe von JOURNAL ONKOLOGIE mit aktuellen Nachrichten.Lesen Sie die neue Ausgabe bereits vor Erscheinen der Print-Version.
 
Ältere Ausgaben
 
Alle Ausgaben von JOURNAL ONKOLOGIE sind für Sie kostenlos in unserem Archiv zugänglich.
 
 
 
 
Editorial
 
News
 
Titelthema
Neue Therapieansätze beim Ovarialkarzinom

Kürzlich wurde Olaparib als erster PARP-Inhibitor beim high grade serösen Ovarialkarzinom zugelassen. Diese Substanz ist indiziert beim platinsensiblen Rezidiv als Erhaltungstherapie auch nach mehrfachen Zytostatikaregimen. Voraussetzung ist außerdem der Nachweis einer somatischen oder Keimbahnmutation im Bereich der Tumorsuppressorgene BRCA1 oder 2. PARP-Inhibitoren sind bei Tumoren mit derartigen DNA-Reparatur-Defekten in der Lage, DNA-Doppelstrangbrüche zu induzieren, die dann zum Absterben der Zelle führen (synthetische Letalität). Daraus resultiert letztlich die Wirksamkeit dieser neuen Klasse von zielgerichteten Substanzen speziell bei dieser molekulardefinierten Subgruppe von Patientinnen. So gelang mit einer derartigen Patientinnenselektion eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens um 6,9 Monate im Vergleich zur Placebogruppe. Trotz intensiver Vorbehandlungen der Patientinnen erwies sich Olaparib als gut verträglich mit Übelkeit und Erbrechen sowie Fatigue-Syndrom und Anämie als hauptsächlichen Nebenwirkungen. In der Ära von Bevacizumab beim Ovarialkarzinom sei außerdem angemerkt, dass Olaparib auch nach einer derartigen Vorbehandlung in Frage kommt.

 
BNGO
 
Fortbildung
 
Studie
 
Interview
 
Pharmabericht
 
Kongressbericht
Palliatives Setting - Afatinib als NSCLC-Erstlinientherapie: OS-Vorteil bei Del19-Subgruppe

Die Studie LUX Lung (LL) 3 hat bereits gezeigt, dass sich das progressionsfreie Überleben (PFS) bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und häufigen EGFR-Mutationen unter Afatinib (GIOTRIF®)* mit 13,6 Monaten vs. 6,9 Monate unter Cisplatin/Pemetrexed signifikant verlängert (1), ein Ergebnis, das sich auch in der LL6-Studie gegenüber Cisplatin/Gemcitabin (2) widerspiegelte. Kürzlich veröffentlichte Daten einer kombinierten Post-hoc-Analyse beider Studien (3) haben auch einen Vorteil für das Gesamtüberleben (OS) erbracht: Bei den häufigen Mutationen zusammengenommen ergab sich mit dem irreversiblen ErbB-Family-Blocker Afatinib ein signifikanter Überlebensvorteil gegenüber Chemotherapie von 3 Monaten (27,3 vs. 24,3 Monate) (Abb. 1) (3). Ein OS-Vorteil war mit reversiblen EGFR-Inhibitoren bisher in keiner Phase-III-Studie gezeigt worden, sagte Prof. Frank Griesinger, Oldenburg. Eine präspezifizierte Subgruppenanalyse von LL3 hat nun für Patienten mit Del19-Mutation ein um 12,2 Monate längeres OS gezeigt.

Chronische lymphatische Leukämie: Obinutuzumab führt zu signifikanter Rate an MRD-Negativität

Mit Obinutuzumab (GazyvaroTM) steht für Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) in der Erstlinientherapie in Kombination mit Chlorambucil ein neuer Therapiestandard zur Verfügung. Mit dem Typ-II-Antikörper konnte bei über einem Drittel der in der CLL11-Studie behandelten Patienten ein negativer Status der minimalen Resterkrankung (MRD) erzielt werden (1). "Die MRD-Negativität hat einen beträchtlichen Stellenwert für die Prognose der Patienten", sagte Prof. Clemens-Martin Wendtner, München, im Rahmen einer Post-ASH-Pressekonferenz in Frankfurt am Main. Obinutuzumab wird derzeit außerdem in Kombination mit dem Bcl-2-Inhibitor GDC 0199 getestet, um zu sehen, ob CLL-Patienten in Zukunft auch mit einem chemotherapiefreien Regime behandelt werden können (2).

Onkologische Supportivtherapie - Neues zur Antiemese

Die therapeutische Kunst bestehe in der Onkologie darin, die Balance zwischen Wirkung und Nebenwirkung zu halten, sagte Prof. Dr. Petra Feyer, Berlin, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Suppportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS) der Deutschen Krebsgesellschaft. Chemotherapie-induziertes Erbrechen und Übelkeit (CINV) können heute durch wirksame Antiemetika und Leitlinien bei vielen Patienten verhindert oder stark abgemindert werden. Hierzu leistet der Neurokinin-1-Rezeptorantagonist (NK1-RA) Aprepitant (Emend®) einen wichtigen Beitrag. Dennoch gibt es immer noch Problemkonstellationen, die in den Leitlinien nur ungenügend abgebildet werden. Neue Studiendaten zeigen, dass auch Patienten, die Carboplatin oder eine Hochdosischemotherapie mit Melphalan erhalten, von der antiemetischen Prophylaxe unter Einschluss der NK1-RA profitieren.

Aktuelles aus der Supportivtherapie

Ende November 2014 fand in Heidelberg eine Fortbildung zur onkologischen Supportivtherapie statt, die gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der Deutschen Krebsgesellschaft (ASORS) und der Deutschen Osteoonkologischen Gesellschaft (DOG) gestaltet wurde. Die Supportivtherapie ist ein elementarer Baustein moderner onkologischer Therapiekonzepte. Sie stellt sicher, dass diese so effektiv und nebenwirkungsarm wie möglich durchgeführt werden können, damit die Lebensqualität der Patienten weitgehend erhalten bleibt. Durch die sich ständig verändernden und komplexen Strategien und die kontinuierliche Verbesserung der onkologischen Medikamente erweitert und verändert sich jedoch auch das Nebenwirkungsspektrum und stellt Therapeuten vor neue Herausforderungen. Daher ist eine kontinuierliche Weiterbildung über supportive Strategien erforderlich.

Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs