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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
27.03.2014
Ausgabe:
Jahr:
 
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Editorial
 
News
Reflexion über die Therapielandschaft beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom in der palliativen Situation

Auch auf dem 31. Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin spiegelte sich die spannende Entwicklung in der Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) wider, wie sie in letzter Zeit bereits auf anderen großen Krebskongressen zu beobachten war: Neue Substanzen und Wirkstoffkombinationen verbessern - in kleinen Schritten, jedoch kontinuierlich - die Prognose der NSCLC-Patienten in fortgeschrittenen/metastasierten Stadien. Hierzu gehören nicht nur die Verbesserung des progressionsfreien Überlebens und die akzeptable Verträglichkeit der Medikamente. Auch die Verlängerung des Gesamtüberlebens bei Erhalt der Lebensqualität ist ein Therapieziel, was mittlerweile bei NSCLC in fortgeschrittenen Tumorstadien auch noch nach der Erstlinientherapie erzielt werden kann.

PSA-Test und Therapien auf dem Prüfstand/Großstudien für den Kampf gegen Prostatakrebs

Etwa 70.000 Männer in Deutschland werden im Jahr 2014 die Diagnose Prostatakrebs erhalten - rund 2.400 mehr als noch 2013. "Innovative und wissenschaftlich gesicherte Früherkennungsmethoden und Therapien sind unabdingbar, um dieser Entwicklung zu begegnen", sagte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, auf dem Deutschen Krebskongress 2014. Die gemeinnützige Organisation finanziert derzeit gleich zwei urologische Großprojekte: Im Rahmen der PREFERE-Studie soll die Frage nach der individuell besten Therapie beantwortet werden. Die PROBASE-Studie untersucht den Stellenwert des PSA-Screenings bei der Prostatakrebsfrüherkennung. "Mit diesen Studien widmen wir uns den am meisten diskutierten Themen der urologischen Onkologie", so Nettekoven weiter.

 
Titelthema
Molekulare Diagnostik beim Multiplen Myelom

Die molekulare Diagnostik beim Multiplen Myelom setzt eine Aufreinigung der Myelomzellen aus Knochenmarkaspiraten voraus ("CD138-Aufreinigung"). Sie ermöglicht 1) eine Risikostratifikation und Erfassung therapeutischer Zielstrukturen, 2) die Einteilung in Subgruppen, 3) die Darstellung einer klonalen Heterogenität, sowie 4) eine hochsensitive Aussage über die erreichte Tiefe der Remission. Routine sind die Interphase Fluoreszenz in situ Hybridisierung sowie an wenigen Zentren globale Genexpressionsanalysen mittels DNS-Microarrays. Experimentelle Methoden im Rahmen klinischer Studien umfassen die Array-komparative genomische Hybridisierung, die RNS- sowie die Sequenzierung des Gesamtgenoms. Letztere ermöglicht, alle genetischen Veränderungen in Myelomzellen darzustellen.

Verlaufs- und Kontrolluntersuchungen beim Multiplen Myelom

Ein klonales Paraprotein wird in Regel in einer Serum- oder Urinelektrophorese entdeckt und durch eine Immunfixation bestätigt. Um zwischen einer monoklonalen Gammopathie und einem Multiplen Myelom zu differenzieren, erfolgt eine Knochenmarkpunktion. Weitere Untersuchungen zielen auf mögliche Organkomplikationen ab: Röntgen-Diagnostik zur Suche nach Osteolysen, ein Blutbild mit der Frage nach Anämie oder Thrombopenie, Leber- und Nierenwerte, Elektrolyte zur Erfassung einer Hyperkalzämie, sowie beta-Mikroglobulin und Albumin als Prognoseparameter. Im Verlauf dienen vor allem die Messung des Paraproteins zur Bestimmung der Ansprechqualität unter Therapie und zur Erfassung einer progredienten Erkrankung. Ein erneuter Behandlungsbeginn begründet sich aber stärker durch die Organbefunde als durch den reinen Anstieg des Paraproteins.

Rezidivtherapie beim Multiplen Myelom

Nach Erstlinientherapie benötigen beim Multiplen Myelom (MM) praktisch alle Patienten zu einem späteren Zeitpunkt eine "Rezidivtherapie". Die Therapieoptionen beim Multiplen Myelom haben sich in den letzten Jahren entscheidend geändert, eine deutlich größere Therapievielfalt ist jetzt verfügbar. Außerhalb von Therapiestudien wird bei fitten Patienten ohne wesentliche Komorbidität und einer Plateauphase von mindestens 12 Monaten nach initialer Hochdosistherapie eine erneute Hochdosistherapie empfohlen. Bei nicht für eine Hochdosistherapie geeigneten Patienten kommen v.a. immunmodulatorische Medikamente (IMIDs) und Proteasominhibitoren zum Einsatz. Bei der Auswahl der Medikamente werden insbesondere Niereninsuffizienz und Polyneuropathie berücksichtigt.

 
Fortbildung
Klinische Erfahrungen der Weichteilsarkombehandlung im Rahmen einer weltweiten "Expanded Access Program" Studie

Als erstes Zytostatikum marinen Ursprungs wurde Trabectedin (Yondelis®, früher ET-743) 2007 in Europa zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Weichteilsarkom zugelassen. Behandelt werden können Patienten, die auf die Therapie mit Anthrazyklinen und Ifosfamid nicht mehr ansprechen oder denen diese Behandlungsoptionen z.B. aufgrund von Unverträglichkeiten nicht angeboten werden können (1). Die Zulassung von Trabectedin beruhte auf einer randomisierten Phase-II-Studie (n=270), bei der überwiegend Lipo- und Leiomyosarkome behandelt wurden. Darüber hinaus gibt es einige Berichte über andere Histologien und Erfahrungsberichte aus der täglichen Praxis. Während Trabectedin in der EU und einigen anderen außereuropäischen Staaten zugelassen ist, steht eine Zulassung in den USA noch aus (2, 3). Im Rahmen einer weltweiten "Expanded Access Program" Studie stand Trabectedin allerdings auch für eine große Anzahl an Patienten in den USA und anderen Ländern außerhalb Europas zur Verfügung. Im Folgenden werden die Ergebnisse dieser von Samuels et al. veröffentlichten Studie zusammengefasst, die mehr als 1.800 Patienten-Daten ausgewertet hat (4).

 
Serie
 
Pharmabericht
NSCLC: Drei Jahre kein Progress bei guter Lebensqualität unter Afatinib (GIOTRIF®)

Afatinib* (GIOTRIF®) ist eine neu zugelassene Erstlinientherapie für Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und aktivierender EGFR-Mutation (EGFR-M+). Unter Behandlung mit dem irreversiblen ErbB-Family-Blocker erreichten Patienten der Subgruppe mit häufigen EGFR-Mutationen (del19/L858R) in der Zulassungsstudie LUX-Lung 3 ein progressionsfreies Überleben (PFS) von 13,6 Monaten vs. 6,9 Monaten unter Cisplatin/Pemetrexed (Abb. 1) (1). Die von Dr. Wilfried Eberhardt vom Universitätsklinikum Essen vorgestellte Kasuistik zeigt, dass der im Rahmen der Zulassungsstudie LUX-Lung 3 behandelte Patient von Afatinib mit einem PFS von insgesamt 3 Jahren profitierte. Wie in LUX-Lung 3 insgesamt bestätigt, hatte er zudem eine gute Lebensqualität (2). "Fälle wie dieser sind ermutigende Beispiele für die erreichten Fortschritte beim NSCLC", so Dr. Eberhardt.

Neutropenie-Behandlung: Lipegfilgrastim ist Referenzwirkstoff Pegfilgrastim nicht unterlegen

"Intensive Chemotherapien werden heute zunehmend auch bei älteren Patienten eingesetzt. Allerdings haben Ältere häufiger eine schwache Immunabwehr und weitere Komorbiditäten, die Verschiebungen der Chemotherapie-Zyklen oder Dosisreduktionen notwendig machen können", sagte Prof. Helmut Ostermann, München. Die Wirksamkeit der Chemotherapie insgesamt wird so jedoch verringert. Daher ist es außerhalb des palliativen Settings ein wichtiges Therapieziel, eine adjuvante, möglicherweise kurative Chemotherapie möglichst im vorgegebenen Zeitraum durchzuführen - unter Zuhilfenahme supportivmedizinischer Behandlung mit G-CSF. Mit dem nun in Deutschland zugelassenen Lipegfilgrastim gibt es eine weitere Option, die Dauer der Chemotherapie-assoziierten Neutropenien zu verkürzen und die Inzidenz febriler Neutropenien zu vermindern.

 
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