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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
12.03.2012
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Editorial
 
News
Fortschritte und Neue Erkenntnisse beim malignen Melanom
Wird ein malignes Melanom entdeckt, nachdem es bereits metastasiert hat, gibt es für den Patienten kaum eine Chance auf Heilung. Der Grund dafür ist, dass Melanomzellen gegen konventionelle Behandlungsmethoden wie Chemo-, Radio- oder Immuntherapie nahezu resistent sind. Nachdem es in den letzten Dekaden in der Entwicklung neuer Strategien gegen das maligne Melanom kaum Fortschritte gab, sind nun seit kurzem gleich zwei vielversprechende Medikamente auf dem Markt, so Prof. Meenhardt Herlyn, Philadelphia, in seinem Vortrag in der Plenarsitzung zum bösartigen Hautkrebs. Zum einen gibt es die Option einer Anti-CTLA-4-Therapie mit Ipilimumab, einem Antikörper, der das Immunsystem stimuliert, und zum anderen gibt es eine direkt gegen den Tumor zielgerichtete Therapie mit dem Kinaseinhibitor Vemurafenib, der V600E-mutiertes BRAF hemmt. Diese Mutation liegt bei etwa der Hälfte der Melanome vor, und durch den Einsatz von Vemurafenib kann in diesem Fall häufig ein rasches Tumoransprechen erreicht werden. Das Schrumpfen des Tumors ist jedoch begrenzt, und es kommt nach einiger Zeit zur Rekurrenz.
Mammakarzinom: nab-Paclitaxel auf dem Sprung in die Neoadjuvanz
Die lösungsmittelfreie Taxan-Formulierung nab-Paclitaxel (Abraxane®) ist in Europa für die Therapie des metastasierten Mammakarzinoms (mBC) zugelassen. Durch die sogenannte nab-Technologie wird das Zytostatikum in Albumin-Nanopartikel eingeschlossen und gezielt zum Tumor transportiert. In Vergleichsstudien mit herkömmlichem Paclitaxel und Docetaxel zeigten sich mit nab-Paclitaxel höhere Ansprechraten, eine bessere Verträglichkeit und im Vergleich zu Paclitaxel ein verbessertes Überleben auch bei zum Teil intensiv vorbehandelten Patientinnen, berichtete Prof. Michael Untch, Berlin-Buch. Eine der größten neoadjuvanten Studien, die GeparSepto-Studie, die Prof. Christian Jackisch, Offenbach, vorstellte, prüft nun die Wirksamkeit und Verträglichkeit von nab-Paclitaxel im Vergleich zu konventionellem Paclitaxel beim primären Brustkrebs.
WT1-Expression sagt Rezidivrisiko voraus
Die Risikostratifizierung bei der akuten myeloischen Leukämie (AML), die für die einzuschlagende therapeutische Strategie von Bedeutung ist, so Prof. David Grimwade, London, erfolgt bisher meist nach Merkmalen, die vor Therapiebeginn bestimmt werden. Wahrscheinlich lässt sich das Rezidivrisiko jedoch besser durch die nach Therapie verbleibende minimale Resterkrankung (MRD) vorhersagen. Hier bietet sich als Marker das Wilms-Tumor-Gen WT1 an, so Grimwade, weil es bei den meisten AML-Entitäten überexprimiert wird. Bisher gab es dafür keinen standardisierten Test; deshalb wurden in einer vom ELN organisierten Studie neun verschiedene „hausgemachte“, d.h. von unterschiedlichen Labors selbst entwickelte Tests miteinander verglichen, die sich der quantitativen Real-time-Polymerasekettenreaktion (RT-PCR) bedienen. Nach rigoroser Testung wurde der beste Assay ausgewählt, um damit Proben von 620 neu diagnostizierten AML-Patienten zu untersuchen.
 
Kontroverse
 
Titelthema
Induktions- und Erhaltungstherapie bei indolenten B-Zell-Lymphomen
Indolente Lymphome zeichnen sich durch ein langsames Wachstum und einen jahrelangen asymptomatischen Verlauf aus. Im letzten Jahrzehnt hat sich das Überleben für Patienten mit follikulärem Lymphom deutlich verbessert. Bis heute ist es therapeutischer Standard, erst bei Auftreten von Symptomen eine Therapie einzuleiten. Als Induktion wird eine Kombination aus 6-8 Zyklen einer Chemotherapie mit dem monoklonalen Antikörper Rituximab durchgeführt. Da in den letzten Jahren die Intensität und Toxizität der Induktions- und Konsolidierungstherapie geringer wurde, liegt ein neuer Schwerpunkt auf der Erhaltungstherapie mit Rituximab oder anderen Substanzen. Auch in den nächsten Jahren wird sich durch den Einsatz neuer zielgerichteter Medikamente der Trend zu effektiven, aber nebenwirkungsarmen Therapieformen weiterentwickeln.
Aktuelle Therapieoptionen bei der chronischen lymphatischen Leukämie
Bei der Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) konnten in den letzten Jahren bemerkenswerte Forschritte erzielt werden. Mittels molekularer Genetik konnten verschiedene Risikogruppen und neue therapeutische Ziele ausfindig gemacht werden. Die Kombination aus Rituximab, Fludarabin und Cyclophosphamid hat sich mittlerweile als Goldstandard in der Erstlinien-Behandlung von Patienten in gutem Allgemeinzustand etabliert, bei Hochrisiko-Patienten mit einer 17p-Deletion und/oder TP53-Mutation wird Alemtuzumab als Therapie-Alternative eingesetzt. Chlorambucil gilt weiterhin als Mittel der Wahl für ältere Patienten mit Komorbiditäten. Die allogene Stammzelltransplantation bietet nach wie vor die einzige Chance auf Heilung, ist jedoch mit einem hohen Mortalitätsrisiko verbunden. Neuartige Ansätze fokussieren individualisierte und gezieltere Therapien. Neue Antikörper und sogenannte „Small Molecules“ erweitern die Möglichkeiten konventio-neller Chemotherapien. In diesem Artikel wird ein Überblick über die aktuellen therapeutischen Optionen in der Erstlinien-Therapie, für die Behandlung rezidivierter und refraktärer Erkrankung und über vielversprechende neuartige Behandlungsansätze gegeben.
 
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