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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
17.03.2009
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News
 
Titelthema
CML: Therapieoptionen bei Imatinib-Resistenz oder –Intoleranz
Die Behandlungsmöglichkeiten der chronischen myeloischen Leukämie (CML) haben sich durch die Entwicklung des Tyrosinkinaseinhibitors Imatinib (Glivec®) deutlich verbessert. Aufgrund einer Medikamentenunverträglichkeit oder einer Resistenzentwicklung gegen den Erstgenerations-Inhibitor kann jedoch eine Therapieumstellung erforderlich sein. Heute stehen uns verschiedene Zweitgenerations-Inhibitoren für die Behandlung von CML-Patienten in der chronischen Phase, der akzelerierten Phase und der Blastenkrise zur Verfügung. Außerdem kann bei unzureichendem Ansprechen auf eine Imatinib-Therapie eine Dosissteigerung des Tyrosinkinaseinhibitors in Erwägung gezogen werden. Im Folgenden möchten wir eine Übersicht über mögliche Therapieoptionen bei Imatinib-Resistenz oder -Intoleranz geben sowie den auf der Basis von Imatinib entwickelten Tyrosinkinaseinhibitor Nilotinib (AMN107; Tasigna®), den Multikinaseinhibitor Dasatinib (BMS-354825; Sprycel®) und den dualen abl/src-Kinaseinhibitor Bosutinib (SKI-606) auf der Grundlage der Ergebnisse des letzten Treffens der American Society of Hematology (ASH) in San Francisco 2008 näher vorstellen.
 
Kongressbericht
Beginn der Target-Therapie bei Kopf-Hals-Tumoren
Der gegen den EGF-Rezeptor gerichtete monoklonale Antikörper Cetuximab hat im November 2008 von der EMEA die Zulassungserweiterung zur Erstlinientherapie von rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren erhalten. Grundlage waren die Ergebnisse der Phase-III-Studie EXTREME, in der die Hinzunahme von Cetuximab zu einer platinbasierten Standardchemotherapie die Überlebenszeit der Patienten signifikant verlängerte. Die europaweite Einführung von Cetuximab war der Anlass für ein Expertentreffen am Universitätsklinikum Antwerpen, auf dem aktuelle und zukünftige Therapiestrategien bei Kopf-Hals-Tumoren diskutiert wurden.Der gegen den EGF-Rezeptor gerichtete monoklonale Antikörper Cetuximab hat im November 2008 von der EMEA die Zulassungserweiterung zur Erstlinientherapie von rezidivierten und/oder metastasierten Kopf-Hals-Tumoren erhalten. Grundlage waren die Ergebnisse der Phase-III-Studie EXTREME, in der die Hinzunahme von Cetuximab zu einer platinbasierten Standardchemotherapie die Überlebenszeit der Patienten signifikant verlängerte. Die europaweite Einführung von Cetuximab war der Anlass für ein Expertentreffen am Universitätsklinikum Antwerpen, auf dem aktuelle und zukünftige Therapiestrategien bei Kopf-Hals-Tumoren diskutiert wurden.
Lokal fortgeschrittene Kopf-Hals-Tumoren: Induktionstherapie mit Docetaxel-basierter Kombination wirksamer als keine Induktionstherapie
Die Induktionschemotherapie bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren hat durch die beiden Studien TAX323 und TAX324 enorm an Aktualität gewonnen. Patienten mit lokal fortgeschrittenen und operablen oder inoperablen Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereiches (SCCHN), die im Rahmen dieser Studien eine Kombination mit Docetaxel, Cisplatin, 5-FU (TPF) erhalten hatten, lebten signifikant länger bei signifikant besserer Lebensqualität als Patienten, die mit dem alten Standard Cisplatin und 5-FU (PF) behandelt wurden. Eine Metaanalyse, die auf dem ESMO 2008 vorgestellt wurde, liefert jetzt durch einen indirekten Vergleich randomisierter kontrollierter Studien auch den Nachweis einer Überlegenheit der TPF-Induktionschemotherapie bezüglich Gesamtüberleben und progressionsfreiem Überleben im Vergleich zu keiner Induktionschemotherapie.
Interview: Potenzial von Bortezomib in der Primärtherapie des Multiplen Myeloms und bei niereninsuffizienten Patienten
Nach Zulassung in der Dritt- und Zweitlinientherapie ist Bortezomib (Velcade®) in Kombination mit dem bisherigen Therapiestandard Melphalan/Prednison seit dem 29. August 2008 auch in der Primärtherapie des multiplen Myeloms, bei Patienten, die nicht für eine Stammzelltransplantation geeignet sind, zugelassen. Grundlage hierfür bildet die internationale Phase- III-Studie VISTA*: Im Vergleich mit Melphalan/Prednison (MP) zeigt die Kombination Velcade®/Melphalan/Prednison (VMP) ein deutlich höheres Ansprechen. Auch die Zeit bis zur Progression (TTP) konnte signifikant verbessert werden. Subgruppenauswertungen zeigten darüber hinaus, dass die Wirksamkeit von Bortezomib unabhängig vom Alter, dem zytogenetischem Risikoprofil und der Nierenfunktion war. Letzteres führte zusammen mit den Subgruppenergebnissen niereninsuffizienter Patienten in der APEX**-Studie am 29. Juli 2008 zur Aufhebung der Anwendungsbeschränkung von Bortezomib bei eingeschränkter Nierenfunktion. Interview mit Prof. Dr. J. San Miguel, Universitätshospital Salamanca:
 
Pharmabericht
Metastasiertes CRC: Hohe Rate an sekundären Resektionen unter Cetuximab
Etwa ein Drittel der Patienten mit kolorektalem Karzinom hat bereits zum Zeitpunkt der Diagnosestellung Metastasen, von denen ein Großteil nicht mehr resektabel ist. Dank neoadjuvanter Chemotherapie und optimierter chirurgischer Verfahren konnte der Anteil erfolgreicher sekundärer Resektionen in den letzten Jahren gesteigert werden, was zumindest einigen Patienten die Chance auf Heilung bietet. Wesentlich für eine hohe Rate an sekundären Resektionen ist eine hohe Ansprechrate auf die neoadjuvante Therapie. In der randomisierten Phase- II -Studie CELIM* [1] zeigte die Kombination aus Cetuximab und einer Standardchemotherapie konstant hohe Ansprechraten bei Patienten mit KRAS-Wildtyp- Tumor und initial nicht resektablen Lebermetastasen und ermöglichte eine hohe Rate sekundärer Resektionen. Die Ergebnisse der CELIM-Studie bestätigen somit die Daten der randomisierten Studien CRYSTAL** und OPUS***.
 
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