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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.07.2006
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Titelthema
Maligne Atemwegsstenosen:
Bronchoskopisch interventionelle Rekanalisierung
Maligne Erkrankungen des Tracheobronchialsystems können zu Stenosierungen der Atemwege führen. Häufig resultieren daraus Dyspnoe und die Gefahr schwerer Pneumonien durch prästenotische Retention von Sekret. In dieser Übersicht werden die Stentimplantation und die Lasertherapie als bronchoskopisch interventionelleVerfahren zur Rekanalisierung von malignen Atemwegsstenosen vorgestellt. Hierbei stellt die Implantation von Stents aus Metall oder Kunststoff die Methode der Wahl zur Akutrekanalisation subtotal verschlossener Stenosen dar. Die Lasertherapie besitzt einen geringeren Akuteffekt, hat sich jedoch zur Behandlung kurzstreckiger Stenosen, die durch exophytisches Tumorwachstum hervorgerufen werden, als geeignet erwiesen. Im klinischen Alltag gelten beide Methoden als effektiv und sicher und sind geeignet, als Palliativmaßnahme oder Bestandteil eines multimodalen Therapiekonzeptes, maligne Stenosen des Tracheobronchialsystems zu behandeln und damit deren Folgen zu verhindern.
Management des pulmonalen Rundherdes
Der solitäre pulmonale Rundherd (engl.: solitary pulmonary nodule - SPN) ist derzeit definiert als eine sphärische Läsion mit einer Größe von maximal 3 cm oder kleiner, die vollständig von Lunge umgeben ist und nicht mit einer Atelektase oder Lymphadenopathie vergesellschaftet ist (1). Aus älteren großen Screening-Untersuchungen mittels Röntgen-Thorax ist bekannt, dass singuläre pulmonale Rundherde in 0,9 bis 2 von 1000 durchgeführten Aufnahmen diagnostiziert werden (2,3). In aktuellen Screening-Untersuchungen mittels Computertomographie hingegen konnten singuläre pulmonale Rundherde bei Rauchern in 23-51% gefunden werden (4, 5). Diese Zahlen lassen deutlich werden, dass allein durch die Verbesserung der Diagnostik der Lunge mittels Computertomographie die Zahl der entdeckten pulmonalen Rundherde drastisch gestiegen ist und in der Literatur zwischen 5 und 69% schwankt, je nach eingesetztem diagnostischen Verfahren.
Neoadjuvante und adjuvante Therapie beim NSCLC
Standard der Behandlung in den frühen Stadien I und II (etwa 25% aller Patienten) ist nach wie vor die Operation, die nach Mountain et al. (1997) (1) zu einer 5-Jahres-Überlebensrate von 61% bzw. 67% im klinischen bzw. pathologischen Stadium IA, bis hin zu 23/39% im Stadium IIB liegt. Die Unterschiede in der Prognose basieren auf der Unsicherheit des präoperativen Stagings, das aber nicht Gegenstand des Artikels sein soll. Die Prognose auch der limitierten Stadien I und II ist unbefriedigend und mit verbesserten operativen Techniken nicht weiter zu steigern. Dies wird durch eine Publikation von Rubins et al. in Lung Cancer 2000 untermauert (2). Die Autoren verglichen das Überleben von Patienten in den Stadien I und II mit Operation im Zeitraum 1947 bis 1969 und 1981 bis 1994: die Überlebenschancen waren identisch bei Zensur der Patienten mit einer Frühmortalität von 30 Tagen. Der Grund für die hohe Sterblichkeit bei Patienten trotz R0-Resektion liegt in der hohen Rate an Fernmetastasen; etwa 2/3 aller Patienten mit einem Tumorrezidiv erleiden Fernmetastasen. Zur Verbesserung der Prognose ist daher der Einsatz einer systemisch wirksamen Therapiemodalität, der Chemotherapie, überprüft worden.
Therapie des kleinzelligen Lungenkarzinoms aus Sicht der Radioonkologie
Auch wenn die Inzidenz des kleinzelligen Bronchialkarzinoms (Small Cell Lung Cancer, SCLC) weltweit abnimmt, hinter der der nichtkleinzelligen Histologie zurückliegt und die Überlebenszeiten in den letzen 20 Jahren kontinuierlich zugenommen haben (1), so leben nach 5 Jahren doch kaum mehr als 15% der Patienten mit lokal begrenzter (Limited Disease, LD) und nur 5% der Patienten mit ausgedehnter Erkrankung (Extensive Disease, ED). Die Vermeidung der hinlänglich bekannten Risikofaktoren – allen voran das Rauchen – muss daher oberste Priorität haben, insbesondere, da bisher weder die untersuchten pharmakologischen Präventionsstrategien noch Screeningstudien greifbare Erfolge gezeigt haben. Ähnlich der Situation bei den Kopf-Hals-Tumoren scheint übrigens der fortgesetzte Zigarettenkonsum während und nach der Therapie eines SCLC mit einer schlechteren Prognose einherzugehen (2).
EGFR-Blockade durch Gefitinib (ZD 1839): Ein neues Therapiekonzept beim nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC)
Mit 1.2 Millionen neu diagnostizierter Erkrankungen im Jahr 2000 gehört das Bronchialkarzinom mittlerweile zu den häufigsten Tumorerkrankungen (1). Bei 60% ist die Erkrankung, bedingt durch lokales Tumorwachstum oder durch Metastasierung, nicht mehr einem kurativen, operablen Eingriff zugänglich (2). Die Therapie dieser Patienten ist palliativ und symptomorientiert. Durch eine moderne, platinbasierte Chemotherapie, ggf. in Verbindung mit einer Strahlentherapie, lassen sich bei Ansprechraten von 15-32% mediane Überlebenszeiten von 7,4-11,3 Monaten und 1-Jahres Überlebensraten von 31-46% erzielen (3,4,5). Eine weitere Verbesserung dieser Ergebnisse allein durch konventionelle Zytostatika scheint zur Zeit unwahrscheinlich. Auf der Suche nach selektiver Hemmung der Tumorproliferation und Metastasierung zeichnet sich eine viel versprechende Ergänzung der Therapie des NSCLC durch die gezielte Blockade der tumorzellständigen EGF-Rezeptoren mittels der Tyrosinkinaseinhibitoren Gefitinib und Erlotinib ab. Aufgrund der zahlreichen zur Verfügung stehenden klinischen Daten zum Gefitinib (IressaTM) soll im Folgenden näher auf diese Substanz eingegangen werden.
Pleuramesotheliom
Das maligne Mesotheliom ist ein seltener, sehr aggressiver Krebs. Da es nur schwer zu identifizieren ist, wird es oft fehldiagnostiziert. Vermutlich wird die Häufigkeit dieser Erkrankung daher unterschätzt. Neben dem häufigeren Pleuramesotheliom kommen das sehr seltene peritoneale und das pericardiale Mesotheliom vor. Beim malignen Pleuramesotheliom (MPM), das etwa 80% der Mesotheliomfälle umfasst, handelt es sich um einen Tumor des Lungenfells. MPM, auch diffuses malignes Pleuramesotheliom genannt, ist lokal aggressiv, invasiv und fast immer tödlich. Die Prognosen sind schlecht, wobei die mittlere Überlebenszeit bei Patienten mit MPM zwischen 4 und 12 Monaten liegt, je nach Progression der Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose. Die betroffene Lunge wird durch eine weiche, gelartige Schicht Tumorgewebe umschlossen. Der Tumor erstreckt sich in einer diffusen Läsion tief in den Brustraum, üblicherweise treten zusätzlich Pleuraerguss und fibröse Verwachsung mit dem Gewebe des Brustraums auf.
 
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