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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
14.02.2008
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News
Der 21 Gen Recurrence Score: Auswahl der Patientinnen mit positiven Lymphknoten, die von einer Chemotherapie profitieren
Anthrazykline sind ein grundlegender Bestandteil der adjuvanten Chemotherapie des primären Mammakarzinoms geworden. In zahlreichen klinischen Studien konnte bei Patientinnen, die mit einem anthrazyklinhaltigen Regime behandelt wurden, eine signifikante Verlängerung des Langzeitüberlebens nachgewiesen werden. Die „Early Breast Cancer Trialists Collaborative Group“ hat vor kurzem eine Metaanalyse mit Daten von 350.000 Frauen aus 400 Studien präsentiert. Hierbei zeigte sich ein Benefit des anthrazyklinhaltigen Regimes bezüglich der Lokalrezidivrate und der Brustkrebsmortalität. Allerdings gibt es Daten, die diesen Benefit bei Patientinnen mit positiven Lymphknoten in Frage stellen.
Phase I-Studie mit Anti-CD19 BiTE®-Antikörper: Beeindruckende klinische Aktivität beim Non-Hodgkin-Lymphom
Etwa 90.000 Menschen sterben jährlich weltweit an einem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) bei gleichzeitig zunehmender Inzidenz [1]. Ca. 90% der NHL entstammen der B-lymphozytären Reihe und exprimieren typische B Zell-Antigene wie CD19, CD20 und CD22 [2]. MT103 (MEDI-538) ist ein bispezifisches (anti-CD19 x anti-CD3) Antikörper-Derivat der s.g. BiTE-Klasse, das B- und T-Lymphozyten kurzzeitig verbindet und dadurch zu einer Aktivierung von T-Zellen führt. Daraus resultiert eine zytolytische Reaktion der T-Zellen gegen CD19+ Lymphom-Zellen. Nachdem sich MT103 in in-vitro- und ex-vivo-Studien als außerordentlich wirksam gegenüber menschlichen Lymphomzell-Linien gezeigt hatte [3], wurden nun im Rahmen des 49. jährlichen Treffens der US-amerikanischen Society of Hematology (ASH) neue klinische Daten einer laufenden Phase-I-Studie mit MT103 bei Patienten mit mehrfach Chemotherapie- und Rituximab-vorbehandeltem, rezidiviertem NHL vorgestellt [4].
 
Titelthema
Stellenwert der Induktionstherapie bei Kopf-Hals-Tumoren
Nach den aktuellen Publikationen im New England Journal of Medicine (TAX323, TAX324) der Studiengruppen um Jan Vermorken[1] und Marschall Posner[2] scheint die Induktionschemotherapie bei Plattenepithelkarzinomen des Kopf-Hals-Bereichs (im Näheren: Oro-Hypopharynx, Mundhöhle und Larynx) derzeit weltweit eine Renaissance zu erfahren. Renaissance deshalb, weil in den letzten Jahrzehnten das Thema in dieser Gruppe von Tumoren nach ausbleibender Überlebensverbesserung in der überwiegenden Mehrzahl von Studien wieder verlassen worden war. Es stellt sich die Frage, welche Entitäten von der Induktion, derzeit als Kombination von Docetaxel, Cisplatin und 5-Fluorouracil (TPF) empfohlen, profitieren. Dem ungebrochen hohen Stellenwert der Chirurgie mit ergänzender Bestrahlung bzw. Radiochemotherapie stand bislang die primäre Radiochemotherapie bei nicht resektablen Tumoren gegenüber. Derzeitige Studienaktivitäten versuchen, die Rolle der Induktionschemotherapie im aktuellen multimodalen Kontext zu klären.
Multimodale Ansätze in der Strahlentherapie – mit Blick auf Synergien zwischen Targeted Substanzen
Größe, Ausdehnung, Ursprungsort und Histologie von Karzinomen des Kopf-Hals-Bereiches entscheiden im Wesentlichen darüber, ob primär eine Resektion oder einer Radiotherapie und/oder eine systemischen Therapie erfolgen muss. In vielen Fällen ist es notwendig, die einzelnen Therapien in zeitlich unterschiedlicher Abfolge zu kombinieren. Die Radio-(+/-System-)therapie kann der Operation (Resektion) vorangehen (neoadjuvant), diese gegebenenfalls ersetzen (z.B. für Larynxerhalt) oder aber postoperativ (adjuvant oder additiv) eingesetzt werden (z.B. bei fortgeschrittenen Tumoren mit Risikofaktoren). Zusätzlich werden unterschiedliche Dosierungsschemata der Radiotherapie angewendet. Modifiziert wird zum einen die Einzeldosis (Standard: 2 Gray [Gy] pro Fraktion), die Fraktionierung (Standard: 1 Fraktion pro Tag) und die Gesamtdosis (Standard: 66 bis 70 Gy in ca. 7 Wochen), zum anderen gibt es Unterschiede in den Bestrahlungstechniken (z.B. Intensitätsmodulierte Radiotherapie, IMRT).
Langzeitdaten zur Behandlung des Prostatakarzinoms mit hochintensivem fokussierten Ultraschall (HIFU)
Das Prostatakarzinom (PC) ist weltweit der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Der zunehmende Einsatz des prostataspezifischen Antigens (PSA) als Screeningmarker bewirkte eine Stage-Migration hin zu frühen und potenziell heilbaren Tumorstadien. Neben der externen Strahlentherapie, Brachytherapie und Kryotherapie ist die Behandlung mit hochintensivem fokussierten Ultraschall (HIFU) eine mittlerweile etablierte, minimalinvasive Behandlungsalternative für Patienten, die aufgrund ihres Alters, entsprechender Komorbidität oder aus Angst vor den potentiellen Nebenwirkungen nicht für eine radikale Prostatektomie geeignet sind. Erste klinische Daten für die Anwendung bei Patienten mit lokoregionärem PC wurden bereits 1995 publiziert. Seither gab es eine zunehmende Anzahl an Publikationen zur Effektivität dieser Behandlungsoption, die jedoch meist nur kürzere Nachbeobachtungszeiträume umfassten. Mit einer neuen Studie liegen nun erstmalig Langzeitdaten für die HIFU-Therapie beim lokoregionären PC vor.
 
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