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JOURNAL ONKOLOGIE
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Inhaltsverzeichnis
Erschienen am:
01.07.2006
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Editorial
 
Titelthema
Optionen der laparoskopischen Chirurgie beim Zervixkarzinom
Der Goldstandard der operativen Therapie des Zervixkarzinoms ist für unsere Generation die „Wertheim´sche Operation“. Die Technik der laparoskopisch-vaginalen Chirurgie erweckt eher eine gewisse Skepsis. In der Tat gilt die abdominale Operation seit über 50 Jahren als die Chirurgie der Wahl, musste dazu allerdings die sogenannte „Schauta´sche Operation“ als vorherigen Standard ablösen. Dieses Verfahren ermöglichte die Entfernung des Uterus mit den Parametrien auf minimalem, sprich vaginalem Wege. Leider gab es keinen Zugang zu den Lymphknoten. In die Händen der damaligen Experten konnte jedoch die Schauta´sche Operation bessere Heilungsergebnisse als die Wertheim´sche Operation erzielen, zumindest bei den Stadien mit geringem Risiko eines Lymphknotenbefalles [1].
Chemotherapie des Zervixkarzinoms
Das Zervixkarzinom stellt weltweit die fünfthäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Todesursache der Frau dar. Zwar konnte in den Industrienationen durch Einführung von Screeningprogrammen, das Risiko an einem Zervixkarzinom zu sterben um etwa 70% reduziert werden, doch bleibt die stadienbezogene Prognose (Überleben nach 5 Jahren) von Patientinnen mit inoperablem Zervixkarzinom ungünstig. Fortgeschrittene Zervixkarzinome wurden bislang in der Regel einer strahlentherapeutischen Primärbehandlung zugeführt, wobei sich die Erfolgsrate mit zunehmendem Tumorvolumen verschlechtert. Problematisch ist die Behandlung des Zervixkarzinomrezidives bei ausbestrahltem Becken. Diese können nur in ausgewählten Fällen kurativ angegangen werden. Als Optionen verbleiben palliative operative, strahlentherapeutische oder chemotherapeutische Ansätze.
Kombinierte Radiochemotherapie des Zervixkarzinoms
Das Zervixkarzinom ist die dritthäufigste Krebserkrankung der Frau weltweit. Eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse fortgeschrittener Stadien wird durch die Optimierung chirurgischer und strahlentherapeutischer Verfahren und der zusätzlichen Chemotherapie angestrebt. Seit den 80er Jahren wurde in verschiedenen randomisierten Studien der Stellenwert einer sequenziellen Chemotherapie gefolgt von der Strahlentherapie überprüft. In keiner der Studien konnte ein Überlebensvorteil durch die Chemotherapie im Vergleich zur alleinigen Strahlentherapie gezeigt werden (siehe z.B. [10]). Seit 1999 jedoch wurden eine Reihe prospektiv-randomisierter Studien zur kombinierten, simultanen Radiochemotherapie veröffentlicht, die die Behandlung des fortgeschrittenen Zervixkarzinoms nachhaltig verändert haben. Das betrifft sowohl die primäre konservative als auch die adjuvante Behandlung nach radikaler Operation.
 
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