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Der Aktuelle Fall
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Erschienen am:
21.06.2007
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Brennpunkt
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Brennpunkt
 
Titelthema
Wissenschaftlicher Hintergrund und Diskussion
Zur palliativen Therapie des kolorektalen Karzinoms stehen mit den Fluoropyrimidinen (5-FU, Capecitabin etc.), Irinotecan, Oxaliplatin sowie den beiden monoklonalen Antikörpern Bevacizumab und Cetuximab eine Reihe von aktiven Substanzen zur Verfügung, die eine beträchtliche Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten und unterschiedlichen Sequenzen ermöglichen. Ein optimaler Algorithmus hat sich bislang noch nicht herauskristallisiert und ist das Ziel mehrerer laufenden Multizenterstudien. In der Ära vor Zulassung der Antikörpertherapien konnte gezeigt werden, dass hinsichtlich des Gesamtüberlebens die Sequenz 5-FU/LV plus Irinotecan (FOLFIRI) gefolgt von FOLFOX gleichwertig zur Abfolge FOLFOX vor FOLFIRI ist [6]. In beiden Armen lag das Gesamtüberleben bei 18 Monaten. Mit Einführung der monoklonalen Antikörper konnten die Therapiemöglichkeiten weiter verbessert werden. Bevacizumab führt in Kombination sowohl mit Irinotecan, 5FU/LV als auch FOLFOX zu einem verbesserten progressionsfreien Überleben von bis zu 11 Monaten und ist daher fester Bestandteil der Erstlinientherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms [7,8]. In einer randomisierten Studie der AIO waren die Kombinationen von Irinotecan oder Oxaliplatin mit Capecitabin und Bevacizumab in der Erstlinientherapie gleichwertig [9]. Cetuximab ist bislang für die Therapie nach Irinotecanversagen zugelassen [10], ist aber auch als Kombinationspartner in der Erstlinientherapie hinsichtlich der Remissionsrate aktiv (CRYSTAL-Studie, OPUS-Studie).
Klinische Fallstudie 2 - Systemische Chemotherapie eines metastasierten Kolonkarzinoms bei einer Patientin mit terminaler Niereninsuffizienz
Bei einer 58-jährigen Patientin mit terminaler Niereninsuffizienz bei beidseitigen Schrumpfnieren unklarer Genese und langjähriger Dialysetherapie wurde im Jahr 2000 im Rahmen einer Routinekoloskopie ein Kolonpolyp mit Polypenabtragung und Mukosektomie behandelt. Zwei Jahre später mussten erneut mehrere Polypen entfernt werden. 2003 wurde bei einer erneuten Verlaufskontrolle ein Sigmakarzinom diagnostiziert, das operativ entfernt wurde. Histologisch wurde der Primärtumor als ein mittelgradig differenziertes Adenokarzinom im Stadium T1 N0 M0 eingestuft. Auf eine adjuvante Therapie wurde aufgrund des frühen Stadiums verzichtet. Im Dezember 2005 entwickelte die Patientin multiple Raumforderungen in der Leber und wurde in unserer Abteilung vorgestellt.
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