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Der Aktuelle Fall
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Erschienen am:
17.02.2010
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Metastasiertes kastrationsrefraktäres Prostatakarzinom – eine therapeutische Herausforderung
Voraussetzung für den Einsatz einer Chemotherapie ist ein CRPC. Von einer Kastrationsresistenz ist auszugehen, wenn der Testosteron-Wert unterhalb des Kastrationsniveaus liegt, der PSA-Wert aber unter hormoneller Behandlung trotzdem steigt und damit auf eine Krankheitsprogression hinweist. Für die Firstline-Chemotherapie des metastasierten CRPC (mCRPC) ist die Kombination Docetaxel/Prednison Standard [1]. Sprechen die Patienten auf Docetaxel nicht (mehr) adäquat an, steht mit Cabazitaxel erstmals eine zugelassene und wirksame Secondline-Chemotherapie zur Verfügung. Eine Docetaxel-Resistenz liegt vor bei messbarer Progression anhand der RECIST-Kriterien, bei steigendem PSA-Wert und bei Auftreten neuer Läsionen (Bildgebung) bzw. bei Schmerzen.
Wissenschaftlicher Hintergrund und Diskussion zu Kasuistik II
Nach kurativem Therapieansatz mit perkutaner Bestrahlung der Prostataloge plus Lymphabflusswege kommt es sehr schnell zu einem biochemischen Rezidiv. Trotz Androgen-Deprivation und nachfolgender kompletter Androgenblockade hat der Tumor nach bereits 3,5 Jahren das kastrationsresistente Stadium erreicht. Die First-line-Chemotherapie mit Docetaxel/Prednison wird nach vier Zyklen wegen einer tiefen Beinvenenthrombose und Verdacht auf eine primäre Docetaxel-Resistenz abgebrochen. Weder die Zweitlinientherapie mit Mitoxantron noch eine sich anschließende sekundäre Hormonmanipulation (Estradiol) halten die weitere rasche Tumorprogression auf. Ausdruck dessen ist die Ausbildung eines retroperitonealen Tumorbulks, eine diffus ossäre Metastasierung und eine PSA-Verdopplungszeit von zuletzt etwa zwei Monaten. Aufgrund der rasch progredienten Erkrankung bei gleichzeitig gutem Allgemeinzustand (ECOG 1) und normwertigen hämatologischen Laborwerten ist der Patient formal – trotz der bereits intensiven chemotherapeutischen Vorbehandlung – für eine Drittlinienchemotherapie mit Cabazitaxel geeignet.
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