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05. Oktober 2015
Dauer: 07:56
Stellenwert der pCR als Surrogatmarker beim HER2-positiven Mammakarzinom – Teil 1

Ziel bei der Entwicklung neuer Krebsmedikamente ist es, ihre Wirksamkeit nachzuweisen, um es dann den Patienten schnellstmöglich zur Verfügung stellen zu können. Ein klassischer Endpunkt in klinischen Studien ist daher das Gesamtüberleben. Doch dieser Endpunkt erfordert meist einen sehr langen Beobachtungszeitraum. Daher sind neue Studienkonzepte und innovative Endpunkte in der Diskussion. In der EU wurde im Juli 2015 der Antikörper Pertuzumab (Perjeta®) in Kombination mit dem seit Jahren bewährten Antikörper Trastuzumab (Herceptin®) und einer Chemotherapie für die neoadjuvante Behandlung von Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs zugelassen. Primär zulassungsrelevant waren die Ergebnisse zur pathologischen Komplettremission (pCR). Eine solche liegt vor, wenn die Patientin so gut auf die neoadjuvante Behandlung anspricht, dass zum Zeitpunkt der Operation kein Tumorgewebe mehr in der Brust und den lokalen Lymphknoten nachgewiesen werden kann. Zum Stellenwert dieses Surrogatmarkers berichtet PD Dr. Marc Thill in seinem Interview. Weitere Antworten zu diesem Thema gibt Prof. Dr. Andreas Schneeweiss im zweiten Teil des Interviews: Stellenwert der pCR beim HER2+ Mammakarzinom.

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PD Dr. med. Marc Thill, Frankfurt

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ESMO 2019
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