Freitag, 18. Oktober 2019
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Bildgebung: Dynamic contrast enhanced MRI (DCE-MRI)

© Kadmy / Fotolia

Um das Ansprechen auf eine neoadjuvante Therapie bei Brustkrebs zu messen, wird beispielsweise das sogenannte Dynamic contrast enhanced MRI (DCE-MRI) eingesetzt. Andere zum Einsatz kommende Verfahren sind die diffusion-weighted (DW)-MRI, die intrinsische susceptibility-weighted MRI, die MR-Spektroskopie (MRS) sowie die MR-Elastographie.

Spricht der Brustkrebs auf die Chemotherapie an, kommt es im Tumor und Tumormicroenvironment zu Veränderungen, die Angiogenese wird unterbrochen, extrazelluläre Matrix und Stroma ändern sich, Zytokinausschüttungen beeinflussen den Transport von Molekülen aus und zu den Tumorzellen.

Beim Dynamic contrast enhanced MRI der Brust erhält die Patientin 0,1-0,2 mmol/kg Gadoliniumchelat intravenös. Das Gadolinium zirkuliert im Blut und gelangt schließlich in den extravaskulären Extrazellular- oder Interstitialraum. Gewebeveränderungen zeigen sich in der sogenannten T1-weighted (T1W) Bildgebung als verstärktes Signal.

Quantitative Messung: Die im DCE-MRI ermittelte Transferkonstante Ktrans ist bei Tumorerkrankungen generell hoch. Die Konstante beschreibt den transendothelialen Transport des Kontrastmittels durch Diffusion vom Vaskulärraum zum Tumor-Interstitium. So lässt sich die vaskuläre Permeabilität messen.

Auf journalonko.de können Sie sich immer über die aktuellsten Verfahren informieren.

http://breast-cancer-research.biomedcentral.com/articles/10.1186/bcr2815

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