Dienstag, 31. März 2020
Navigation öffnen

Bildgebung: Dynamic contrast enhanced MRI (DCE-MRI)

© Kadmy / Fotolia

Um das Ansprechen auf eine neoadjuvante Therapie bei Brustkrebs zu messen, wird beispielsweise das sogenannte Dynamic contrast enhanced MRI (DCE-MRI) eingesetzt. Andere zum Einsatz kommende Verfahren sind die diffusion-weighted (DW)-MRI, die intrinsische susceptibility-weighted MRI, die MR-Spektroskopie (MRS) sowie die MR-Elastographie.

Spricht der Brustkrebs auf die Chemotherapie an, kommt es im Tumor und Tumormicroenvironment zu Veränderungen, die Angiogenese wird unterbrochen, extrazelluläre Matrix und Stroma ändern sich, Zytokinausschüttungen beeinflussen den Transport von Molekülen aus und zu den Tumorzellen.

Beim Dynamic contrast enhanced MRI der Brust erhält die Patientin 0,1-0,2 mmol/kg Gadoliniumchelat intravenös. Das Gadolinium zirkuliert im Blut und gelangt schließlich in den extravaskulären Extrazellular- oder Interstitialraum. Gewebeveränderungen zeigen sich in der sogenannten T1-weighted (T1W) Bildgebung als verstärktes Signal.

Quantitative Messung: Die im DCE-MRI ermittelte Transferkonstante Ktrans ist bei Tumorerkrankungen generell hoch. Die Konstante beschreibt den transendothelialen Transport des Kontrastmittels durch Diffusion vom Vaskulärraum zum Tumor-Interstitium. So lässt sich die vaskuläre Permeabilität messen.

Auf journalonko.de können Sie sich immer über die aktuellsten Verfahren informieren.

http://breast-cancer-research.biomedcentral.com/articles/10.1186/bcr2815

Registrieren Sie sich jetzt und nutzen Sie
das gesamte Angebot unserer Plattform

Jetzt registrieren

News

Immunthrombopenie: Diagnostik und Therapie

Patienten mit Immunthrombopenie (ITP) sind eine Seltenheit in der niedergelassenen Praxis. Um die Awareness für die zu den „orphan diseases“ zählende hämatologische Erkrankung – die Inzidenz der ITP liegt bei Erwachsenen bei 0,2-0,4 Neuerkrankungen pro 10.000/Jahr und bei Kindern bei 0,2-0,7 pro 10.000/Jahr – zu erhöhen, wurde der aktuelle Stand der Diagnostik und Therapie der ITP im Rahmen eines Symposiums beim diesjährigen DKK aufgegriffen.

mHSPC: Apalutamid + ADT auch in Folgetherapien wirksam

Beim Prostatakarzinom habe es im Erkrankungsstadium mHSPC laut Prof. Dr. Christian Gratzke, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie an der Uniklinik Freiburg, bislang noch einen medizinischen Bedarf für Behandlungsalternativen gegeben. Diese therapeutische Lücke lasse sich mit Apalutamid (Erleada®) schließen, erklärte der Experte. Der moderne Androgenrezeptorinhibitor von Janssen hat die entsprechende Indikationserweiterung Ende Januar...

Prostatakarzinom: Indikationserweiterung für Apalutamid schließt Versorgungslücke

Beim Prostatakarzinom habe es im Erkrankungsstadium mHSPC laut Prof. Dr. Christian Gratzke, Ärztlicher Direktor der Klinik für Urologie an der Uniklinik Freiburg, bislang noch einen medizinischen Bedarf für Behandlungsalternativen gegeben. Diese therapeutische Lücke lasse sich mit Apalutamid (Erleada®) schließen, erklärte der Experte. Der moderne Androgenrezeptorinhibitor von Janssen hat die entsprechende Indikationserweiterung Ende Januar...

Neurofibromatose Typ 2: Antikörper als Therapiealternative bei Erwachsenen

Bei Neurofibromatose Typ 2 (NF2) bilden sich gutartige Hirntumoren beidseitig am Hör- und Gleichgewichts-Nerv. Die Therapie erfolgt meist mikrochirurgisch oder mit Radiochirurgie und stereotaktischer Radiotherapie. Eine medikamentöse Antikörpertherapie könnte zumindest für erwachsene Patienten eine Therapiealternative darstellen. Erste Studien hatten bereits gezeigt, dass bei 35-40% der Patienten mit fortschreitendem Vestibularis-Schwannom durch die Therapie mit dem...

High-end Bildgebungsverfahren in der Diagnostik

Prof. Dr. Ulrike Attenberger ist neue Direktorin der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Bonn. Die 39-jährige Nachfolgerin von Prof. Dr. Hans Schild will ihre Expertise für high-end Bildgebungsverfahren am Bonner Standort einbringen und so die Diagnostik und Behandlung von Tumorpatienten verbessern. Dabei setzt sie besonders auf den Einsatz künstlicher Intelligenz unter anderem bei der Charakterisierung einer Erkrankung....

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden