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Stand:  04. August 2015

Therapie des Medulloblastoms hängt vom Patientenalter ab

© CLIPAREA.com / Fotolia.com

Medulloblastome sind maligne Tumore im Kleinhirn, die meistens bei Kindern auftreten und mit einem Vorkommen von etwa 20% die häufigsten Vertreter unter den Hirntumoren ausmachen. Bei Erwachsenen ist das Medulloblastom selten und macht weniger als 2% aller ZNS-Malignome aus.

Zu den Symptomen der Krankheit zählen, verursacht durch den oftmals erhöhten Hirndruck, unter anderem Kopfschmerzen und Übelkeit.

Zur sicheren Diagnosestellung sind bildgebende Verfahren wie MRT‎ und CT‎ wichtige Untersuchungsmethoden.

Behandelt wird das Medulloblastom, wenn möglich, durch eine operationsmikroskopisch komplette Resektion. Mikrochirurgische Techniken erlauben bei der Mehrzahl der Patienten eine vollständige Resektion. Um neurologische Defizite zu vermeiden, verbietet die Nähe zu wichtigen Strukturen ein aggressives chirurgisches Vorgehen. Im Zeitfenster 24-72 Stunden nach der Resektion sollte eine MRT-Untersuchung zur Bestimmung des Resttumors erfolgen, weil postoperative Veränderungen danach eine Beurteilung schwieriger machen.

Die Radiotherapie sollte zwischen dem 14. und 28. Tag nach der Operation beginnen. Für Erwachsene fehlen bislang verlässliche Daten, die den Nutzen von Chemotherapie zusätzlich zur Radiotherapie belegen. Für Kinder und Jugendliche ist der Nutzen einer Chemotherapie zusätzlich zur Radiotherapie nachgewiesen.

Vielmehr kann die Reduktion der kraniospinalen Strahlendosis bei nicht metastasiertem Medulloblastom durch die adjuvante Chemotherapie kompensiert werden und lässt erwarten, dass es zu einer Reduktion der neuropsychologischen Spätfolgen kommt. Verzögerungen oder Unterbrechungen der Radiotherapie sollten vermieden werden, da sie Gesamtüberleben und ereignisfreies Überleben signifikant verschlechtern können.

Bei jungen Patienten unter 21 Jahren, die sich wegen ausgedehnter Metastasierung in einem schlechten Allgemeinzustand befinden, kann auf eine initiale Operation verzichtet werden, wenn der Primärtumor lokal keine Probleme wie Druck auf den Hirnstamm, Stopp des Liquorflusses oder Einklemmungsgefahr verursacht. Der Nachweis von Metastasen rechtfertigt auch ohne histologische Diagnosesicherung den Beginn der Chemotherapie. Die Bestrahlung beginnt 3 Wochen nach dem letzten Chemotherapie-Element nach hämatologischer Regeneration. Die Erhaltungschemotherapie beginnt 6 Wochen nach Radiatio.

Aktuelle Informationen zur Therapie des Medulloblastoms können Sie unter www.journalonko.de nachlesen.

 
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