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Stand:  01. April 2016

Gallenwegskarzinome gehören zu den seltenen Tumorerkrankungen

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Bei den Gallengangskarzinomen (Cholangiozelluläre Karzinome, CCC) wird zwischen den

Gallengangskarzinomen (Gallenblasenkarzinome und Karzinome der extrahepatischen Gallenwege) und den Karzinomen der kleinen intrahepatischen Gallengänge unterschieden. Letztere werden den malignen Lebertumoren zugeordnet.

Histologisch betrachtet handelt es sich bei den meisten Gallengangskarzinomen um Adenokarzinome.

 

Gallenblasenkarzinome treten häufiger bei Frauen auf, während Tumorerkrankungen der extrahepatischen Gallenwege öfter beim Mann vorkommen. Für das Jahr 2014 lagen die Schätzungen des RKIs bei etwa 5.100 Neuerkrankungen in Deutschland (1).

 

Für die Beurteilung der Resektabilität ist bei den Gallenwegskarzinomen in der Regel eine explorative Laparatomie erforderlich. Bei Hinweisen auf eine Peritonealkarzinose (Aszites, peritoneale Verdickung in der Bildgebung) sollte zunächst eine Staging Laparoskopie erwogen werden.

Beim intrahepatischen Gallengangskarzinom ist die Lebertransplantation aufgrund der hohen Rezidivrate kontraindiziert. Beim perihilären Gallengangskarzinom (Klatskin-Tumor) kann die Lebertransplantation in ausgewählten nodal-negativen Fällen nach neoadjuvanter Behandlung indiziert sein.

 

Ziel der operativen Therapie ist die Resektion im Gesunden (R0). Nur dann besteht eine Heilungschance.

 

Für die Wirksamkeit einer adjuvanten Chemotherapie oder Strahlentherapie liegen aktuell keine Daten vor. Eine adjuvante Therapie außerhalb von klinischen Studien wird nicht generell empfohlen. Bei periampullären Tumoren liegen die Daten einer Phase-III-Studie (ESPAC-III, n=304) mit einer 5-FU- oder Gemcitabin-basierten adjuvanten Therapie versus Beobachtung vor. Ein signifikanter Vorteil für die adjuvante Therapie konnte in der primären Analyse nicht nachgewiesen werden. Nur in der posthoc durchgeführten Multivariat-Analyse zeigte sich ein signifikanter Unterschied im Überleben zu Gunsten der adjuvanten Therapie.

Therapiealternativen für Patienten, die für eine Cisplatin-basierte Kombination nicht in Frage kommen, beinhalten z.B. eine Gemcitabin-Monotherapie.

 

Weitere Informationen zu Gallenwegskarzinomen finden Sie außerdem unter www.journalonko.de.

 
Literaturhinweise:
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