Dienstag, 28. März 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de



Stand:  01. April 2016

NET sind komplexe Tumoren, die einer genauen Klassifizierung und Risikostratifizierung bedürfen

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Als Gastroenteropankreatische Neuroendokrine Tumoren (GEP-NET, auch Karzinoid oder Inselzelltumor) werden hormonproduzierende Tumoren des Verdauungstrakts bezeichnet. Sie können von Dünndarm (Jejunum/Ileum), Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Blinddarm (Appendix), Dickdarm (Colon), Magen, Zwölffingerdarm (Duodenum) oder Enddarm (Rektum) abstammen. 75% aller neuroendokrinen Tumoren (NET) sind GEP-NET und stellen damit deren größte Untergruppe da, seltener treten Lung-NET (Kleinzelliger Lungenkrebs, SCLC, und Karzinoid-Tumor in der Lunge) auf. Obwohl NET allgemein mit einer Inzidenz von 1:100.000 sehr selten sind, treten die GEP-NET immer häufiger auf. Sie verhalten sich in Wachstumsmuster, Zell-Abstammung, Differenzierung, Funktionalität, Lokalisation und Prognose völlig unterschiedlich. Daher sind eine exakte Klassifizierung und Risikostratifizierung unerlässlich. Häufig besteht zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits eine Lebermetastasierung.

 

Zur Diagnostik werden generelle (Synaptophysin, Chromogranin A) und spezielle Tumormarker (Hormone) eingesetzt. Zur bildgebenden Diagnostik wird hauptsächlich die Octreotid-Szintigraphie eingesetzt. Wenn möglich werden die GEP-NET chirurgisch angegangen bei maximalem Funktionserhalt. Auch bei Metastasen wird eine chirurgische Resektion angestrebt. In der palliativen Situation stehen die Radiofrequenzablation und die Chemoembolisation bei nicht resektablen Metastasen zur Verfügung. Ziel ist eine Reduktion des Tumorvolumens und der Hormonproduktion. Weitere medikamentöse und nuklearmedizinische Therapieverfahren richten sich nach Ausdehnung des metastasierenden Tumors, dem Proliferationsindex und der Hormonproduktion des Tumors. Einen genauen Therapieplan sowie einen Überblick über aktuelle Phase-III-Studien zu GEP-NET erhalten Sie auf www.therapiealgorithmen.com.

 

GEP-NET kann man bei eindeutiger Diagnose heutzutage adäquat behandeln und haben bei frühzeitiger Entdeckung eine gute Prognose.

 

Wenn es Neuigkeiten zu dieser komplexen Tumorentität gibt, finden Sie diese immer hier auf www.journalonko.de.

 
Registrieren Sie sich jetzt und nutzen Sie
das gesamte Angebot unserer Plattform
NEWS ZUM THEMA NET:
alle News zum Thema »
ARTIKEL ZUM THEMA NET:
alle Artikel zum Thema »

Um das gesamte Angebot unserer Plattform nutzen zu können, müssen Sie sich mit Ihren Benutzerdaten einloggen.
Haben Sie noch keine Zugangsdaten?
Registrieren Sie sich kostenlos hier.
Wenn Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben, klicken Sie hier
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs