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Stand:  01. April 2016

Asbestexposition: Hauptrisikofaktor für die Entstehung eines Pleuramesothelioms

© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Beim Pleuramesotheliom handelt es sich um einen malignen Tumor, bei dem die Zellen der Pleura (Rippfell) entarten. Wesentlich mehr Männer als Frauen sind vom Pleuramesotheliom betroffen, entsprechend der Angaben des RKIs sind in Deutschland in 2010 circa 1.320 Männer und 350 Frauen daran erkrankt (1).

Als Risikofaktor wird in erster Linie eine Asbestexposition gesehen. Aufgrund einer hohen Asbestbelastung ehemaliger Werftarbeiter lassen sich in Deutschland deutliche regionale Unterschiede in der Inzidenz erklären (1).

Trotz eines Verbots von Asbest in einigen Industrienationen wird in den kommenden Jahren weiterhin ein Anstieg der jährlichen Erkrankungsraten erwartet (2).

Die Symptome beim Pleuramesotheliom sind meist sehr unspezifisch, wobei in den meisten Fällen zuerst eine Dyspnoe auftritt (3).

Das maligne Pleuramesotheliom ist ein problematischer Tumor, der großflächig die Oberfläche des Lungenfells und des Brustfells befällt und nur selten frühzeitig diagnostiziert wird (4). Zur Diagnosestellung sind neben einer ausführlichem Anamnese bildgebende Verfahren wie die Sonographie, Computertomographie und Magnetresonanztomographie wichtige Untersuchungsmethoden. Mittels Histologie ist letztlich eine Diagnosesicherung möglich.

Bei einer Therapie mit kurativer Zielsetzung erfolgt eine Operation. Patienten, die für eine kurative Therapie geeignet sind, sollten aufgrund des sehr hohen Rezidivrisikos und der selten zu erreichenden R0-Resektion grundsätzlich einer multimodalen Therapie zugeführt werden. Die Behandlung ist stark individualisiert und erfordert multimodale Therapiekonzepte möglichst im Rahmen von Studien oder spezialisierten Therapiezentren mit entsprechender Erfahrung. Bei der palliativen Therapie mittels Chemotherapie sind Nutzen und Nebenwirkung unter Berücksichtigung von Alter, Allgemeinzustand, Komorbiditäten, tumorbedingter Symptomatik und Tumordynamik abzuwägen.

Neue Erkenntnisse zu dieser Indikation stehen immer aktuell unter www.journalonko.de für Sie bereit.

 
Literaturhinweise:
  1. http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsB/KID2013.pdf%3F__blob%3DpublicationFile
  2. Craighead J: Epidemiology of mesothelioma and historical background. Rec Res Cancer Res 2011; 189: 13–25. CrossRef MEDLINE
  3. Scherpereel A, Astoul P, Baas P, et al.: Guidelines of the European Respiratory Society and the European Society of Thoracic Surgeons for the management of malignant pleura mesothelioma. Eur Repir J 2010; 35: 479–95. CrossRef MEDLIN
  4. http://www.journalonko.de/aktuellview.php?id=1379
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