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06. Juli 2016

Reisen als Krebspatient

Reisen sorgt für eine willkommene Abwechslung bei Krebspatienten. Dabei ist es egal, ob man eine Rundreise durch Thailand macht oder einfach nur die Familie besucht. Jede Reise muss sorgfältig geplant werden. Auf was muss ein Patient achten, wenn er mit Medikamenten reist? Werden Stents, Stomas oder Implantate bei der Kontrolle am Flughafen Probleme machen?
Wer als Krebspatient reisen will, sollte sich im Vorfeld über potentiell auftretende Hürden oder Komplikationen Gedanken machen. Eine gute Planung ist eine entscheidende Voraussetzung für eine entspannte Reise. So ist es wichtig zu wissen, welche Leistungen die Krankenkasse im Ausland übernimmt und ob notwendige Medikamente im Urlaubsland zu erwerben sind. Außerdem müssen – besonders bei infektionsanfälligen Menschen, zu denen Krebspatienten häufig zählen – vor Antritt der Reise meist noch einige Impfungen aufgefrischt werden. Hier gilt es mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, inwieweit dies gesundheitlich ratsam ist, oder ob die Wahl eines alternativen Reiseziels eine passendere Lösung wäre.

Nicht jede Reiseform ist für jeden Krebspatienten angemessen. Langes Sitzen ist für Patienten mit hohem Thromboserisiko gefährlich und Patienten, die gerade erst im Bauchraum oder am Kopf operiert wurden, sollten aufgrund der Druckveränderungen während eines Fluges eine Weile auf Flugreisen verzichten. Wer dennoch fliegen möchte, sollte vorher die Fluggesellschaft fragen, ob eine Flugtauglichkeitsbescheinigung erforderlich ist und welche Unterstützung die Gesellschaft für Reisende mit Einschränkungen anbietet.

Weitere hilfreiche Informationen zum Reisen als Krebspatient und eine Reisecheckliste liefert das aktuelle Monatsthema des ONKO-Internetportals unter www.krebsgesellschaft.de/thema_juli2016

ONKO Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.


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