Samstag, 29. Februar 2020
Navigation öffnen

Infos für Patienten

02. November 2016 Supportivtherapie bei Langzeitfolgen einer Krebstherapie

Zurück ins normale Leben – das ist für Krebspatienten nach Abschluss ihrer Therapie und den Reha-Maßnahmen oft das wichtigste Ziel. Doch für manche Krebspatienten sind die Strapazen nach dem Ende der Therapie noch nicht vorüber. Sie leiden an sogenannten Langzeitfolgen wie Neuropathien, Fatigue oder Herz-, Lungen- und Nierenschäden. Hier setzt die supportive Therapie an.
Die Verfahren der supportiven Therapie – auch Supportivtherapie genannt – dienen nicht in erster Linie der Heilung einer Erkrankung, sondern sollen Beschwerden lindern und die Lebensqualität der Patienten steigern. Ideal ist es, wenn die supportivtherapeutischen Angebote den Patienten in allen Phasen der Erkrankung zur Verfügung stehen – auch wenn die eigentliche Therapie bereits vorüber ist. Zudem gibt es spezielle Survivorship-Programme, die an Langzeitfolgen leidenden Krebspatienten neben medizinischer Beratung auch psychosoziale Betreuung anbieten.

In seinem Monatsthema zeigt das ONKO-Internetportal auf, wie Langzeitfolgen bei einer Krebserkrankung entstehen können und welche Möglichkeiten es für Betroffene gibt, mit den entstehenden Beschwerden umzugehen. Denn viele Patienten neigen dazu, Veränderungen oder neue Beschwerden nicht anzusprechen, da Sie entweder einen Rückfall fürchten oder aber glauben, die Beschwerden seien Teil ihrer Erkrankung, den es auszuhalten gälte.

>> Lesen Sie hier mehr zum Thema

ONKO Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Bewegung hilft bei der Krebstherapie

Bewegung hilft bei der Krebstherapie
© Witthaya / Fotolia.com

Dass Sport und eine Krebserkrankung sich nicht gegenseitig ausschließen, ist inzwischen bekannt. Erwiesenermaßen beugt Sport nicht nur vor, sondern hat auch therapeutische Wirkungen und verbessert die Lebensqualität. Doch wie sieht dies in der Praxis aus und welcher Sport empfiehlt sich in welchem Ausmaß bei welcher Therapie? Aktuell werden immer mehr Studien zu diesem Thema durchgeführt. Das Wohlbefinden des Patienten während und nach der Therapie steht...

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren
© Photographee.eu / fotolia.com

Jede zehnte Frau in Deutschland, die an Brustkrebs erkrankt, ist noch keine 45 Jahre alt. Experten vermuten, dass viele der jungen Betroffenen erblich vorbelastet sind: Sie sind Trägerinnen eines oder mehrerer schädlich veränderter Gene, die den Tumor entstehen lassen. Die bereits bekannten Hochrisikogene wie etwa BRCA1 oder BRCA2 sind allerdings nur für höchstens ein Viertel der Fälle bei jungen Frauen verantwortlich. Ein Hamburger Forscherteam macht sich nun...

Deutsche Bevölkerung hat große Angst vor Krebs und weiß wenig über moderne Krebstherapien

„Vor welcher Krankheit haben Sie persönlich am meisten Angst, dass Sie daran erkranken könnten?“ – Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer aktuellen repräsentativen Umfrage. Ergebnis: 57 Prozent der befragten Deutschen nennen Krebs an erster Stelle. Damit führt Krebs das Feld der gefürchtetsten Krankheiten mit großem Abstand an. Wie gleichzeitig ermittelt wurde, hat nur ein Drittel der Befragten* in letzter Zeit...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Supportivtherapie bei Langzeitfolgen einer Krebstherapie"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.