Sonntag, 22. September 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

27. April 2012 Neue Therapieoption beim Eierstockkrebs

Das Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) ist die 5.-häufigste Krebserkrankung der Frau und wird häufig erst in einem späten Stadium entdeckt. Die Therapie basiert auf den beiden Säulen Operation und medikamentöse Therapie.

Zur medikamentösen Behandlung des fortgeschrittenen, neu diagnostizierten Ovarialkarzinoms ist seit kurzem der sog. Angiogenesehemmer Bevacizumab zugelassen. Dieses Medikament wird zuerst zusammen mit einer Chemotherapie gegeben und anschließend als Erhaltungstherapie, das heißt, Bevacizumab allein ohne Chemotherapie solange bis die Tumorkrankheit zurückkehrt. Mit dieser Behandlung konnte in zwei großen Studien die Zeit bis zu einer Rückkehr der Tumorkrankheit (=Tumorprogression) um mehrere Monate verlängert werden. Professor Jalid Sehouli von der Charité Berlin, einer der führenden Spezialisten in der Behandlung des Eierstockkrebses, erklärt in einem Interview, was dies für die Patientin bedeutet.

 

 


Das könnte Sie auch interessieren

Kinderwunsch und Krebs

Kinderwunsch und Krebs
© Photographee.eu / fotolia.com

Möchte ich eine Familie gründen oder noch weitere Kinder haben? Mit dieser Frage müssen sich junge Krebspatientinnen und -patienten vor einer Krebstherapie – also unmittelbar nach der Diagnose – auseinandersetzen. Denn die Behandlung, die ihnen hilft, den Krebs zu besiegen, beeinträchtigt häufig gleichzeitig die Fruchtbarkeit. Auch wenn die Zeit drängt, ist es wichtig, sich vor Behandlungsbeginn mit diesem wichtigen Thema zu befassen.

Studie zu Online-Programm zur Stressreduktion ausgezeichnet

Studie zu Online-Programm zur Stressreduktion ausgezeichnet
© Andrey Popov / fotolia.com

Der Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2018 wurde an die Psychologin Astrid Grossert-Leugger, Basel, verliehen. Die Preisträgerin erhielt die mit 2.500 € dotierte Auszeichnung für ihre Arbeit zum Thema „Web-Based Stress Management for Newly Diagnosed Patients with Cancer (STREAM): A Randomized, Wait‐List Controlled Intervention Study“. Die Preisverleihung erfolgte auf der 17. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie...

Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?

Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

„Sie haben Krebs“ – kaum ein Betroffener wird diesen Satz je vergessen. Von jetzt auf gleich gerät das Leben aus den Fugen. Fragen, Ängste, Traurigkeit, Wut – alles wirbelt durcheinander. Auch die Zeit der Behandlung bis hin zur Nachsorge bringt Belastungen mit sich, die Betroffene an ihre Grenzen bringen können. Nimmt die psychische Belastung überhand oder dauert sie lange an, kann psychotherapeutische Hilfe sinnvoll sein. Der...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Neue Therapieoption beim Eierstockkrebs"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.