Sonntag, 5. Juli 2020
Navigation öffnen

Infos für Patienten

04. November 2019 Mehrheit der Deutschen erwartet bei Krebstherapien Fortschritte

© Gorodenkoff - stock.adobe.com
Bei der Behandlung von Krebs erwarten die Deutschen in den kommenden Jahrzehnten die größten medizinischen Fortschritte. 6 von 10 Bundesbürgern rechnen mit neuen Erkenntnissen und Therapien in diesem Bereich. 38 % der Deutschen verbinden große Hoffnungen mit der Stammzellenforschung, 35 % erwarten Fortschritte bei der Behandlung von neurologischen Erkrankungen. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Deutschen zum medizinischen Fortschritt im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen.
Beim Blick in die Vergangenheit sind den Deutschen etwas andere Themenfelder in Erinnerung geblieben: Wenn es um die medizinischen Erfolge der vergangenen 40 Jahre geht, dann nennen die Bundesbürger an erster Stelle Organtransplantationen und die Aids-Forschung. Auf Platz 3 folgt die Krebsforschung. Bei neurologischen, Erb- und chronischen Krankheiten rechnen die Bürger in Zukunft mit mehr Fortschritten, als in der Vergangenheit erzielt wurden. Im Rückblick auf die vergangenen 4 Jahrzehnte stehen für die unter 40-Jährigen die Fortschritte bei der Früherkennung von schweren Erkrankungen wie Krebs an 1. Stelle. Die 40- bis 49-Jährigen werten dagegen die Innovationen in der Aids-Therapie als größten Erfolg.

Medizinische Quantensprünge

In der Medizin hängt die Messlatte für die Anerkennung von Erfolgen sehr hoch, wie die Studie belegt. 7 von 10 Befragten verstehen darunter, neue Arzneimittel gegen bislang unheilbare Krankheiten auf den Markt zu bringen. Rund 6 von 10 Bundesbürgern denken an das Ausrotten von Krankheiten, wie es beispielweise in den 1980er Jahren mit dem Pockenvirus gelang. Medizinischer Erfolg ist für die Mehrheit der Deutschen auch eine verbesserte Diagnostik. Die Früherkennung von Krankheiten werten besonders die 40- bis 49-Jährigen als Durchbruch. "Die Menschen trauen der medizinischen Forschung eine Menge zu und verbinden viele Hoffnungen damit, wie unsere Umfrage belegt", sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. "So sind die Erwartungen an die forschende Pharmaindustrie besonders hochgesteckt. Jeder 2. Bundesbürger sieht es als Aufgabe von Pharmaherstellern, neue Arzneimittel gegen bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Das Ziel unserer Wissenschaft und Forschung ist es, die Lebensqualität und -erwartung von Patienten mit ernsthaften Erkrankungen zu verbessern."

Investitionen in die Erfolge der Zukunft

Krebserkrankungen sind ein Forschungsschwerpunkt von Amgen. Das Biotechnologie-Unternehmen entwickelt innovative Arzneimittel gegen Tumore, die nicht oder nicht ausreichend auf Arzneimittel ansprechen oder die sich sehr schnell im ganzen Körper verbreiten. "Seit fast 40 Jahren nutzen wir die biotechnologischen Möglichkeiten für innovative Therapien. Wir arbeiten daran, besonders bösartige, aggressive und komplexe Tumorarten künftig besser behandeln oder sogar irgendwann heilen zu können", sagt Dr. Stampfli. Knapp ein Fünftel des Jahresumsatzes reinvestiert das Unternehmen jährlich in die Bereiche Forschung und Entwicklung. 

AMGEN GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Gesundheitliche Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen

Gesundheitliche Beschwerden nicht auf die leichte Schulter nehmen
Alexander Raths / Fotolia.com

Arzttermine aus Furcht vor dem Coronavirus auf die lange Bank schieben? Davon rät der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ab. Symptome und Schmerzen sollten ernst genommen und vom Arzt abgeklärt werden. In den meisten Fällen wird es sich nicht um eine schwerwiegende Erkrankung wie Krebs handeln. Wenn aber doch, dann ist es besser, sie möglichst früh zu erkennen und, wenn nötig, sofort zu behandeln – dies erhöht die...

Forschung für besseren Schutz vor Gebärmutterhalskrebs

Forschung für besseren Schutz vor Gebärmutterhalskrebs
© Petry

Humane Papillomviren, kurz HPV, sind die häufigsten sexuell übertragenen Viren der Welt. Einige Virentypen können Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und andere Krebsarten verursachen. Wissenschaftler kooperieren jetzt in einer neuen Studie, um ein HPV-Typ-spezifisches Modell für den Krankheitsverlauf von HPV-Infektionen zu entwickeln. Dazu werden klinische Daten aus großen populationsbasierten Studien der Frauenklinik Wolfsburg in Zusammenarbeit mit einer...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mehrheit der Deutschen erwartet bei Krebstherapien Fortschritte"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA25 virtuell
  • Sichelzellerkrankung: Verbesserung der Lebensqualität ist wichtigstes Therapieziel aus Sicht der Patienten – neue Behandlungsoptionen erwünscht
  • PV: Ruxolitinib senkt Hämatokrit und erhöht Phlebotomie-Unabhängigkeit im Real-world-Setting
  • Neuer BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei bisher unzureichend therapierten CML-Patienten in Phase-I-Studie wirksam
  • FLT3-mutierte AML: Midostaurin in Kombination mit Chemotherapie für jüngere und ältere Patienten vergleichbar sicher
  • Real-world-Daten zeigen: Eltrombopag auch bei sekundärer ITP wirksam
  • CML: Hohe Rate an tiefem molekularen Ansprechen nach 24-monatiger Therapie mit Nilotinib in der Zweitlinie
  • Systemische Mastozytose: neuer Prädiktor für das OS entdeckt
  • MF: Real-world-Daten bestätigen relevante Reduktion des Mortalitätsrisikos unter dem Einfluss von Ruxolitinib
  • CML: Initialer Abfall an BRC-ABL1-Transkripten sagt Wahrscheinlichkeit für späteres Erreichen einer TFR voraus
  • Management der ITP: Lebensqualität der Patienten im Fokus

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden