Dienstag, 12. November 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

09. Mai 2016 Leukämien: Stammzellen spenden – Leben retten

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 12.500 Menschen an Leukämie. Leben retten kann eine Stammzelltransplantation – so auch die Hoffnung des ehemaligen Außenministers und FDP-Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle, der an einer besonders aggressiven, plötzlich auftreten Form, der akuten myeloischen Leukämie (AML) litt. Die Suche nach einem passenden Spender ist jedoch häufig schwierig.
Am 18. März 2016 starb Guido Westerwelle an den Folgen einer akuten myeloischen Leukämie. Noch im Herbst 2015, bei der Vorstellung seines Buches „Zwischen zwei Leben“, rief er dazu auf, sich als Stammzellspender zur Verfügung zu stellen. Denn eine Stammzellespende bildet – wenn Strahlen- oder Chemotherapie nicht wirken– oft die einzige Möglichkeit der Heilung. Da bei Leukämie-Patienten die eigenen blutbildenden Stammzellen funktionsunfähig sind, benötigen einige von ihnen zur Behandlung neue Stammzellen. Bei einer erfolgreichen Stammzelltransplantation übernehmen diese Zellen nach wenigen Wochen die Aufgabe, gesunde Blutzellen zu bilden.

Die Suche nach einem passenden Spender ist für viele Betroffene jedoch schwierig. Für eine Stammzellspende müssen die Gewebemerkmale des Spenders und des Patienten fast zu hundert Prozent übereinstimmen, der Spender muss sozusagen ein „gewebeidentischer Zwilling“ sein. Ansonsten kann es zu starken Abstoßungsreaktionen des Immunsystems kommen. Obwohl circa 5 Millionen Menschen in der Deutschen Knochenmarkspendendatei (DKMS) registriert sind, findet jeder fünfte Blutkrebspatient keinen passenden Spender.

Hilfreiche Informationen für Betroffene und ihre Angehörigen zum Thema Leukämien und Stammzellenspende liefert das aktuelle Monatsthema des ONKO-Internetportals unter www.krebsgesellschaft.de/thema_mai2016

ONKO-Internetportal


Das könnte Sie auch interessieren

World Blood Cancer Day 2017: Mehr Lebenschancen durch nachhaltige Aufklärung

World Blood Cancer Day 2017: Mehr Lebenschancen durch nachhaltige Aufklärung
© DKMS gemeinnützige Gesellschaft mbH

in diesem Jahr liegt der Fokus des jährlichen World Blood Cancer Day (WBCD) am 28. Mai auf nachhaltiger Bildung rund um das Thema Blutkrebs. Darüber hinaus wird gemeinsam mit Helfern, Gruppen und Organisationen weltweit im Rahmen des jährlichen Aufmerksamkeitstags Solidarität mit Patienten demonstriert. Die DKMS appelliert: Macht alle mit! Jeder kann sich am WBCD beteiligen und so den Kampf gegen Blutkrebs voranbringen.

1. Patiententag für Kehlkopfoperierte am Universitätsklinikum Leipzig

1. Patiententag für Kehlkopfoperierte am Universitätsklinikum Leipzig
© Stefan Straube / UKL

Zum 1. Patiententag für Kehlkopfoperierte lädt am 22. März die Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig ein. "Ein großer Patientenstamm kommt regelmäßig zu uns, denn beispielsweise findet jeden Mittwochnachmittag bei uns die Tumornachsorge statt. Wir haben auch schon Patientenveranstaltungen organisiert, wollen diese jetzt aber institutionalisieren", so Klinikdirektor Prof. Dr. Andreas...

Als Krebspatient auf Reisen – hilfreiche Tipps

Als Krebspatient auf Reisen – hilfreiche Tipps
© Jenny Sturm / Fotolia.com

Ein Kurzurlaub in der Therapiepause – das hört sich für viele Betroffene verlockend an. Mal abschalten und die physischen und psychischen Belastungen der Erkrankung vorübergehend hinter sich lassen. Aber: Kann ich das als Krebspatient? Und worauf ist zu achten? Diese und weitere Fragen zum Thema „Reisen mit Krebs“ beantwortet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums täglich von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr telefonisch unter 0800-420...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Leukämien: Stammzellen spenden – Leben retten"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression