Donnerstag, 23. Mai 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

19. Oktober 2016 Lebensqualität trotz Krebs: Alltag gibt Patienten Kraft

Die Chancen für Krebspatienten auf ein längeres Überleben haben sich auch dank innovativer Therapien in den letzten Jahren deutlich verbessert. Mit der steigenden Lebenserwartung gewinnt das Thema Lebensqualität zunehmend an Bedeutung. Die Initiative „Mehr leben im Leben“ des forschenden Pharmaunternehmens Janssen zeigt, wie Krebspatienten ihren Alltag nach ihrer Diagnose zurückerobert haben.
Einen Alltag zu erleben, wie er vor der Diagnose möglich war, ist für viele Menschen mit chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen gleichbedeutend mit Lebensqualität. Die dadurch gewonnene Kraft und Zuversicht wiederum können sich positiv auf den Therapieerfolg auswirken. Diese Erfahrungen hat auch der 82-jährige Hans gemacht. Die Diagnose Multiples Myelom erschütterte ihn. Doch dank seines starken Lebenswillens gab er nicht auf. Die richtige Therapie mit modernen Medikamenten brachte ihn zurück ins Leben. „Ich kann heute wieder gehen, ich kann mich wieder konzentrieren und mit Freude am Familienalltag teilnehmen. Das Leben hat mich zurück.“
 
Wenige Einschränkungen im Alltag der Patienten dank neuer Therapien
Unterstützung hat Hans vor allem durch seine Tochter und seinen behandelnden Arzt Prof. Dr. Igor Wolfgang Blau: „Wir haben heute einen ganzen Strauß von Medikamenten zur Verfügung. Auf diese Weise können wir das Multiple Myelom so kontrollieren, dass Patienten fast ihren gewohnten Alltag leben können“, erzählt der Onkologe im Rahmen der Janssen-Initiative „Mehr leben im Leben“. Das Multiple Myelom gilt bisher als nicht heilbare Erkrankung. Doch in den vergangenen Jahren konnten innovative Medikamente die Prognose verbessern, und eine weitere Verbesserung wird durch zukünftige neue Medikamente erwartet.(1)
 
Gutes Arzt-Patienten-Verhältnis unterstützt die Krebstherapie
Was kann Patienten neben wirksamen und verträglichen Medikamenten und einer hohen fachlichen Kompetenz der Ärzte im Kampf gegen den Krebs unterstützen? Allem voran ein vertrauensvolles Verhältnis zu den behandelnden Medizinern.(2) Dies ist in Deutschland auch meist gegeben, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag von Janssen Deutschland zeigt.(3)
 
„Wer ein gutes Verhältnis zu seinem Arzt hat, ihm also vertraut und sich mit seinen Sorgen und Nöten von ihm ernstgenommen fühlt, nimmt dessen therapeutische Empfehlungen eher an.(4) Das ist gerade bei chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen wichtig, bei denen der Arzt gewissermaßen zum Lebensbegleiter wird. Die Initiative „Mehr leben im Leben“ greift deshalb besonders das Verhältnis zwischen Patienten und Ärzten auf“, sagt Dr. Michael von Poncet, Medizinischer Direktor von Janssen Deutschland.
 
Dr. „YouTube“ Johannes Wimmer informiert Krebspatienten

Auf der Website der Initiative – www.Mehr-leben-im-Leben.de – berichten Ärzte und Patienten über ihren gemeinsamen Kampf gegen chronische oder lebensbedrohliche Krankheiten. Zudem befinden sich dort mehrere Beiträge des durch seine Internetvideos bekannten Dr. „YouTube“ Johannes Wimmer. Er erklärt zum Beispiel, was Krebspatienten selbst tun können, um ihre Lebensqualität im Alltag verbessern zu können. Dr. Johannes Wimmer erläutert außerdem das Thema Überlebenschancen bei Krebserkrankungen und gibt Patienten Tipps für die Internetrecherche rund um das Thema Krebs.

Janssen

Literatur:

1. Knop S. (2013): Multiples Myelom. In: Kompetenznetz Maligne Lymphome. Online verfügbar: http://www.lymphome.de/InfoLymphome/MultipleMyelome/Therapie/NeueSubstanzen.jsp Abgerufen am 25.07.2016.
2. forsa-Umfrage - Einschätzung zur Lebensqualität von Patienten unter 1.001 chronisch und lebensbedrohlich erkrankten Patienten, Mai/Juni 2016, im Auftrag der Janssen-Cilag GmbH.
3. Das Arzt-Patienten-Verhältnis und dessen Rolle für den Therapieerfolg. Forsa-Umfrage unter 1.001 Patienten mit chronischer oder lebensbedrohlicher Erkrankung sowie unter 351 Ärzten. Juni/Juli 2016, im Auftrag der Janssen-Cilag GmbH.
4. Kelly B. Haskard Zolnierek und M. Robin DiMatteo: Physician Communication and Patient Adherence to Treatment: A Meta-analysis, Med Care. 2009 Aug; 47(8): 826–834. 


Das könnte Sie auch interessieren

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum


Etwa zwei Drittel aller Berufstätigen, die an Krebs erkrankt sind, kehren zurück in das Arbeitsleben. Für viele ist die Motivation hoch, denn wer arbeitet, erobert sich ein Stück Normalität zurück. Doch der Wiedereinstieg sollte behutsam erfolgen und an die individuelle Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Nach längerer Arbeitsunfähigkeit bieten die Leistungen der beruflichen Rehabilitation ein breites Spektrum, um die...

Wegweiser „Leben mit Krebs in Hessen“ hilft Betroffenen

Wegweiser „Leben mit Krebs in Hessen“ hilft Betroffenen
© Fotolia / fotomek

In Deutschland leiden aktuell 1,4 Millionen Menschen an Krebs und die Zahl der Neuerkrankungen steigt. In Hessen treten jährlich mehr als 35.000 neue Krebserkrankungen auf. Ermutigend ist, dass nach neuesten Studien die Rate der Langzeitüberlebenden ansteigt. Manche Krebsarten sind heute heilbar, andere können als chronische Erkrankung eingestuft werden. Auch die Chancen, mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung länger zu leben, sind in den letzten Jahren spürbar...

Zielgerichtete Brustkrebstherapie ist erfolgreich

Brustkrebs kann jede Frau treffen. Eine von acht Frauen wird im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose konfrontiert - allein in Deutschland sind das 72.000 Frauen im Jahr. Doch dank innovativer Forschung und Entwicklung wurden gerade in der Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen Jahren große Fortschritte erreicht. Heute sind zielgerichtete Medikamente verfügbar, die die Überlebensaussichten von Frauen mit Brustkrebs entscheidend verbessern.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Lebensqualität trotz Krebs: Alltag gibt Patienten Kraft"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.