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13. Dezember 2017 Künstlerische Therapien in der Krebsbehandlung

Viele Krebspatienten schöpfen durch Musik, Malen oder andere künstlerische Tätigkeiten neue Kraft. Doch lange Zeit reichte der wissenschaftliche Kenntnisstand nicht aus, um die Wirkung von Musik- oder Kunsttherapien zu belegen. Erst in den letzten Jahren wurden hierzu vermehrt psychoonkologische Studien durchgeführt, in denen es gelang, die Steigerung des Wohlbefindens von Patienten durch künstlerische Betätigungen nachzuweisen.
Ziel einer jeden künstlerischen Therapie während oder nach einer Krebsbehandlung ist die Verringerung von Beschwerden sowie die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten. Durch eigenes kreatives Ausleben soll die Krankheitsverarbeitung unterstützt und das Wohlbefinden gesteigert werden. Eine wichtige Grundlage hierfür bildet die Wechselwirkung zwischen psychischen und körperlichen Prozessen: Erfolgreiche psychische Entspannung kann auch auf körperlicher Ebene beeindruckend positive Ergebnisse zur Folge haben. Indem Patienten und Patientinnen schöpferisch tätig sind, werden bewusste und auch unbewusste Anteile der Psyche unmittelbar angesprochen. Positive Wirkungen einer solchen künstlerischen Therapie sind eine veränderte Körperwahrnehmung und das Gefühl, die Kontrolle über Körper und Geist wiederzuerlangen. Als gesichert gilt, dass durch künstlerische Therapien ausgelöste Entspannung zu Stress- und Angstreduktion führen kann, was sich in der Regel positiv auf das körperliche Wohlbefinden und die allgemeine Lebensqualität auswirkt.

Welche künstlerischen Therapien es gibt, was sie Positives bewirken können und wie Patienten ein passendes Angebot im ambulanten oder auch stationären Bereich finden können – hierzu gibt das ONKO-Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. in seinem aktuellen Monatsthema unter www.krebsgesellschaft.de/thema_dezember2017 Auskunft.

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.


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