Donnerstag, 23. Januar 2020
Navigation öffnen

Infos für Patienten

04. August 2016 Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe

Die Website „psyche-hilft-koerper.de“ ermöglicht es, über eine Postleitzahl-Suche Psychoonkologen in der Region, in der man lebt, zu finden. Eine psychoonkologische Betreuung unterstützt Patienten u. a. dabei, ihre Krebserkrankung zu verarbeiten, das seelische Befinden zu verbessern sowie körperliche Ressourcen zu stärken (1). Novartis Oncology hat sich nicht nur der Entwicklung innovativer Arzneimittel verpflichtet, sondern möchte durch Initiativen wie „Psyche hilft Körper“ darüber hinaus wertvolle Unterstützung für Patienten und Angehörige liefern.
Mit der neuen Website „www.psyche-hilft-koerper.de“ unterstützt Novartis Oncology Krebspatienten und ihre Angehörigen bei der Suche nach einer qualifizierten psychoonkologischen Betreuung. Die angebotenen Therapiemöglichkeiten umfassen ein breites Spektrum, das von Verfahren der Entspannungs- und Gesprächspsychotherapie über Gestaltungs- und Verhaltenstherapie bis hin zu tiefenpsychologischen Beratungsangeboten reicht. Die Website bietet ein umfassendes Adressverzeichnis mit über 490 Kontakten von Psychoonkologen aus ganz Deutschland. Ansprechpartner in der Nähe lassen sich durch die Eingabe einer Postleitzahl schnell und einfach ermitteln. Die neue Website ist Teil der vor mehr als vier Jahren ins Leben gerufene Initiative „Psyche hilft Körper“, von deren Projekten bereits viele betroffene und interessierte Menschen Gebrauch gemacht haben. (2)

Komplexe Belastungssituation bei Krebspatienten
Die Diagnose Krebs zu erhalten, ist in der Regel erstmal ein großer Schock. Das Wissen, an einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung zu leiden, kann das Leben völlig auf den Kopf stellen. Hinzu kommen viele organisatorische Herausforderungen, die zusätzlich belasten können. Manche Patienten benötigen in dieser Situation Hilfe. Die Psychoonkologie versucht unter anderem durch psychosoziale und psychotherapeutische Maßnahmen die komplexe Belastungssituation zu entschärfen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass Psyche, körperliche Schmerzen und Funktionsstörungen oft in enger Wechselwirkung stehen: (1) Zum einen können psychische Belastungen zu einer erhöhten Schmerzwahrnehmung beitragen. Zum anderen bewirken körperliche Schmerzen oft eine Zunahme des psychischen Leidensdrucks. Eine psychoonkologische Behandlung sowie psychosoziale Beratungsangebote können diese Wechselwirkung aufheben, psychische, soziale und funktionale Beschwerden verringern und Betroffenen helfen, ihre Erkrankung zu verarbeiten, so dass sie einen Weg zurück in ihren Alltag finden.

Individueller Ansatz: wichtig in der Beratung – wichtig bei der Therapie
Jeder Mensch reagiert anders, sowohl körperlich als auch seelisch. Eine qualifizierte psychoonkologische Beratung bezieht mit ein, welchen Behandlungs- und Informationsbedarf der einzelne Patient in seiner persönlichen Situation hat. Auch für die Krebstherapie ist ein individueller Ansatz wichtig. Novartis Oncology steht für die Erforschung und Entwicklung innovativer und zielgerichteter Medikamente. In den letzten 10 Jahren wurden über 15 neue Medikamente oder zusätzliche Anwendungsgebiete für bereits zugelassene Arzneimittel in Bereichen mit hohem medizinischem Bedarf entwickelt, die die Behandlungspraxis für viele Patienten entscheidend verbessert haben.(3) Dabei engagiert sich Novartis Oncology u. a. in der Erforschung des Melanoms, Nierenzellkarzinoms, Lungenkrebses sowie bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Darüber hinaus unterstützt Novartis Oncology Patienten und Angehörige durch patientenorientierte Lösungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.psyche-hilft-koerper.de sowie www.novartisoncology.de.

Novartis Oncology

Literatur:

1. Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten, Langversion 1.1, 2014. http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-051OLl_S3_Psychoonkologische_Beratung_Behandlung_2014-01_1.1.pdf. Letzter Aufruf: 27.07.2016.
2. http://www.psyche-hilft-koerper.de. Letzter Aufruf: 04.08.2016.
3. https://www.novartisoncology.de/ueber-uns/unsere-vision. Letzter Aufruf: 27.07.2016.
 


Das könnte Sie auch interessieren

Neue Krebs-Studien zur Immuntherapie am Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) für Patienten geöffnet

Das Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) am Krankenhaus Nordwest startet jetzt in Kooperation mit der Klinik für Onkologie und Hämatologie zwei neue Studien zur Wirksamkeit eines hoch innovativen immuntherapeutischen Ansatzes unter Verwendung von sogenannten Checkpoint-Hemmern: Diese sollen die Blockaden des Immunsystems gegen Krebszellen aufheben. An der ersten Studie in Phase II nehmen Patienten mit vorbehandeltem Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) teil, die einen...

Gebärmutterhalskrebs verhindern

Gebärmutterhalskrebs verhindern
© farland9 / Fotolia.com

Gebärmutterhalskrebs kann durch eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) ausgelöst werden. Papillomviren sind die häufigsten sexuell übertragenen Viren, mit denen sich rund 80 Prozent der Frauen in Deutschland im Laufe ihres Lebens infizieren. In der Regel erkennt das Immunsystem die Infektion, so dass diese meistens innerhalb von zirka 24 Monaten unbemerkt ausheilt. Ein Interview mit Prof. Dr. med. Gerd-Henrik Griesser, Facharzt für Pathologie in Köln,...

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“
© Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

„Hut ab“ oder „Chapeau“ - das sagen Menschen, um Wertschätzung und Anerkennung vor der Leistung Anderer auszudrücken. Am 25. Juni 2016 bietet die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums an 40 Orten in Deutschland Mitbürgern die Möglichkeit, durch die Geste des „Hutziehens“ ein Zeichen der Solidarität mit an Krebs erkrankten Menschen zu setzen und das Engagement der ehrenamtlich...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASH 2019
  • Erhöhte Knochendichte ist ein ungünstiger prognostischer Faktor bei aggressiver systemischer Mastozytose
  • Neue ITP-Leitlinien der ASH unterstreichen die Bedeutung von Thrombopoetinrezeptor-Agonisten für die Zweitlinientherapie der ITP
  • Registerdaten aus dem klinischen Alltag zur CAR-T-Zell-Therapie bei DLBCL-Patienten
  • CML: Real-world-Daten zeigen besseres zytogenetisches und molekulares Ansprechen durch Zweitgenerations-TKI
  • Polycythaemia Vera: Post-hoc-Analyse des Langzeitansprechens auf Ruxolitinib
  • Transfusionspflichtige Myelodysplastische Syndrome: Ansprechen auf Eisenchelation geht im klinischen Alltag mit Überlebensverbesserung einher
  • Fortgeschrittene systemische Mastozytose: Verhältnis von RNA- und DNA-basierten quantitativen KIT D816V-Mutationsanalysen prognostisch relevant
  • Ruxolitinib moduliert Mikroenvironment des Knochenmarks bei der Myelofibrose
  • CML: TIGER-Studie bestätigt tiefes und anhaltendes molekulares Ansprechen unter Nilotinib-basierter Therapie
  • Sichelzellanämie: Reduktion schmerzhafter vaso-okklusiver Krisen verringert Organschädigungen und verbessert Lebensqualität