Dienstag, 25. Juni 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

Weil Forschung Leben rettet:

11. September 2018 José Carreras Leukämie-Stiftung lobt Best Paper Award 2018

„Nur über medizinische Forschung wird es uns gelingen, Leukämie und andere bösartige Blut- oder Knochenmarkserkrankungen bei jedem und immer heilbar zu machen. Nach 2016 und 2017 zeichnet die José Carreras Leukämie-Stiftung deshalb auch in diesem Jahr wieder herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus. Dotiert ist der 3. Best Paper Award mit 10.000 Euro, über die der Preisträger für seine weitere wissenschaftliche Arbeit frei verfügen kann“, erklärt Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras
Leukämie-Stiftung.
Die Ausschreibung richtet sich an Mediziner und Naturwissenschaftler, die im Jahr 2017 nach einer Förderung durch die José Carreras Leukämie-Stiftung eine wissenschaftliche Arbeit über Leukämie oder eine andere bösartige Blut- oder Knochenmarkserkrankung veröffentlicht haben und deren Publikation auf eine möglichst große Resonanz gestoßen ist, also einen hohen Impact-Faktor erzielt hat. Weitere Kriterien für die Begutachtung durch den Wissenschaftlichen Beirat der José Carreras Leukämie-Stiftung sind die Innovationskraft der Arbeit sowie die Häufigkeit der Zitationen (Citation Index). Bewerber können ihre Arbeiten bis zum 15. Oktober 2018 bei der José Carreras Leukämie-Stiftung, Elisabethstraße 23 in 80796 München postalisch einreichen oder per E-Mail unter stipendien@carrerasstiftung.de.

Preisträgerin des Best Paper Award 2017 war Dr. Stefanie Göllner von der Klinik für Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Halle (Saale) für ihre im Dezember 2016 im Journal Nature Medicine erschiene Arbeit „Loss of the histone methyltransferase EZH2 induces resistance to multiple drugs in acute myeloid leukemia“. 2016 betrug der sogenannte Impact Factor von Nature Medicine 29.886 und der 5-Jahres Impact Factor liegt bei 32.261. Das publizierte Projekt war von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung, wie in den Acknowledgements aufgeführt, gefördert worden (DJCLS R 13/04). Allein in Deutschland haben José Carreras und die José Carreras Leukämie-Stiftung in den vergangenen zwei Jahrzehnten über 220 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie und andere bösartige Blut- oder Knochenmarkserkrankungen gesammelt. Mit den Spenden konnten mehr als 1.200 Projekte finanziert werden, die den Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die Erforschung von hämato-onkologischen Erkrankungen und ihrer Heilung sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben.

Dr. Gabriele Kröner: „Obwohl dank der intensiven Forschungsarbeit gerade im Kampf gegen die Leukämie bei Kindern und Jugendlichen erfreuliche Fortschritte erzielt werden konnten, ist das große Ziel unseres Stifters José Carreras noch nicht erreicht: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem.“

Um weitere Projekte für den Kampf gegen Leukämie fördern zu können, lädt José Carreras auch dieses Jahr wieder zur großen José Carreras Gala (www.josecarrerasgala.de) ein, die am 12. Dezember 2018 in München stattfindet und bei SAT.1 Gold live im frei empfangbaren Fernsehen übertragen wird. Viele internationale und nationale Künstlerfreunde werden José Carreras bei dieser Benefiz-Gala wieder unterstützen.

Eintrittskarten für die 24. José Carreras Gala können ab sofort bei der José Carreras Leukämie-Stiftung unter jcg@carreras-stiftung.de oder unter Tel. 089 272 904-0 reserviert werden und sind auch bei München Ticket (www.muenchenticket.de) erhältlich. Premium Tickets mit Aftershow sind nur bei der José Carreras Leukämie-Stiftung erhältlich.
Ticketkategorien:
Kat. I                      99,– Euro
Kat. II                     59,– Euro
Kat. III                    39,– Euro
Premium Kat. I      149,– Euro
(inklusive After-Show)

Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung


Das könnte Sie auch interessieren

Krebstherapie gestern, heute, morgen: Entwicklungen in der Onkologie

Krebs gilt heute als Volkskrankheit: Bei Frauen stieg die Zahl der jährlich auftretenden Neuerkrankungen seit 1980 um 35 Prozent, bei Männern sogar um 80 Prozent an. Dass die krebsbedingte Sterberate dennoch im gleichen Zeitraum zurückging, ist u. a. Verdienst der modernen Forschung: In allen Bereichen der Krebsmedizin – von der Grundlagenforschung bis hin zur strukturierten Nachsorge der Patienten – haben sich enorme Erfolge eingestellt. Dies war jedoch ein weiter...

Bayern gegen Leukämie – Gemeinsamer landesweiter Aktionstag für Typisierung am 25. Mai 2018

Bayern gegen Leukämie – Gemeinsamer landesweiter Aktionstag für Typisierung am 25. Mai 2018
© RFBSIP / Fotolia.com

Jedes Jahr erkranken in Deutschland laut Robert Koch-Institut Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Mit einer Stammzellspende können sie gerettet werden, jedoch gibt es für jeden zehnten Patienten noch immer keinen passenden Spender. Deshalb sind am 25. Mai alle Bayern aufgerufen, sich als Stammzellspender gegen Leukämie typisieren zu lassen. Die DAK-Gesundheit in Bayern unterstützt gemeinsam mit zahlreichen Partnern die nach Angaben der Stiftung Aktion...

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren

Brustkrebs: Forscher wollen krankheitsauslösende Gene identifizieren
© Photographee.eu / fotolia.com

Jede zehnte Frau in Deutschland, die an Brustkrebs erkrankt, ist noch keine 45 Jahre alt. Experten vermuten, dass viele der jungen Betroffenen erblich vorbelastet sind: Sie sind Trägerinnen eines oder mehrerer schädlich veränderter Gene, die den Tumor entstehen lassen. Die bereits bekannten Hochrisikogene wie etwa BRCA1 oder BRCA2 sind allerdings nur für höchstens ein Viertel der Fälle bei jungen Frauen verantwortlich. Ein Hamburger Forscherteam macht sich nun...

Filmstar unterstützt Patienten mit seltener Blutkrankheit in Regensburg

Filmstar unterstützt Patienten mit seltener Blutkrankheit in Regensburg
© UKR / Marion Schweiger

Der mehrfach preisgekrönte Schauspieler Adnan Maral, bekannt aus „Türkisch für Anfänger“, setzt sich als Schirmherr der Interessengemeinschaft „Sichelzellanämie“ für Patienten mit einer in Deutschland seltenen Bluterkrankung ein. Am vergangen Samstag war er auf dem „Patiententreffen Sichelzellerkrankungen“ in Regensburg vor Ort. Veranstalter war die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"José Carreras Leukämie-Stiftung lobt Best Paper Award 2018"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren