Mittwoch, 17. Juli 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

01. Februar 2018 Wir haben Krebs – Hilfe für Angehörige

Eine Krebsdiagnose ist nicht nur für Patienten, sondern auch für Angehörige ein Schlag, der den Alltag und die Lebensplanung völlig auf den Kopf stellt. Trauer und Sorge mischen sich dann oft mit Hilflosigkeit und Unsicherheit. Das Monatsthema des ONKO-Internetportals zeigt auf, mit welchen typischen Problemen Angehörige zu kämpfen haben – und wie sie sich selbst und dem Patienten helfen können.
Wer als Angehöriger von der Krebserkrankung eines geliebten Menschen erfährt, ist mit den verschiedensten Gefühlen konfrontiert. Angst, Zukunftssorgen, aber vielleicht auch Wut. Das ist völlig normal. Während der Kranke in diagnostische und therapeutische Abläufe eingebunden ist, kommen Angehörige sich manchmal hilflos und überflüssig vor. Doch ein vertrautes Gesicht und Verständnis für den Patienten in jeder Phase seiner Erkrankung ist eine enorme Stütze.

Viele Patienten haben Angst vor der Therapie, vor einem Rückfall und vor der Zukunft. Wenn Sie es als Angehöriger schaffen, den Kranken in diesem Punkt zu entlasten, tun Sie ihm einen großen Gefallen. Im offenen Gespräch lässt sich beispielsweise erfragen, welche konkrete Unterstützung oder Zuwendung gewünscht ist. Sätze wie „Wir stehen das gemeinsam durch“ geben einem Kranken Kraft und Hoffnung.

Auch wenn es gelingt, mit dem Patienten im Gespräch zu bleiben ist die Begleitung und Betreuung eines Krebskranken eine enorme Herausforderung. Viele Angehörige überfordern sich bei der Alltagsbewältigung und verlieren das Gefühl für die eigenen Bedürfnisse. Es ist daher ebenso wichtig, Grenzen der Belastbarkeit aufzuzeigen und innere Konflikte offen zu legen.
Wie Angehörige es schaffen, den Alltag oder die Pflege zuhause leichter zu organisieren und wer helfen kann, wenn es doch einmal zu viel wird – hierzu gibt das aktuelle Monatsthema des ONKO-Internetprotals hier hilfreiche Hinweise.

ONKO Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.


Stichwörter

Das könnte Sie auch interessieren

Sächsische Krebsgesellschaft e.V.: „Aktiv gegen Krebs“

Das Vermitteln von Wissen zum Thema Krebs versteht die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. (SKG) als ihre vordringlichste Aufgabe. Das betrifft das Wissen der Betroffenen, also der an Krebs erkrankten Menschen, die sich in allen
Fragen rund um ihre Erkrankung an die SKG wenden können, wie auch das Wissen der Bevölkerung. "Wir wollen vermitteln, dass man mit Krebs leben kann", erklärt Professor Dr. Ursula Froster, Vorstandsvorsitzende der SKG.

Mit individuell zugeschnittenen Behandlungen länger überleben

Mit individuell zugeschnittenen Behandlungen länger überleben
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Lange Zeit galt die Diagnose Lungenkrebs als sicheres Todesurteil. Dank neuer Diagnostik und personalisierter Behandlungsmethoden haben sich die Aussichten für Betroffene in den letzte fünf Jahren dramatisch verbessert, wie Experten auf dem Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Mailand erklärten. Wichtig sei, stets einen Lungenfacharzt in die Behandlung mit einzubeziehen, betont die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Patienten...

Weltkindertag: Deutsche Krebshilfe ruft zu aktivem Lebensstil auf

Weltkindertag: Deutsche Krebshilfe ruft zu aktivem Lebensstil auf
© Sabphoto / Fotolia.com

In der Schule, vor dem Smartphone oder am Computer: Die Liste sitzender Aktivitäten von Jugendlichen ist lang. Fast die Hälfte ihrer Wachzeit – knapp sieben Stunden pro Tag – verbringen Schüler heutzutage sitzend oder liegend. Je mehr die jungen Menschen sitzen, desto riskanter ist auch ihr Gesundheitsverhalten: Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Wir haben Krebs – Hilfe für Angehörige"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren