Dienstag, 16. Juli 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

25. Mai 2018 Bayern gegen Leukämie – Gemeinsamer landesweiter Aktionstag für Typisierung am 25. Mai 2018

Jedes Jahr erkranken in Deutschland laut Robert Koch-Institut Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Mit einer Stammzellspende können sie gerettet werden, jedoch gibt es für jeden zehnten Patienten noch immer keinen passenden Spender. Deshalb sind am 25. Mai alle Bayern aufgerufen, sich als Stammzellspender gegen Leukämie typisieren zu lassen. Die DAK-Gesundheit in Bayern unterstützt gemeinsam mit zahlreichen Partnern die nach Angaben der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) größte Typisierungsaktion Bayerns. An mehr als 200 Standorten in ganz Bayern warten die sogenannten Lebensretter-Sets darauf, abgeholt zu werden. Alle bayerischen DAK-Servicezentren geben die Sets bereits ab dem 22. Mai aus. Schirmherrin der Aktion ist Gesundheitsministerin Melanie Huml.
Nur wenige Tropfen Blut oder ein Wangenabstrich und ein paar Minuten Zeit – so wenig Aufwand bedeutet es für Gesunde, um sich typisieren zu lassen. Für Leukämiepatienten bringt jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Sophie Schwab, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit Bayern, erklärt das Engagement ihrer Krankenkasse: „Ein Spruch besagt: `Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt‘. Sich für ein Menschenleben einzusetzen ist sehr einfach und die Aktion „Bayern gegen Leukämie“ eine tolle Gelegenheit dafür. Wir unterstützen die Aktion aus vollem Herzen.“ Interessenten können sich Ihr persönliches Lebensretter-Set vom 22. bis zum 25. Mai in einem der bayerischen DAK-Servicezentren abholen. „Lassen Sie sich als Spender registrieren und werden auch Sie Lebensretter. Mit unseren Beschäftigten begleiten wir das wichtige und gesellschaftsrelevante Thema seit vielen Jahren durch verschiedene Typisierungs- und Spendenaktionen und engagieren uns im Bündnis Organspende Bayern“, so Schwab.


Die DAK-Gesundheit unterstützt die Aktion der AKB gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK), der Leukämiehilfe München, der Mediengruppe Münchner Merkur/tz, Radio Arabella sowie dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes. Nach Angaben der AKB wird durch diese Kooperation die größte Typisierungsaktion Bayerns stattfinden.


Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. „Wir wollen an jedem 25. Mai die Menschen in Bayern motivieren, sich als Stammzellspender und als Blutspender für kranke Menschen zu engagieren und deren Heilung zu ermöglichen.“, so Dr. Hans Knabe, Vorstand der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB).

 
Aktionsplakat "Bayern gegen Leukämie" 2018 / Copyright: Stiftung AKB
Aktionsplakat "Bayern gegen Leukämie" 2018 / Copyright: Stiftung AKB




Hier werden Lebensretter-Sets ausgegeben:
  • Alle Servicezentren der DAK-Gesundheit Bayern
  • Alle bayerischen Gesundheitsämter
  • Alle Stellen der Gesundheitsregion Plus
  • Alle Beratungs- und Begutachtungszentren des MDK Bayern
  • Radio Arabella und Münchner Merkur tz im Pressehaus München
  • Der Blutspendedienst (BSD) in München
  • Alle Blutspendetermine des BSD/BRK am 25. Mai
  • Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern in Gauting


Jeder, der sich als Stammzellspender registrieren lassen möchte, nimmt sich das Set mit nach Hause. Es ist nur eine einmalige Registrierung auf www.akb.de mit der Nummer des Sets nötig. Dann einfach mit dem beiliegenden Blutröhrchen vom Hausarzt Blut abnehmen lassen oder mit den Wattetupfern einen Wangenabstrich durchführen. Der Rückversand der Probe erfolgt portofrei in der Box des Sets. Aus der eingesandten Probe werden die Gewebemerkmale des Spenders analysiert, die anonym im weltweiten Spendernetz gespeichert werden. So einfach ist es, Lebensretter zu werden! Wer am 25. Mai keine Zeit findet, registriert sich ganz einfach online auf www.akb.de und bekommt das Lebensretter-Set nach Hause geschickt.

Wie genau funktioniert die eigentliche Spende? Und wie kann man sonst unterstützen? Antworten dazu gibt es unter www.bayern-gegen-leukaemie.de. Dort sind auch alle Standorte auf einer interaktiven Landkarte zu finden.

DAK Gesundheit


Das könnte Sie auch interessieren

Übergewicht als Krebsrisiko

Übergewicht als Krebsrisiko
© Creativa Images / fotolia.com

Fettleibigkeit könnte bald dem Rauchen den ersten Rang als Hauptursache für Krebs ablaufen. Denn während die Anzahl der Krebserkrankungen aufgrund von Tabakkonsum in Deutschland stetig sinkt, nimmt die Zahl übergewichtiger Menschen mit Krebs statistisch gesehen zu. Auf die Entstehung aller Krebskrankheiten gerechnet hat die Fettleibigkeit einen Anteil von schätzungsweise 16%. Würden alle Menschen das Normalgewicht einhalten, könnten allein in Deutschland...

Brustkrebs bei Männern

Brustkrebs bei Männern
© Zerbor / fotolia.com

Jährlich erkranken zwischen 600 und 700 Männer an Brustkrebs. Das macht rund ein Prozent aller Brustkrebsfälle aus. Da es für Männer keine Brustkrebs-Früherkennungsprogramme gibt und der Gedanke an Krebs zunächst fern liegt, wird die Erkrankung beim Mann meist erst in späteren Stadien diagnostiziert als bei Frauen. Dadurch verstreicht wertvolle Zeit, die bei der Behandlung fehlt. Wie Brustkrebs beim Mann entsteht, erkannt und behandelt wird,...

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet

Krebstherapie-Nebenwirkungen wirksam bekämpfen, Patienten unterstützen – Bundesweit gültige Leitlinie verabschiedet
© vitanovski / Fotolia.com

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Bayern gegen Leukämie – Gemeinsamer landesweiter Aktionstag für Typisierung am 25. Mai 2018"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EHA 2019
  • Subgruppenanalyse der ELIANA- und ENSIGN: Tisagenlecleucel auch bei jungen Patienten mit r/rALL und zytogenetischen Hochrisiko-Anomalien sicher und effektiv
  • Polycythaemia vera: Molekulares Ansprechen korreliert mit vermindertem Thrombose-Risiko und einer Reduktion von Thrombose- und PFS-Ereignissen
  • AML-Therapie 2019: Neue Substanzen im klinischen Einsatz, aber nach wie vor hoher Bedarf an neuen Therapieoptionen
  • Eisenüberladung bei Patienten mit Niedrigrisiko-MDS auch in Pankreas und Knochenmark nachweisbar
  • CML: Switch auf Zweitgenerations-TKIs nach unzureichendem Ansprechen auf Imatinib in der Erstlinie führt zu tieferen molekularen Remissionen
  • FLT3-mutierte AML: Midostaurin wirksam bei allen ELN-Risikoklassen und bei unterschiedlichen Gensignaturen
  • Real-world-Daten: Transfusionsabhängigkeit und Ringsideroblasten bei Niedrigrisiko-MDS assoziiert mit toxischen Eisenspezies und verkürztem Überleben
  • Erstlinientherapie der CML: Nilotinib führt auch im klinischen Alltag zu tieferen molekularen Remissionen als Imatinib
  • Weltweite Umfrage bei Ärzten und Patienten zur ITP-Therapie unterstreicht Zufriedenheit mit Thrombopoetinrezeptor-Agonisten
  • Therapiefreie Remission nach zeitlich begrenzter Zweitlinientherapie mit Eltrombopag bei Patienten mit primärer ITP erscheint möglich