Donnerstag, 14. November 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

08. Mai 2013 Erster Welt- Eierstockkrebs-Tag

Am 8. Mai 2013 fand erstmals der Welt-Eierstockkrebs-Tag statt. Weltweit möchte diese Initiative Frauen dazu ermutigen, bereits frühzeitig den Arzt aufzusuchen, sobald mögliche erste Symptome wahrgenommen werden. Denn je eher die Erkrankung erkannt wird, desto größer sind die Aussichten auf Heilung. Um betroffene Frauen und deren Angehörige im Umgang mit der Diagnose zu unterstützen, wurde eine neue Website eingerichtet:

Unter www.eierstockkrebszentrale.de findet sich umfassendes und gut verständliches Informationsmaterial. Außerdem wird über Ursachen und Symptome berichtet sowie über Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorgemaßnahmen. Zusätzlich stehen Broschüren zum Download bereit, und es werden hilfreiche Kontaktadressen genannt.

Eierstockkrebs - die meisten Menschen wissen nur wenig über diese Erkrankung. Dabei ist Eierstockkrebs die sechsthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Allein in Deutschland werden jährlich mehr als 7.000 Frauen mit der schweren Diagnose konfrontiert - weltweit sind es rund eine Viertelmillion. Um das Bewusstsein für die Erkrankung zu stärken, haben Eierstockkrebs-Organisationen rund um den Globus den 8. Mai 2013 zum ersten Welt-Eierstockkrebs-Tag (www.ovariancancerday.org) ausgerufen.

Ein wichtiges Ziel ist es, Frauen auf mögliche Symptome der Erkrankung hinzuweisen. Denn Eierstockkrebs ist tückisch: In den meisten Fällen verursacht der Tumor über einen langen Zeitraum keine spezifischen Beschwerden. Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit, unklare Schmerzen und Druck im Unterbauch können auf Eierstockkrebs hinweisen. Häufig werden diese ersten Warnsignale aber ignoriert oder mit anderen, harmloseren Erkrankungen in Verbindung gebracht. Die Folge: Bei der Mehrheit der betroffenen Frauen wird Eierstockkrebs erst in einem fortgeschrittenem Stadium entdeckt. Die Aussichten auf Heilung sind dann häufig bereits sehr eingeschränkt. Bei Auftreten möglicher Symptome sollte deshalb in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Je eher Eierstockkrebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen, dauerhaft geheilt zu werden.


Das könnte Sie auch interessieren

Vierter Welt-Pankreaskrebstag: „Lila Leuchten“ sensibilisiert für eine unterschätzte Erkrankung

Vierter Welt-Pankreaskrebstag: „Lila Leuchten“ sensibilisiert für eine unterschätzte Erkrankung
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am 16. November 2017 findet zum vierten Mal der Welt-Pankreaskrebstag statt. An diesem Tag erstrahlen weltweit zahlreiche Sehenswürdig-keiten in Lila, der offiziellen Farbe des Welt-Pankreaskrebstages – von der Semperoper in Dresden bis zum Rickmer Rickmers Museumsschiff im Hamburger Hafen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit über die Erkrankung aufzuklären, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und den Patienten und deren Angehörigen Mut zu machen. In...

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell

Berufliche Reha ist mehr als Wiedereingliederung nach dem Hamburger Modell
© Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum


Etwa zwei Drittel aller Berufstätigen, die an Krebs erkrankt sind, kehren zurück in das Arbeitsleben. Für viele ist die Motivation hoch, denn wer arbeitet, erobert sich ein Stück Normalität zurück. Doch der Wiedereinstieg sollte behutsam erfolgen und an die individuelle Belastbarkeit der Patientinnen und Patienten angepasst werden. Nach längerer Arbeitsunfähigkeit bieten die Leistungen der beruflichen Rehabilitation ein breites Spektrum, um die...

Wegweiser „Leben mit Krebs in Hessen“ hilft Betroffenen

Wegweiser „Leben mit Krebs in Hessen“ hilft Betroffenen
© Fotolia / fotomek

In Deutschland leiden aktuell 1,4 Millionen Menschen an Krebs und die Zahl der Neuerkrankungen steigt. In Hessen treten jährlich mehr als 35.000 neue Krebserkrankungen auf. Ermutigend ist, dass nach neuesten Studien die Rate der Langzeitüberlebenden ansteigt. Manche Krebsarten sind heute heilbar, andere können als chronische Erkrankung eingestuft werden. Auch die Chancen, mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung länger zu leben, sind in den letzten Jahren spürbar...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Erster Welt- Eierstockkrebs-Tag"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression