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01. März 2017 Darmkrebs – früh erkennen, individuell behandeln

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. 2016 waren nach offiziellen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen davon betroffen. In einem frühen Stadium entdeckt, lässt sich Darmkrebs jedoch häufig sehr gut behandeln oder sogar heilen. Das ONKO-Internetportal gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Darmkrebs-Therapie.
Die Erforschung des menschlichen Darms ist komplex. Schließlich ist der Darm das größte innere Organ des Menschen und kann bis auf eine Länge von acht Metern anwachsen. Seine Millionen von Darmzotten bilden eine Oberfläche von rund 500 Quadratmetern. Zudem besiedeln den Darm eines Erwachsenen mehr als 10.000 Bakterienarten.

Eine bösartige Erkrankung dieses außerordentlich aktiven Organs, das im Laufe eines Lebens rund 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit aufnimmt, gehört bei Männern zur dritthäufigsten und bei Frauen zur zweihäufigsten Krebsart in Deutschland. Aufgrund der intensiven Erforschung neuer Therapien und der steigenden Akzeptanz bei der Früherkennung, ist die Sterberate in den letzten Jahren jedoch deutlich gesunken. Zudem können Patienten, bei denen die bösartige Krebserkrankung erst im fortgeschrittenen Verlauf diagnostiziert worden ist, seit einiger Zeit mit neuen Therapien behandelt werden, die gezielt gegen Tumorstrukturen vorgehen. Hierzu zählen diverse Antikörpertherapien, die das Tumorwachstum mit unterschiedlichen Strategien unterbinden oder hemmen. Eine weitere Option, Krebszellen gezielt zu bekämpfen, stellt die Immuntherapie dar. Hier soll dem Kampf gegen die Tumorzellen mithilfe der körpereigenen Abwehrkräfte auf die Sprünge geholfen werden.

Unter www.krebsgesellschaft.de/thema_maerz2017 gibt das ONKO-Internetportal einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und der Therapieoptionen.
 

ONKO Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.


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