Sonntag, 26. Mai 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

01. März 2017 Darmkrebs – früh erkennen, individuell behandeln

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. 2016 waren nach offiziellen Schätzungen des Robert-Koch-Instituts rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen davon betroffen. In einem frühen Stadium entdeckt, lässt sich Darmkrebs jedoch häufig sehr gut behandeln oder sogar heilen. Das ONKO-Internetportal gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Darmkrebs-Therapie.
Die Erforschung des menschlichen Darms ist komplex. Schließlich ist der Darm das größte innere Organ des Menschen und kann bis auf eine Länge von acht Metern anwachsen. Seine Millionen von Darmzotten bilden eine Oberfläche von rund 500 Quadratmetern. Zudem besiedeln den Darm eines Erwachsenen mehr als 10.000 Bakterienarten.

Eine bösartige Erkrankung dieses außerordentlich aktiven Organs, das im Laufe eines Lebens rund 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit aufnimmt, gehört bei Männern zur dritthäufigsten und bei Frauen zur zweihäufigsten Krebsart in Deutschland. Aufgrund der intensiven Erforschung neuer Therapien und der steigenden Akzeptanz bei der Früherkennung, ist die Sterberate in den letzten Jahren jedoch deutlich gesunken. Zudem können Patienten, bei denen die bösartige Krebserkrankung erst im fortgeschrittenen Verlauf diagnostiziert worden ist, seit einiger Zeit mit neuen Therapien behandelt werden, die gezielt gegen Tumorstrukturen vorgehen. Hierzu zählen diverse Antikörpertherapien, die das Tumorwachstum mit unterschiedlichen Strategien unterbinden oder hemmen. Eine weitere Option, Krebszellen gezielt zu bekämpfen, stellt die Immuntherapie dar. Hier soll dem Kampf gegen die Tumorzellen mithilfe der körpereigenen Abwehrkräfte auf die Sprünge geholfen werden.

Unter www.krebsgesellschaft.de/thema_maerz2017 gibt das ONKO-Internetportal einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und der Therapieoptionen.
 

ONKO Internetportal in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.


Das könnte Sie auch interessieren

Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe

Mit neuer Website „psyche-hilft-koerper.de“ finden Krebspatienten schnell und einfach psychoonkologische Hilfe
© www.psyche-hilft-koerper.de

Die Website „psyche-hilft-koerper.de“ ermöglicht es, über eine Postleitzahl-Suche Psychoonkologen in der Region, in der man lebt, zu finden. Eine psychoonkologische Betreuung unterstützt Patienten u. a. dabei, ihre Krebserkrankung zu verarbeiten, das seelische Befinden zu verbessern sowie körperliche Ressourcen zu stärken (1). Novartis Oncology hat sich nicht nur der Entwicklung innovativer Arzneimittel verpflichtet, sondern möchte durch Initiativen...

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten

Vor der Darmspiegelung ist „Abführen an zwei Tagen“ am effektivsten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Je sauberer der Darm, umso aussagekräftiger ist das Ergebnis einer Darmspiegelung zur Krebsvorsorge. Darauf weisen Experten im Vorfeld des Kongresses Viszeralmedizin 2016 in Hamburg hin. Um den Darm optimal für die „Koloskopie“ vorzubereiten, sollten Patienten auf zwei Tage verteilt eine Poly-Ethylen-Glykol-Lösung (kurz: PEG) als Abführmittel zu sich nehmen, so die Mediziner. Die Darmspiegelung gilt als eines der effektivsten Verfahren der Krebsvorsorge...

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“
© Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

„Hut ab“ oder „Chapeau“ - das sagen Menschen, um Wertschätzung und Anerkennung vor der Leistung Anderer auszudrücken. Am 25. Juni 2016 bietet die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums an 40 Orten in Deutschland Mitbürgern die Möglichkeit, durch die Geste des „Hutziehens“ ein Zeichen der Solidarität mit an Krebs erkrankten Menschen zu setzen und das Engagement der ehrenamtlich...

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests
© Sebastian Kaulitzki / fotolia.com

In Deutschland erkranken jährlich circa 9000 Menschen an Leberkrebs – und die Häufigkeit der Erkrankung nimmt deutlich zu. In den vergangenen 35 Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen verdoppelt. Ein gängiges Verfahren zur Diagnose dieser Erkrankung ist die Ultraschalluntersuchung: Mithilfe der modernen Sonografie lässt sich gutartiges Gewebe sehr exakt von bösartigem unterscheiden. Wenn die Ultraschalldiagnostik mit speziellen Bluttests kombiniert wird,...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Darmkrebs – früh erkennen, individuell behandeln"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.