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08. November 2019 Berechtigte Hoffnung oder Medienhype: Flüssige Biopsien bei Brustkrebs und gynäkologischen Tumorerkrankungen

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Mit einem einfachen Bluttest Krebserkrankungen erkennen — das klingt vielversprechend. Aber wie treffsicher ist das Verfahren aktuell? Verbessert die flüssige Biopsie die Früherkennung bei Brustkrebs oder gynäkologischen Tumorerkrankungen schon heute?
„Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr gibt es etwa 70.000 Neuerkrankungen – glücklicherweise meist heilbar“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Janni, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Bluttests, auch flüssige Biopsie genannt, könnten dabei helfen, Krebserkrankungen möglichst früh zu erkennen und individuelle, maßgeschneiderte Therapien zu entwickeln“, ergänzt Prof. Dr. Jens Huober, Leiter des Ulmer Brustzentrums. Zur Diagnose bzw. zum Ausschluss einer Krebserkrankung wird dabei statt einer Gewebeprobe (Biopsie) das Blut der Patienten untersucht. Denn Tumorzellen bzw. Tumor-DNA lassen sich mittels neuer Analyse-Verfahren auch im Blut nachweisen.

Universitätsklinikum Ulm


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