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07. Oktober 2019 Aktiv gegen Krebs: Welche Ernährung kann schützen?

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Eine ausgewogene Ernährung, Normalgewicht sowie ein möglichst geringer Konsum alkoholischer Getränke senken das Risiko, an Krebs zu erkranken. Im Rahmen der 1. Nationalen Krebspräventionswoche informieren die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum, DKFZ, die Bevölkerung über Risikofaktoren, die jeder selbst beeinflussen kann. Denn: Etwa 40 Prozent aller Krebsfälle, die jährlich neu diagnostiziert werden, wären nach Ansicht von Wissenschaftlern durch eine gesündere Lebensweise vermeidbar. 
 
Derzeit erkranken allein in Deutschland etwa 500.000 Menschen jedes Jahr neu an Krebs. Krebs entsteht immer dann, wenn sich im Laufe des Lebens zufällige Fehler im Erbgut einer Zelle anhäufen und diese Zelle vom Körper nicht vernichtet wird, sondern beginnt, sich unkontrolliert zu vermehren. Bei etwa 40 Prozent aller Neuerkrankungen wird dieser Vorgang durch beeinflussbare Faktoren mit verursacht. Zu ihnen gehören unter anderem eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, regelmäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Tabakkonsum. Auch wenn ein gesundheitsbewussterer Lebensstil und das Meiden von Krebsrisikofaktoren keine Garantie darstellen, so könnte prinzipiell jedoch bis zu 200.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Krebs erspart bleiben.

Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung empfiehlt eine ausgewogene Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln und arm an hochverarbeiteten, kalorienreichen Fertigprodukten ist.
Essen Sie häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst.
 
  • Verzehren Sie selten kalorienreiche Nahrungsmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt.
  • Meiden Sie zuckerhaltige Getränke.
  • Meiden Sie industriell verarbeitetes Fleisch.
  • Essen Sie wenig rotes Fleisch und salzreiche Lebensmittel.
  • Trinken Sie wenig und nicht täglich Alkohol.
  • Legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht.

Deutsches Krebsforschungszentrum


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