Dienstag, 16. Juli 2019
Navigation öffnen

Infos für Patienten

Früherkennung rettet Leben

15. September 2016 Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekannt gegeben, dass es sich auch in diesem Jahr an der Aktionswoche zu Kopf-Hals-Krebs beteiligt. Diese wird zum vierten Mal von der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft (engl.: European Head and Neck Society, EHNS) initiiert und findet vom 19. bis 23. September 2016 statt. Im Rahmen der europaweiten Aktivitäten veranstalten mehrere deutsche Kliniken und Kopf-Hals-Zentren Patiententage und bieten Untersuchungen zur Früherkennung, Vorträge sowie weiterführende Materialien und Beratung an. Ziel der Organisatoren ist es, die Erkrankung bekannter zu machen und das Verständnis für die Situation der Betroffenen zu fördern. Diese sind oftmals durch Operationen an Kopf oder Hals stark beeinträchtigt – zum Beispiel beim Sprechen, beim Essen oder beim Schlucken – und müssen daher häufig mit Vorurteilen und Ausgrenzung leben. Kopf-Hals-Krebs ist die sechsthäufigste Krebserkrankung weltweit. Dennoch ist die Krebsart kaum bekannt, auch nicht deren Symptome. Dies ist tückisch, denn das Bewusstsein in der Bevölkerung ist entscheidend für die Früherkennung, die direkt mit den Überlebens-Chancen der Patienten einhergeht.
Risikofaktor Virusinfektion: Auch jüngere Menschen sind betroffen
Jedes Jahr erkranken weltweit rund 600.000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Verantwortlich sind vor allem übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum. Allerdings zählt inzwischen auch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) zu den Risikofaktoren – so ist bei jungen Menschen, die kaum Tabak oder Alkohol konsumiert haben, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, in den letzten Jahren angestiegen. Ein Zusammenhang mit einer HPV-Infektion wird vermutet.
 
Trügerisch: Harmlose Beschwerden
Die häufigsten Symptome der Erkrankung wirken zunächst eher harmlos: Schluckbeschwerden mit unklarer Ursache, lang anhaltende Heiserkeit oder eine dauerhafte Lymphknotenschwellung am Hals. Diese Symptome können durchaus ein Hinweis sein, sie lassen sich jedoch zunächst nur schwer von denen harmloserer Erkrankungen unterscheiden. 60 bis 70 Prozent der Kopf-Hals-Tumoren werden daher erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Wie bei allen Krebserkrankungen gilt jedoch: Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Eine gute Orientierung bietet die „1 für 3“-Regel: Hält ein Symptom länger als drei Wochen an, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Krebs sowie zu den Kliniken und Schwerpunktzentren, die einen Patiententag für die Vorsorge und Aufklärung anbieten, sind auf der Internetseite www.kopf-hals-krebs.de zusammengestellt.
 
„Mach den Mund auf“ – Aufmerksamkeit für Kopf-Hals-Krebs
Merck engagiert sich seit über zehn Jahren in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren. Aktuell unterstützt das Unternehmen neben der Aktionswoche auch die Kopf-Hals-Tumorstiftung bei dem Songcontest „Mach den Mund auf“. Bands oder Solo-Musiker können sich noch bis zum 31. Oktober 2016 mit einem Video über die Website  www.soundofchange.com bewerben. Die besten Songs werden bei einem Konzert Anfang 2017 vorgestellt und auf einer CD veröffentlicht.
 
 
Risikofaktor Virusinfektion: Auch jüngere Menschen sind betroffen
Jedes Jahr erkranken weltweit rund 600.000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Verantwortlich sind vor allem übermäßiger Tabak- und Alkoholkonsum. Allerdings zählt inzwischen auch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) zu den Risikofaktoren – so ist bei jungen Menschen, die kaum Tabak oder Alkohol konsumiert haben, die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, in den letzten Jahren angestiegen. Ein Zusammenhang mit einer HPV-Infektion wird vermutet.
 
Trügerisch: Harmlose Beschwerden
Die häufigsten Symptome der Erkrankung wirken zunächst eher harmlos: Schluckbeschwerden mit unklarer Ursache, lang anhaltende Heiserkeit oder eine dauerhafte Lymphknotenschwellung am Hals. Diese Symptome können durchaus ein Hinweis sein, sie lassen sich jedoch zunächst nur schwer von denen harmloserer Erkrankungen unterscheiden. 60 bis 70 Prozent der Kopf-Hals-Tumoren werden daher erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Wie bei allen Krebserkrankungen gilt jedoch: Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Eine gute Orientierung bietet die „1 für 3“-Regel: Hält ein Symptom länger als drei Wochen an, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Krebs sowie zu den Kliniken und Schwerpunktzentren, die einen Patiententag für die Vorsorge und Aufklärung anbieten, sind auf der Internetseite www.kopf-hals-krebs.de zusammengestellt.
 
„Mach den Mund auf“ – Aufmerksamkeit für Kopf-Hals-Krebs
Merck engagiert sich seit über zehn Jahren in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren. Aktuell unterstützt das Unternehmen neben der Aktionswoche auch die Kopf-Hals-Tumorstiftung bei dem Songcontest „Mach den Mund auf“. Bands oder Solo-Musiker können sich noch bis zum 31. Oktober 2016 mit einem Video über die Website  www.soundofchange.com bewerben. Die besten Songs werden bei einem Konzert Anfang 2017 vorgestellt und auf einer CD veröffentlicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests

Bis zu 40 Prozent mehr Leberkarzinome entdecken – dank Ultraschallverfahren mit kombinierten Bluttests
© Sebastian Kaulitzki / fotolia.com

In Deutschland erkranken jährlich circa 9000 Menschen an Leberkrebs – und die Häufigkeit der Erkrankung nimmt deutlich zu. In den vergangenen 35 Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen verdoppelt. Ein gängiges Verfahren zur Diagnose dieser Erkrankung ist die Ultraschalluntersuchung: Mithilfe der modernen Sonografie lässt sich gutartiges Gewebe sehr exakt von bösartigem unterscheiden. Wenn die Ultraschalldiagnostik mit speziellen Bluttests kombiniert wird,...

Bewegung hilft bei der Krebstherapie

Bewegung hilft bei der Krebstherapie
© Witthaya / Fotolia.com

Dass Sport und eine Krebserkrankung sich nicht gegenseitig ausschließen, ist inzwischen bekannt. Erwiesenermaßen beugt Sport nicht nur vor, sondern hat auch therapeutische Wirkungen und verbessert die Lebensqualität. Doch wie sieht dies in der Praxis aus und welcher Sport empfiehlt sich in welchem Ausmaß bei welcher Therapie? Aktuell werden immer mehr Studien zu diesem Thema durchgeführt. Das Wohlbefinden des Patienten während und nach der Therapie steht...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Aktionswoche zur Aufklärung über Kopf-Hals-Krebs"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


ASCO 2019
  • Metastasiertes klarzelliges RCC: Frontline-Therapie mit Pembrolizumab + Axitinib verbessert Überleben gegenüber Sunitinib auch bei intermediärem/ungünstigem Risikoprofil und Tumoren mit sarkomatoiden Anteilen
  • Erhaltungstherapie mit Pembrolizumab nach einer Erstlinienchemotherapie verzögert Progress beim metastasierten Urothelkarzinom
  • Fortgeschrittenes Magenkarzinom und AEG: Pembrolizumab ist Standard-Chemotherapie nicht unterlegen bei besserer Verträglichkeit
  • Ermutigende Ergebnisse mit Pembrolizumab in der Zweitlinientherapie des fortgeschrittenen HCC
  • 5-Jahres-Daten der KEYNOTE-001 Studie bestätigen langanhaltenden Überlebensvorteil durch Pembrolizumab beim fortgeschrittenen NSCLC
  • Pembrolizumab + Chemotherapie firstline bei metastasiertem nicht-plattenepithelialen NSCLC: Medianes OS, PFS und PFS2 nahezu verdoppelt
  • Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Kombination Pembrolizumab + Lenvatinib wird in Phase-III-Studie getestet
  • Metastasiertes Melanom: Immunbedingte Nebenwirkungen unter Pembrolizumab assoziiert mit längerem rezidivfreien Überleben
  • Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie oder Pembrolizumab als Monotherapie erfolgreich in der Erstlinie bei rezidivierenden/metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren