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02. August 2018 Fatigue bei Krebs

Krebspatienten können im Laufe ihrer Erkrankung an einen Punkt völliger körperlicher und emotionaler Erschöpfung kommen – ein Zustand, der häufig länger anhält. Diesen fehlenden Antrieb, gepaart mit Konzentrationsschwäche, anhaltender Müdigkeit und Kraftlosigkeit, die durch Schlaf und Erholungsphasen nicht mehr auszugleichen sind, bezeichnet man als tumorbedingte Fatigue. Welche Möglichkeiten es gibt, im Alltag damit zurecht zu kommen, erläutert das ONKO-Internetportal in seinem Monatsthema.
Fatigue gilt als eine multifaktorielle Erkrankung, zu deren Entstehung viele Ursachen beitragen können. Der Tumor selbst, aber auch die Therapien, greifen in Stoffwechselprozesse und hormonelle Regelkreise ein und schaffen somit die Voraussetzungen für ihre Entstehung. Oft wird durch die Therapie die Zusammensetzung des Blutes verändert, es kommt zu einem Mangel an gesunden Blutzellen mit einer verminderten Abwehrbereitschaft des Körpers, zu erhöhter Blutungsneigung und Blutarmut. Infolge dieser Anämie werden die Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was den Organismus schwächt. Hinzukommen können weitere Faktoren wie eine erbliche Veranlagung, begleitende körperliche oder psychische Erkrankungen sowie Schlafprobleme, Hormonstörungen oder Medikamenten­nebenwirkungen.

Während oder kurz nach einer Therapie leiden deshalb bis zu 90 Prozent der Patienten unter Fatiguebeschwerden, die jedoch bald wieder verschwinden können. Chronisch wird eine Fatigue, wenn die Beschwerden über Monate oder Jahre anhalten oder später erneut auftreten. Hiervon sind Schätzungen zufolge 20 bis 50 Prozent aller Patienten betroffen.

Wie sich krebsbedingte Fatigue bei Betroffenen äußern kann und welche Maßnahmen bei der Bewältigung des Alltags helfen können, erläutert das ONKO-Internetportal unter www.krebsgesellschaft.de/thema_august2018 in seinem aktuellen Monatsthema.

ONKO-Internetportal In Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e. V


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