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FAKTEN ÜBER KREBS
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12. November 2013

Klinische Studien – was bringt die Teilnahme?

"Wir können Ihnen die Teilnahme an einer klinischen Studie anbieten" – bei so manchem Patienten löst ein solches Angebot seines Arztes zunächst Unsicherheit aus. Was kommt da auf mich zu? Werde ich nun zum Versuchskaninchen? Oder habe ich gute Chancen auf eine effektivere Behandlung? Fragen, die sich wohl jeder Betroffene stellt.

Was es bedeutet, an einer klinischen Studie teilzunehmen, welche Chancen damit verbunden sind und was zu beachten ist, erläutert Privatdozent Dr. Ullrich Graeven aus Mönchengladbach in einem Videobeitrag auf der Internetseite der Kampagne "Durch dick & dünn – Leben mit Darmkrebs" in der Rubrik Mediathek/Experten für Patienten. In dieser Rubrik sind außerdem die wichtigsten Fragen zum Thema "Klinische Studien" zusammengestellt und von dem Darmkrebsexperten beantwortet worden. So stellt Dr. Graeven zum Beispiel dar, dass die Angst mancher Patienten, ein Versuchskaninchen zu werden, unbegründet ist. Denn die erste klinische Prüfung eines neuen Medikamentes ist erst erlaubt, wenn umfangreiche Voruntersuchungen abgeschlossen sind. "Alle klinischen Studien müssen zudem international anerkannten ethischen und wissenschaftlichen Grundregeln folgen, bei denen die Sicherheit der Teilnehmer an oberster Stelle steht", erläutert Dr. Graeven. Durch die Studienteilnahme erhalten die Patienten nach seiner Darstellung nicht zuletzt Zugang zu einer neuen Behandlungsmöglichkeit. Damit besteht auch die Chance, von den aktuellen Fortschritten zu profitieren, noch ehe die neue Therapieform zugelassen ist. Die Patienten werden laut Dr. Graeven in den Studien außerdem besonders gut betreut und hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen der Therapie überwacht.

In der Rubrik Mediathek kommen regelmäßig Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der Krebsmedizin zu Wort und erläutern patientengerecht Themen rund um den Darmkrebs, also zum Beispiel zur Darmkrebsoperation oder zur Behandlung von Metastasen.

Weiterführende Informationen gibt es unter www.darmkrebszentrale.de.

Quelle: Lebenswege, Ausgabe 4-2013
Mit freundlicher Unterstützung von Roche
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