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Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

31. Mai 2020

NSCLC: Verkürzte Chemotherapie + Kombinationstherapie Nivolumab/Ipilimumab ermöglicht Tumorkontrolle und Langzeitüberleben

NSCLC: Verkürzte Chemotherapie + Kombinationstherapie Nivolumab/Ipilimumab ermöglicht Tumorkontrolle und Langzeitüberleben
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"Die Immunonkologie als neuer Therapieansatz wird stetig weiterentwickelt, um für Patienten ein noch besseres Überleben und eine langfristige Therapiekontrolle zu erreichen", sagte PD Dr. Niels Reinmuth, München-Gauting, in einem Satelliten-Symposium im Rahmen des ASCO DirectTM Digital. Durch eine verkürzte Chemotherapie in Kombination mit einer dualen Checkpoint-Blockade können auch Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und...

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Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Trend zu besserem Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei höherer PD-L1-Expression

Das Ovarialkarzinom ist im Allgemeinen ein schwach immunogener Tumor, Monotherapien mit Immuncheckpoint-Inhibitoren zeigen bisher nur geringe Wirksamkeit mit Gesamtansprechraten um 10% (1). Auch in einer Interimsanalyse der Phase-II-Studie KEYNOTE-100 wurde bei Patientinnen mit fortgeschrittenem rezidivierten Ovarialkarzinom nur eine moderate Wirksamkeit einer Monotherapie mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) beobachtet (2). Zum diesjährigen virtuellen...

r/r cHL: Pembrolizumab auf dem Weg zum Therapiestandard nach autoSCT sowie für Patienten, die keine autoSCT erhalten können

Der PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung des rezidivierenden oder refraktären (r/r) klassischen Hodgkin-Lymphoms (cHL) bei Erwachsenen nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation (autoSCT) und einer Behandlung mit dem Immunkonjugat Brentuximab Vedotin (BV), oder nach Versagen einer BV-Behandlung, wenn eine autoSCT nicht in Frage kommt (1). Nun verglich die Phase-III-Studie KEYNOTE-204 erstmals die Wirksamkeit...

mCRPC: Pembrolizumab in Kombination mit Enzalutamid nach Enzalutamid-Resistenz wirksam und sicher

Die Phase-II-Studie KEYNOTE-199 untersucht den Immuncheckpoint-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC). Im Rahmen des virtuellen Jahreskongresses der ASCO 2020 (ASCO20 Virtual) wurden Daten zu Chemotherapie-naiven mCRPC-Patienten vorgestellt, die nach einem Progress unter einer Enzalutamid-Monotherapie eine Kombination aus dem Androgenrezeptor-Inhibitor und Pembrolizumab erhielten. Die Kombination...

Fortgeschrittenes TNBC: Chemoimmuntherapie mit Pembrolizumab verlängert PFS bei PD-L1-positiven Tumoren

Fortgeschrittenes TNBC: Chemoimmuntherapie mit Pembrolizumab verlängert PFS bei PD-L1-positiven Tumoren
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Die Evidenz für den Einsatz von PD-1-Inhibitoren beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) wächst, v.a. in Kombination mit einer Chemotherapie. Auf dem virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) wurden vielversprechende Ergebnisse der KEYNOTE-355-Studie zur Erstlinientherapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) beim fortgeschrittenen TNBC in Kombination mit verschiedenen Chemotherapiepartnern vorgestellt. Der Checkpoint-Inhibitor verlängerte in Kombination mit...

30. Mai 2020

PD-L1+ NSCLC: Tiragolumab zusätzlich zu Atezolizumab in der Firstline verbessert ORR und PFS

PD-L1+ NSCLC: Tiragolumab zusätzlich zu Atezolizumab in der Firstline verbessert ORR und PFS
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die prospektive, randomisierte, doppelblinde Phase-II-Studie CITYSCAPE konnte zeigen, dass eine Ko-Inhibition des immunmodulatorischen Rezeptors TIGIT und des PD-L1-Signalwegs mit Tiragolumab + Atezolizumab (TA) die Gesamtansprechrate (ORR) und das progressionsfreie Überleben (PFS) von Patienten mit PD-L1+ nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Vergleich zu Placebo + Atezolizumab (PA) klinisch bedeutsam verbessern konnte. Die Sicherheitsprofile unter TA und PA waren dabei...

Mammakarzinom: Kein Überlebensvorteil durch lokoregionale Therapie

Mammakarzinom: Kein Überlebensvorteil durch lokoregionale Therapie
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Etwa 6% der neu diagnostizierten Brustkrebspatientinnen weisen eine Erkrankung im Stadium IV sowie einen intakten Primärtumor (IPT) auf. Es wird vermutet, dass eine lokoregionale Therapie (LRT) die Überlebenschancen verbessert, randomisierte Studien kamen jedoch zu widersprüchlichen Ergebnissen. Eine Phase-III-Studie untersuchte nun den Nutzen einer LRT bei Patientinnen mit IPT nach einer ersten systemischen Therapie.

 

Höhere 5-Jahres-OS-Rate unter Alectinib im Vergleich zu Crizotinib beim unbehandelten fortgeschrittenen ALK+ NSCLC

Höhere 5-Jahres-OS-Rate unter Alectinib im Vergleich zu Crizotinib beim unbehandelten fortgeschrittenen ALK+ NSCLC
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Ein aktuelles Update der globalen randomisierten Phase-III-Studie ALEX zeigte eine klinisch bedeutsame Verbesserung in der 5-Jahres-Gesamtüberlebensrate von Patienten mit unbehandeltem fortgeschrittenen/metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), wenn diese in der Firstline mit dem Zweitgenerations-ALK-TKI Alectinib anstatt Crizotinib behandelt worden waren (62,5% Alectinib vs. 45,5% Crizotinib). Da die Daten zum Gesamtüberleben (OS) noch nicht vollständig sind,...

Multiples Myelom: KRd als initiale Therapie kann das PFS im Vergleich zu VRd nicht verbessern

Multiples Myelom: KRd als initiale Therapie kann das PFS im Vergleich zu VRd nicht verbessern
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Die Ergebnisse der randomisierten Phase-III-Studie ENDURANCE zeigten, dass eine Behandlung mit Carfilzomib (ein next-generation Proteasom-Inhibitor), Lenalidomid und Dexamethason (KRd) das progressionsfreie Überleben (PFS) von Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) im Vergleich zu einer Therapie mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (VRd) nicht verlängern kann. Unter KRd wurde eine signifikant höhere Rate an kardio-pulmonalen und...

KEYNOTE-189 beim nicht plattenepithelialen NSCLC: Finale Daten untermauern Überlebensvorteil unter Pembrolizumab + Chemotherapie in der Erstlinie

Die beim virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) im Rahmen einer Poster-Session vorgestellte finale Analyse der KEYNOTE-189-Studie bestätigt, dass die Kombination von Pembrolizumab (KEYTRUDA®) mit Chemotherapie in der Erstlinie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) ohne Plattenepithelhistologie auch nach einer zusätzlichen medianen Nachbeobachtungszeit von rund 18 Monaten zu einem deutlichen Vorteil beim medianen Gesamtüberleben...

HCC: Kombination aus Pembrolizumab und Lenvatinib zeigt vielversprechende Antitumor-Aktivität

Die Behandlungsmöglichkeiten beim hepatozellulären Karzinom (HCC) in der Erstlinie haben sich in den vergangenen Jahren erweitert. Nachdem der Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Sorafenib lange die einzige zugelassene systemische Erstlinientherapie für den chemoresistenten Tumor darstellte, ist seit 2018 auch der Multikinasehemmer Lenvatinib, der VEGFR 1-3, FGFR 1-4, PDGFRα, RET und KIT adressiert, als Erstlinien-Behandlung zugelassen. Nun ruhen große Hoffnungen auf...

Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Vielversprechende Ergebnisse einer frühen Therapie mit Lenvatinib + Pembrolizumab

Fortgeschrittenes Endometriumkarzinom: Vielversprechende Ergebnisse einer frühen Therapie mit Lenvatinib + Pembrolizumab
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Die unverblindete Phase-Ib/II-Studie KEYNOTE-146 untersucht die Kombination des Multikinase-Inhibitors Lenvatinib und des PD-1-Inhibitors Pembrolizumab (KEYTRUDA®) bei verschiedenen soliden Tumoren. Nachdem die Kombination beim fortgeschrittenen Endometriumkarzinom eine substantielle und dauerhafte Antitumor-Aktivität unabhängig vom Status der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) gezeigt hatte (1), wurden zum diesjährigen virtuellen Kongress der ASCO (ASCO20...

Immuntherapie beim fortgeschrittenen Melanom: Vorteil durch Pembrolizumab ist langanhaltend und zeigt sich auch nach Retreatment

Die Phase-III-Studie KEYNOTE-006 hat bereits die Überlegenheit einer Monotherapie mit Pembrolizumab (KEYTRUDA®) gegenüber Ipilimumab hinsichtlich einer Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom gezeigt, zuletzt nach einem Follow-up von 5 Jahren (1). Auf dem virtuellen ASCO-Kongress 2020 (ASCO20 Virtual) wurden nun Daten zum Langzeitüberleben nach weiteren 8 Monaten Follow-up vorgestellt, die die Verbesserung des...

Inoperables NSCLC im Stadium III: Vielversprechende Antitumor-Aktivität durch Addition von Pembrolizumab zur Radiochemotherapie in der Erstlinie

Bisher erhalten Patienten mit inoperablem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Stadium III, wenn möglich, eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie. Die Phase-II-Studie KEYNOTE-799 untersucht bei therapienaiven NSCLC-Patienten im Stadium IIIA-C die simultane Radiochemotherapie in Kombination mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®). Im Rahmen des virtuellen Jahreskongresses der ASCO 2020 (ASCO20 Virtual) zeigten erste Ergebnisse der Studie eine...

Mantelzelllymphom: Outcome von Hoch- und Niedrigrisiko-Patienten mit KTE-X19 in ZUMA-2 vergleichbar

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© designua - stock.adobe.com

In der Phase-II-Zulassungsstudie ZUMA-2 wird KTE-X19, eine neue autologe Anti-CD19-CAR-T-Zell-Therapie, bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Mantelzelllymphom nach 1-5 Vortherapien (inkl. BTK-Inhibitor) untersucht. Eine beim ASCO vorgestellte vergleichende Analyse (1) von KTE-X19 bei Hochrisiko- (Ki-67-Proliferationsindex ≥ 50%, TP53 mutiert) vs. Niedrigrisiko-Patienten (Ki-67 < 50%, TP53 unmutiert) zeigte, dass das pharmakologische und klinische Outcome vergleichbar...

Potenzial von Belantamab Mafodotin bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem multiplen Myelom

Potenzial von Belantamab Mafodotin bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem multiplen Myelom
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Daten aus dem klinischen Programm DREAMM*, die das Potenzial des Anti-BCMA-Therapeutikums Belantamab Mafodotin bei rezidiviertem/refraktärem multiplem Myelom sowohl als Monotherapie als auch in Kombination aufzeigen, werden auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2020 vorgestellt. Belantamab Mafodotin ist ein Immunkonjugat, das einen humanisierten monoklonalen Antikörper gegen das B-Zell-Reifungs-Antigen (BCMA) beinhaltet, der über eine nicht...

Malignes Melanom: Autoantikörper-Signaturen prädiktiv für Immuntherapie-Unterbrechungen?

Malignes Melanom: Autoantikörper-Signaturen prädiktiv für Immuntherapie-Unterbrechungen?
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Die in einer großen Phase-III-Studie identifizierte Signatur von Autoantikörpern (autoABs), die bei Melanom-Patienten vor Behandlung im Serum nachweisbar sind, weist auf einen potenziellen Nutzen bezüglich der Vorhersage des patientenindividuellen Risikos für ein schweres immunvermitteltes unerwünschtes Ereignis (irAE) in der adjuvanten Immuntherapie, das einen Therapieabbruch zur Folge hätte, hin.

Urothelkarzinom: Post-hoc-Analyse zum Outcome mit Atezolizumab bei eingeschränkter Nierenfunktion

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Der Anti-PD-L1-Inhibitor Atezolizumab ist auf Basis der Studien IMvigor210 and IMvigor211 zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen und metastasierten Urothelkarzinoms zugelassen. Die einarmige Studie SAUL (NCT02928406) zeigte für Atezolizumab eine konsistente Wirksamkeit auch  in einer breiteren Patientenpopulation, darunter solche Komorbiditäten wie Niereninsuffizienz oder andere in der IMvigor211-Studie ausgeschlossene Kriterien.

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