Donnerstag, 18. Juli 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Studie

17. Juli 2019

CLL: Zielgerichtete Medikamente und zeitlich begrenzte Therapieprotokolle rücken in den Fokus

In der Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) gewinnen 2 Merkmale in der aktuellen therapeutischen Entwicklung an Bedeutung: Zum einen lösen zielgerichtete Medikamente die jahrelang vorherrschenden Chemoimmuntherapien zunehmend ab. Zum anderen rücken mit diesen zielgerichteten Therapien auch zeitlich begrenzte Therapieprotokolle in den Vordergrund – nicht zuletzt, da dieser Aspekt den Bedürfnissen und Präferenzen der Patienten entgegenkommt....

ATF4-Inhibition hindert im Mausmodell das Onkogen c-Myc an tumorgenerierender Stress-Induktion

Das Onkogen c-Myc ist für eine maligne Entartung und das Abspielen anabolischer und proliferativer Programme im Körper verantwortlich, die zur Entwicklung von Tumoren führen. Wie eine Anpassung an den MYC-induzierten intrinsischen Stress gelingen kann, sodass sich kein Krebs entwickelt, ist noch nicht vollständig verstanden; eine wichtige Rolle scheint der activating transcription factor 4 (ATF4) für das Überleben nach MYC-Aktivierung zu spielen.

Lungenhochdruck: Zyklin-abhängige Kinasen in Gefäßwand Rationale für CDK-Inhibitor-Einsatz

Lungenhochdruck: Zyklin-abhängige Kinasen in Gefäßwand Rationale für CDK-Inhibitor-Einsatz
© ag visuell / Fotolia.com

In einem an der Justus-Liebig-Universität Gießen angesiedelten Sonderforschungsbereich wird die Entwicklung neuer Therapien bei Lungenhochdruck* (PAH) angestrebt. Das scheint nun gelungen zu sein: In der aktuellen Ausgabe von Nature Communications berichten Prof. Dr. Friedrich Grimminger und Prof. Dr. Ralph Schermuly von der Identifizierung eines molekularen Mechanismus, der die Erkrankung aus der Wand der Gefäße heraus steuert: Die Zyklin-abhängigen Kinasen (CDKs)...

11. Juli 2019

Umfangreiche genetische Studie klärt Transformation von Vorleukämie zur vollständigen Leukämie auf

Wie genau aus einer Vorleukämie eine tatsächliche Leukämie entsteht, galt lange als nur unzureichend verstanden. Am Modell der Leukämie im Kindesalter bei Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21) hat nun eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern die Mechanismen der Transformationen von Vorstufen zur vollständigen ausgeprägten Leukämie in einer großen Funktionsstudie nachgewiesen. Damit stellen die Forscher neuartige Daten mit weitreichender...

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL

Einen Einblick in ihre persönlichen Highlights der Daten, die auf dem diesjährigen ASCO und EHA präsentiert wurden, gaben Experten im Rahmen eines Fachpresseworkshops: Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, berichtete von dem signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben (OS) unter CDK4/6-Inhibition bei prämenopausalen Mammakarzinom-Patientinnen. Dr. Klaus Pietzner, Berlin, konstatierte, dass die PARP-Inhibition den neuesten Daten zu Folge bei allen Patientinnen mit...

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom

Derzeit gibt es beim Ovarialkarzinom keinen Biomarker zur verlässlichen Selektion von Patientinnen, die von einer Therapie mit einem PARP-Inhibitor profitieren bzw. nicht profitieren. Ein wichtiger Biomarker ist die homologe Rekombinationsdefizienz (HRD), die nicht nur bei Patientinnen mit BRCA-Mutation vorliegen kann. Diese aktuellen Aspekte zur PARP-Inhibitor-Therapie bildeten ein Thema der Sitzung zu zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom im Rahmen des State of the Art...

Verbesserung des OS und der ORR unter zielgerichtete Dreifach-Therapie bei BRAF-V600-mutiertem metastasierten CRC

In der BEACON CRC Phase-III-Studie konnte gezeigt werden, dass eine Dreifach-Kombination zielgerichteter Therapien das Gesamtüberleben (OS) und die objektive Ansprechrate (ORR) von Patienten mit progredientem Darmkrebs im Vergleich zu Standardtherapien signifikant verbessern kann (1). Die Daten, die auf dem ESMO-Weltkongress 2019 veröffentlicht wurden, legen nahe, dass das Triplett-Regime aus Encorafenib, Binimetinib und Cetuximab die Chemotherapie bei jedem 7. Patienten mit...

Flexible Dosierung von Regorafenib bei Patienten mit mCRC

Der Multikinase-Inhibitor Regorafenib ist seit 2013 für Patienten mit therapierefraktärem metastasierten Kolorektalkarzinom (metastatic colorectal cancer, mCRC) zugelassen. Das Toxizitätsprofil von Regorafenib schränkt seine Anwendung in der klinischen Praxis jedoch oft ein. Die REARRANGE-Studie, eine randomisierte Phase-II-Studie, untersuchte, ob eine flexible Dosierung die Verträglichkeit von Regorafenib und damit die Lebensqualität verbessern kann, ohne die...

10. Juli 2019

Hormonsensitives metastasiertes Prostatakarzinom: Daten der TITAN-Studie mit Apalutamid

Hormonsensitives metastasiertes Prostatakarzinom: Daten der TITAN-Studie mit Apalutamid
© Anatomy Insider / Fotolia.com

Der neue Androgenrezeptor-Inhibitor Apalutamid wurde in der Phase-III-Studie SPARTAN in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) Patienten mit metastasiertem hormonsensitiven Prostatakarzinom verabreicht. Die Therapie erhöhte im Vergleich zu Placebo/ADT sowohl das radiographische progressionsfreie Überleben (rPSF) als auch die Gesamtüberlebenszeit der Patienten signifikant. Derzeit ist das Medikament für die Therapie von Männern mit nicht...

TNBC: Pembrolizumab in Monotherapie einsetzbar

TNBC: Pembrolizumab in Monotherapie einsetzbar
© Syda Productions - stock.adobe.com

Patientinnen mit metastasiertem Triple negativen Brustkrebs (mTNBC) profitieren von immunonkologischen Substanzen, wie Prof. Dr. med. Peter Fasching, Erlangen, auf einem Satellitensymposium während der Jahrestagung der Senologen in Berlin darlegte. Hat bereits ein PD-L1-Inhibitor in Kombination mit einer Chemotherapie gute Resultate erbracht, so wird in einem umfassenden Studienprogramm auch der Anti-PD1-Antikörper Pembrolizumab in dieser Indikation getestet. Ferner wurde über...

Chemotherapie: Genexpressionstest wird erstattungsfähig

Chemotherapie: Genexpressionstest wird erstattungsfähig
© freshidea - stock.adobe.com

Mit ca. 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland (1). Bei grob geschätzt 20.000 Patientinnen können die behandelnden Ärzte allein aufgrund der klinisch-pathologischen Kriterien keine eindeutige Therapieempfehlung für oder gegen eine adjuvante Chemotherapie aussprechen. Hier ermöglicht der Genexpressionstest die Stratifizierung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat für einen dieser Genexpressionstest,...

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