Dienstag, 26. März 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Polycythemia vera

26. März 2019

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Zu G-BA-Beschluss: "Kombinationstherapie wird trotz Überlebensvorteil nicht anerkannt"

Im Rahmen einer Neubewertung nach Fristablauf hat Pfizer dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) am 28. September 2018 neue Analysen zur Kombinationstherapie aus Palbociclib und Fulvestrant vorgelegt. Die Daten zeigen eine statistisch signifikante und klinisch relevante Verlängerung des Gesamtüberlebens um 7,7 Monate für die Teilpopulation postmenopausaler Frauen (1). Den aktuellen Beschluss des G-BA (2) kann Pfizer daher nicht nachvollziehen. Erneut wird der deutliche...

Versorgung: Spezialisierte Zentren für die Sarkom-Behandlung zertifiziert

Versorgung: Spezialisierte Zentren für die Sarkom-Behandlung zertifiziert
© Convit / Fotolia.com

Ein neues Zertifizierungsmodul der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) soll künftig die Qualität der Versorgung von Patienten mit einem Sarkom verbessern. Zu dieser seltenen Krebsart zählen Tumoren der Weichgewebe, des Knochens sowie Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) im Magen-Darmtrakt.  Das neue Qualitätssiegel der Deutschen Krebsgesellschaft wird an Einrichtungen vergeben, die bereits als Onkologische Zentren zertifiziert sind, die notwendigen...

25. März 2019

7. Heidelberger Myelom Workshop: Fortschritte in Diagnostik und Therapie

Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) veranstalten am 5. und 6. April den 7. Heidelberger Myelom Workshop. Organisiert wird die Fachveranstaltung, zu der bis zu 200 internationale Wissenschaftler und Ärzte erwartet werden, von der Sektion Multiples Myelom der Abteilung Innere Medizin V des Universitätsklinikums/NCT Heidelberg. Im Mittelpunkt stehen neue Entwicklungen und zukunftsweisende Erkenntnisse bei der...

Morbus Gaucher: Differentialdiagnostik bei unklarer Splenomegalie

Morbus Gaucher: Differentialdiagnostik bei unklarer Splenomegalie
© decade3d / Fotolia.com

Bei einer unklaren Splenomegalie stehen differenzialdiagnostisch maligne hämatologische Erkrankungen im Vordergrund (1). „Besonders in Kombination mit einer Thrombozytopenie sollte auch die lysosomale Speicherkrankheit Morbus Gaucher in Betracht gezogen werden – sofern die häufigsten Ursachen wie Leukämien, Lebererkrankungen oder Infektionen ausgeschlossen werden können“, so Prof. Dr. med. Martin Bommer, Göppingen, bei einem von Sanofi Genzyme...

Glioblastome: Charakteristische Erbgutveränderungen in der Frühentwicklung identifiziert

Glioblastome: Charakteristische Erbgutveränderungen in der Frühentwicklung identifiziert
© lukszczepanski / Fotolia.com

Nur 3 verschiedene Erbgutveränderungen treiben die frühe Entwicklung bösartiger Glioblastome an, fanden Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum in einer aktuellen Untersuchung heraus. Bei allen untersuchten Tumoren lag mindestens einer dieser 3 Krebstreiber vor. Doch erst eine Aktivierung der Telomerase sorgt schließlich für rasantes Größenwachstum. Bis zu 7 Jahre entwickeln sich die Glioblastome, bevor sie sich durch Symptome bemerkbar...

21. März 2019

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Erhaltungstherapie mit Niraparib auch bei älteren Patientinnen wirksam

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Erhaltungstherapie mit Niraparib auch bei älteren Patientinnen wirksam
© lom123 / Fotolia.com

Die Daten zur Erhaltungstherapie mit Niraparib bei älteren Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkarzinom aus der Zulassungsstudie AGO-OVAR 2.22/ENGOT-OV16/NOVA wurden veröffentlicht (1). Wirksamkeit und Verträglichkeit von Niraparib bei Patientinnen ≥ 70 Jahren sind demnach ähnlich wie bei jüngeren Patientinnen. Die Erhaltungstherapie mit Niraparib kann somit auch bei älteren Patientinnen mit einem platinsensiblen Ovarialkarzinomrezidiv eine...

mUC: Atezolizumub auch bei vorbehandelten Patienten wirksam

mUC: Atezolizumub auch bei vorbehandelten Patienten wirksam
© Juan Gärtner / Fotolia.com

Die Primäranalyse der SAUL-Studie bestätigt die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Therapie mit Atezolizumab in einem „Real-World-Setting“ bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) (1). Dabei zeigte sich zugleich, dass auch Patienten, die normalerweise von der Teilnahme an klinischen Studien ausgeschlossen werden, von Atezolizumab profitieren können. Die Studienergebnisse von SAUL wurden beim Jahrestreffen der...

CRISPR/Cas-Bibliotheken eröffnen neue Chancen für die Krebsforschung

Die „CRISPR/Cas“-Technologie ermöglicht es, Gene gezielt auszuschalten, indem sie DNA an vorab festgelegten Stellen schneidet. Dazu versieht man das Cas-Enzym mit einer Art genetischer Postleitzahl. Mit einer ganzen Bibliothek solcher Postleitzahlen wäre es möglich, in einem einzigen Experiment viele Bereiche der Erbsubstanz parallel zu prüfen, um beispielsweise festzustellen, welche Gene für das Überleben von Krebszellen wichtig sind. Das...

Diagnostik in Zusammenarbeit mit Künstlicher Intelligenz

Angenommen, eine Software stellt die Diagnose einer schweren Krankheit wie beispielsweise Krebs, ohne die Entscheidung näher zu erklären. Vertrauen Menschen in dieser Situation dem Urteilsvermögen einer Maschine? „Maschinelle Lernverfahren helfen bei der Diagnose. Sind ihre Entscheidungen jedoch nicht nachvollziehbar für Ärzte und Patienten, sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen und dürfen in vielen sicherheitskritischen Kontexten wie der...

Tumorzentren: NCT Heidelberg als patientenorientiert ausgezeichnet

Tumorzentren: NCT Heidelberg als patientenorientiert ausgezeichnet
© Andrey Popov / Fotolia.com

Zum 4. Mal ist das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg als selbsthilfefreundlich ausgezeichnet worden. Das Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ bestätigt damit die offene und intensive Zusammenarbeit zwischen den Selbsthilfegruppen, Ärzten und Pflegekräften am NCT Heidelberg. Damit geht das NCT Heidelberg für die kommenden 3 Jahre erneut eine verbindliche Kooperation ein.

MOLIT Symposium: Personalisierte Medizin im Behandlungsalltag

Das erste Symposium von MOLIT (Institut für personalisierte Medizin) eröffnete einen neuen Dialog zur personalisierten Medizin im Behandlungsalltag und gelangte zu folgenden Kernergebnissen: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse schneller zu Patienten bringen, stärkere Rückkopplung von Erfahrungen der Kliniken sowie der Patienten in die Forschung, über Grenzen der Fachdisziplinen hinaus gemeinsam daran arbeiten, den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen.

20. März 2019

Personalisierte Therapie des NSCLC: Empfehlung zur Erst- und Zweitlinientherapie

Personalisierte Therapie des NSCLC: Empfehlung zur Erst- und Zweitlinientherapie
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom wird in Deutschland jährlich bei über 17.000 Frauen und mehr als 33.000 Männern neu diagnostiziert (1). Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie stellte Prof. Dr. med. Wolfgang Brückl, Nürnberg, neue Therapieoptionen vor. Unter dem Titel „Ein Rennen über mehrere Runden“ diskutierte Brückl die von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische...

Forschungsförderung: Die Rolle von Thrombozyten im Tumorwachstum

Die Wissenschaftlerin Dr. med. univ. Monika Hämmerle, PhD, vom Institut für Pathologie der Universitätsmedizin Halle (Saale) hat erfolgreich eine Max-Eder-Nachwuchsgruppenförderung der Deutschen Krebshilfe eingeworben. Für ihr Projekt erhält sie über 4 Jahre rund 700.000 Euro. Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg und das Institut für Pathologie unterstützen das Vorhaben mit zusätzlichen Mitteln.

Krebsoperationen: Minimalinvasive Verfahren möglich

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© Gennadiy Poznyakov / Fotolia.com

Gallenblase und Blinddarm entfernen heute die meisten Chirurgen ohne langen Schnitt. Nun zeichnet sich in der Medizin ein weiterer Paradigmenwechsel ab: Immer mehr Studien belegen, dass minimalinvasive Operationen auch bei bösartigen Erkrankungen einerseits zu besseren Ergebnissen führen als offene Eingriffe, was den frühen Verlauf nach der Operation betrifft. Andererseits werden auch keine Nachteile beim Langzeitüberleben beobachtet. „Voraussetzung ist ausreichend...

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