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Medizin

Beiträge zum Thema: NSCLC

28. September 2019

Pembrolizumab + Platin-basierte Chemotherapie beim metastasierten NSCLC: Tumormutationslast ohne Einfluss auf Outcome

In verschiedenen Studien ergaben sich immer wieder Hinweise darauf, dass Tumoren mit hoher Mutationslast besonders gut auf eine Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren ansprechen (1, 2). Bisher ist aber unklar, ob das auch für Kombinationstherapien aus Checkpoint-Inhibitoren und Chemotherapie gilt. Nun untersuchte eine explorative Analyse der Studien KEYNOTE-021,-189 und -407 die Bedeutung der Tumormutationslast für den Behandlungserfolg eine Erstlinien-Kombinationstherapie aus...

PD-L1-positives NSCLC: Hohe Tumormutationslast assoziiert mit besserem Therapieerfolg unter Pembrolizumab-Monotherapie

Die Studien KEYNOTE-010 (1, 2) und KEYNOTE-042 (3) hatten ergeben, dass Patienten mit PD-L1-positivem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) unter einer Monotherapie mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) signifikant länger überleben als Patienten, die eine Standardchemotherapie - Docetaxel bei vorbehandelten Patienten und Carboplatin/Paclitaxel bzw. Carboplatin/Pemetrexed bei nicht vorbehandelten Patienten - erhielten. Nun stellte Dr. Roy S....

NSCLC: Somatische Mutationen und DNA-Methylierungsprofile von primären Lungenläsionen und Hirnmetastasen unterscheiden sich

Hirnmetastasen mit schlechter Prognose sind häufige und tödliche Komplikationen bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC). Um neue Erkenntnisse über ihre genomischen und epigenomischen Landschaften zu gewinnen, wurden Proben von therapienaiven Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit primären Lungenläsionen und Hirnmetastasen für somatisches Mutations-Profiling und DNA-Methylierungsanalysen verwendet. Dabei wurde in der auf dem ESMO präsentierten...

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ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression