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Fachinformation

Medizin

Beiträge zum Thema: Komorbiditäten

23. Juni 2015

EHA 2015: Smoldering multiple Myeloma - High-risk-Patienten identifizieren, Endorganschäden verhindern

Ein smoldering multiple Myeloma (SMM) unterscheidet sich von einem symptomatischen MM durch noch nicht vorhandene Endorganschäden, so Faith Davies, Arkansas, USA. Bei Low-risk SMM-Patienten ist die Watch-and-Wait-Strategie indiziert, doch High-risk-Patienten, bei denen sich höchstwahrscheinlich aus dem SMM ein MM entwickeln wird, müssen frühzeitig behandelt werden. Die seit 2003 von der International Myeloma Working Group festgelegten CRAB (hypercalcaemia, renal failure,...

EHA 2015: CML - Besseres Monitoring - Guidelines befolgen, damit alle Patienten profitieren

"Durch die Behandlung mit Tyrosinkinase-Inhibitoren haben die meisten CML-Patienten heute eine fast normale Lebenserwartung und versterben letztlich an Komorbiditäten, nicht der CML. 60% brauchen eine kontinuierliche Behandlung, 20% können Teatment-free-Remission-Kriterien erreichen, sagte Paul de la Rosée, Jena. Das Monitoring-Management hinke jedoch hinterher, so Gianantonio Rosti, Bologna, Italien: in Europa und USA werde viel zu wenig getestet, ob nach 3 Monaten...

Onkologie-Präparate in der klinischen Praxis und Forschung an weiteren innovativen Medikamenten

Obwohl umfangreiche therapeutische Erfahrungen zum wirksamen und sicheren Einsatz von Substanzen wie etwa Sorafenib (Nexavar®) beim Leberzell- und Nierenzellkarzinom sowie Regorafenib (Stivarga®) beim Kolorektalkarzinom vorliegen, besteht bei vielen neoplastischen Erkrankungen nach wie vor ein hoher therapeutischer Bedarf. Bayer forscht deshalb intensiv an innovativen Medikamenten, die Tumorzellen auf unterschiedlichen Wegen am Wachstum hindern oder...

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