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Medizin

Beiträge zum Thema: Chirurgie

05. Juni 2019

Ewing-Sarkom: Promotionspreis für Rezidiv-Forschung verliehen

Ewing-Sarkom: Promotionspreis für Rezidiv-Forschung verliehen
© fotoliaxrender - stock.adobe.com

Für ihre Forschungen zum Ewing-Sarkom hat Dr. Melina Heinemann den mit 1.000 Euro prämiierten Promotionspreis der Maria-Möller-Stiftung erhalten. Durch ihr schnelles Wachstum bilden Ewing-Sarkome, die besonders häufig bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftreten, früh Metastasen aus. 30-40% der eigentlich erfolgreich behandelten Patienten erleiden ein Rezidiv, bei dem die Überlebensrate gering ist. Umso wichtiger ist die Verbesserung von...

mUC: Langzeitdaten bestätigen anhaltendes Ansprechen unter Atezolizumab

mUC: Langzeitdaten bestätigen anhaltendes Ansprechen unter Atezolizumab
© Axel Kock - stock.adobe.com

Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) profitierten hinsichtlich des Gesamtüberlebens und Ansprechens von der Therapie mit Atezolizumab (1) – dies ergab die Auswertung einer Subgruppenanalyse der SAUL-Studie, die auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde. Der Checkpoint-Inhibitor erwies sich als wirksame und gut verträgliche Therapie, auch bei älteren Patienten...

Hochrisiko-Melanom: Adjuvante Therapie mit Ipilimumab bringt signifikanten OS-Vorteil im Vergleich zu hochdosiertem Interferon-α2b

Hochrisiko-Melanom: Adjuvante Therapie mit Ipilimumab bringt signifikanten OS-Vorteil im Vergleich zu hochdosiertem Interferon-α2b
© Convit / Fotolia.com

Beim ASCO wurden Ergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie zu Sicherheit und Wirksamkeit einer adjuvanten Therapie von Ipilimumab 3 mg/kg (Ipi3; n=523) und 10 mg/kg (Ipi10; n=511) im Vergleich zu hochdosiertem Interferon-α2b (HDI; n=636) bei resezierten Hochrisiko-Melanom-Patienten präsentiert. Die ko-primären Endpunkte waren Gesamtüberleben (OS) und rezidivfreies Überleben (RFS). Die Patienten wurden anhand der AJCC7-Stadien stratifiziert (IIIB, IIIC, M1a,...

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Die P4-Medizin – Krebstherapie der Zukunft?

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© Fotolia / psdesign1

Die Versorgung von krebskranken Menschen befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Die Entwicklung neuer diagnostischer Methoden und individueller Therapien verändert die onkologische Medizin, wie wir sie bisher kennen. Das jüngst gewonnene Wissen über den Krebs und seine molekularbiologische Vielfalt verlangt nach neuen Antworten. In dem vom amerikanischen Biomediziner Leroy Hood geprägten Konzept der P4-Medizin wird die mögliche Krebstherapie der Zukunft...

ESMO 2019
  • PD-L1-positives NSCLC: Pembrolizumab-Monotherapie bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen vergleichbar wirksam
  • Tumormutationslast etabliert sich als prädiktiver Marker für das Ansprechen auf Pembrolizumab bei soliden Tumoren
  • Hohes und langanhaltendes Ansprechen auf Pembrolizumab-Monotherapie bei unterschiedlichen MSI-H-Tumoren
  • Checkpoint-Inhibition in der adjuvanten und metastasierten Situation hat für Patienten mit Melanom das Überleben neu definiert
  • Magenkarzinom/Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs: Patienten mit MSI-high-Tumoren profitieren besonders von Checkpoint-Inhibition
  • Pembrolizumab + Chemotherapie beim Plattenepithelkarzinom-NSCLC: Überlegenes OS, PFS, ORR und PFS2 gegenüber alleiniger Chemotherapie
  • Frühes TNBC: signifikant verbesserte pCR-Rate durch neoadjuvante Therapie mit Pembrolizumab + Chemotherapie
  • HNSCC: Pembrolizumab-Monotherapie und kombiniert mit Platin-basierter Chemotherapie erfolgreich in der Erstlinie
  • PD-L1-positives Magenkarzinom und AEG: Vergleichbare Lebensqualität unter Pembrolizumab-Monotherapie und Chemotherapie
  • Pembrolizumab-Monotherapie beim vorbehandelten mTNBC: Klarer Trend zu verbessertem Überleben mit zunehmender PD-L1-Expression