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Medizin

Beiträge zum Thema: Forschung

01. Oktober 2015

ADO 2015: Deutscher Hautkrebspreis geht an Benjamin Weide für Arbeiten zu immunologischen Therapieansätzen bei malignem Melanom

Anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) vom 10. bis 12. September 2015 in München wurde PD Dr. med. Benjamin Weide, Tübingen, mit dem Deutschen Hautkrebspreis in Höhe von EUR 10.000 geehrt. Dieser wird von der Deutschen Hautkrebsstiftung ausgerichtet und für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten in der klinischen und translationalen Hautkrebsforschung aus dem deutschsprachigen Raum verliehen. Kriterien sind die...

ADO 2015: Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren beim malignen Melanom und Informationen über vielfältige Behandlungen aktinischer Keratosen

Am 12. September 2015 ging der 25. Deutsche Hautkrebskongress der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) in München zu Ende, der wieder 3 Tage lang mit großem Erfolg stattfand. Die große Resonanz mit mehr als 850 Teilnehmern im Holiday Inn Munich, City Centre, zeigte das große Interesse an der Fachtagung, bei der interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie kollegialer Austausch wieder im Vordergrund standen, um die vielversprechenden Fortschritte der...

DGU 2015: Eisenberger-Stipendium für Fabian Adams

Dr. Fabian Adams, Freiburg, erhielt am 25.09.2015 das von Janssen gesponserte Eisenberger-Stipendium für sein Projekt "Urologische Robotik der Zukunft - miniaturisierte Robotersysteme zur Diagnostik und Therapie der Harnwege. Ziel des Projekts ist es, diese Systeme herzustellen und experimentell am Harntraktmodell zu prüfen. Gastgebendes Labor ist die Abteilung für Mikro-, Nano- und Molekulare Systeme am Max Planck Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart....

24. September 2015

DNA-Reparaturenzym MGMT schützt vor Darmkrebs

Das DNA-Reparaturenzym O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase (MGMT) schützt vor Darmkrebs. Das fanden Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie der Universitätsmedizin Mainz um Dr. Jörg Fahrer im Tiermodell heraus. Durch dieses Forschungsergebnis wird das bisherige Konzept der Nicht-Existenz von Schwellendosen für chemische krebserregende Stoffe grundsätzlich in Frage gestellt, und die Reparatur der DNA rückt als effizienter Schutzmechanismus gegen...

Kampf gegen Krebs: Einfache Messmethode verbessert Genauigkeit der Protonentherapie

Protonenstrahlen sind eine neue, sehr präzise Waffe im Kampf gegen Krebs. Unsicherheiten über die Reichweite der Strahlen verhindern bislang jedoch, dass das Potential dieser Methode voll ausgeschöpft werden kann. Weltweit suchen Forscher deshalb nach Verfahren, um die Reichweite noch während einer Behandlung exakt zu messen. Eine überraschend einfache Lösung konnten Wissenschaftler des Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie –...

Gute Nachrichten für Patienten: 8,5 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Bekämpfung von Leukämie

Über 8,5 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Bekämpfung von Leukämie und für die Aufklärung über den Blutkrebs hat die Mitgliederversammlung der José Carreras Leukämie-Stiftung bewilligt. Das Gremium folgte dabei den Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung, der alle Projektanträge im Rahmen einer zweitägigen Sitzung gründlich begutachtet und zu einzelnen Anträgen externe Gutachten eingeholt hatte.

17. September 2015

ADO 2015: Onkolytische Immuntherapie mit T-VEC wirkt lokal und systemisch

Für die lokoregionäre Therapie von Melanom-Metastasen stehen mehrere Methoden zur Verfügung. Dazu zählen die intratumorale Behandlung mit IL-2, die spezifische Immunisierung mit Talimogene Laherparepvec (T-VEC) sowie die destruktiven Verfahren Elektrochemotherapie und Bengalrosa. Unter der lokoregionären Therapie mit T-VEC wird auch eine systemische Wirkung, ein Bystander-Effekt sichtbar, berichtete Prof. Claus Garbe.

Wilhelm Sander-Therapieeinheit Multiples Myelom am Uniklinikum Würzburg eröffnet

Am Freitag, den 16. Oktober 2015, eröffnet das Uniklinikum Würzburg offiziell seine Wilhelm Sander-Therapieeinheit Multiples Myelom. Beim Multiplen Myelom entarten im Knochenmark bestimmte Immunzellen. Sie überfluten den Körper mit fehlerhaft produzierten Antikörpern, unterdrücken durch ihr aggressives Wachstum die Blutbildung und schädigen durch verstärkten Knochenabbau das Skelett. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 3.500 Menschen an dieser...

Effizientere Impfstoffe und bessere Behandlungsmöglichkeiten für B-Zell-Tumore

Eindringlinge aufspüren und bekämpfen: Antigenrezeptoren auf B-Lymphozyten, die zu den Zellen des Immunsystems gehören, erkennen fremde Moleküle, etwa Krankheitserreger oder Impfstoffe. Sie aktivieren die B-Zelle, auf der sie sich befinden, damit diese Antikörper produziert. Prof. Michael Reth, wissenschaftlicher Direktor des Exzellenzclusters BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Universität Freiburg, und seine Arbeitsgruppe haben mithilfe von 3...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie