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Medizin

29. Mai 2019

CLL: Präzisere Prognostik durch Kartierung epigenetischer Signale

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben in einem nationalen Forschungsverbund die epigenetischen Signale in CLL-Zellen systematisch untersucht. Aus den Ergebnissen konnten sie ein Modell entwickeln, das erklärt, wie es zur fehlerhaften Genregulation kommt. Das Modell erlaubt es den Forschern vorherzusagen, welche für die Krebsentstehung relevanten Gene in den CLL-Zellen dereguliert sind, was erheblichen Einfluss auf die Prognose der Erkrankung haben kann.

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Medizintechnik: Wissenschaftler für Innovationen in der Strahlentherapie geehrt

Das Deutsche Krebsforschungszentrum ehrt mit Wolfgang Schlegel einen Pionier der Medizinischen Physik: Zahlreiche Verfahren und Techniken, die heute in den Kliniken rund um den Globus eine präzise Bestrahlung von Tumoren ermöglichen, basieren auf den Entwicklungen Schlegels und seiner Mitarbeiter. Mit einem wissenschaftlichen Farewell-Symposium am 31. Mai bedanken sich Kollegen und Weggefährten bei einem international herausragenden Wissenschaftler.

Vorankündigung: ASCO-Abstracts von Celgene

Auf dem am Freitag beginnenden Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago, IIIinois, USA, stellt Celgene neue Forschungsergebnisse vor, darunter die TRANSCEND NHL 001-Studie zur CAR-T-Zell-Technologie mit Lisocabtagen Maraleucel. Des weiteren werden Daten zur Myelofibrose (JAKARTA2-Studie mit Fedratinib) und zum multiplem Myelom mit Iberdomid  sowie Ergebnisse der APACT-Studie mit nab-Paclitaxel + Gemcitabin adjuvant beim resezierten Pankreaskarzinom vorgestellt.

Biosimilars: ADKA unterstützt den Einsatz ohne Aut-idem-Prinzip

Biosimilars: ADKA unterstützt den Einsatz ohne Aut-idem-Prinzip
© Alexander Limbach - stock.adobe.com

Biosimilars gewinnen als therapeutische Alternative zum Referenzarzneimittel im deutschen Klinikalltag zunehmend an Relevanz. Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e. V. (ADKA) befürwortet einen rationalen und strukturierten klinischen Einsatz biosimilarer Antikörper (1). Die Ausweitung der Aut-idem-Regelung auf Biosimilars lehnen der ADKA (2) wie auch die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) (3) und die Bundesärztekammer (BÄK) (3)...

Marginalzonenlymphom: Copanlisib erhält den FDA-Status „Breakthrough“-Therapie

Marginalzonenlymphom: Copanlisib erhält den FDA-Status „Breakthrough“-Therapie
© Spectral-Design - stock.adobe.com

Die FDA erhebt Copanlisib zur Behandlung des Marginalzonenlymphoms in den Status einer „Breakthrough“-Therapie. Die Entscheidung basiert auf Daten aus der Phase-II-Zulassungsstudie CHRONOS-1, in der die Wirksamkeit von Copanlisib bei Patienten mit indolenten Non-Hodgkin-Lymphomen (iNHL) gezeigt wurde, welche zuvor mindestens 2 Therapien erhalten hatten, darunter Patienten mit erneut aufgetretenem oder refraktärem Marginalzonenlymphom.
 

23. Mai 2019

Endokrin basierte Brustkrebstherapie: Stellenwert der CDK4 & 6 Inhibitoren gefestigt

Auf dem 1. Brustkrebskongress der European Society for Medical Oncology (ESMO Breast Cancer) war die Substanzklasse der CDK4 & 6 Inhibitoren ein viel beachtetes Thema. Das Fazit der Experten: Die Einführung der CDK4 & 6 Inhibitoren hat zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlung des Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen (HR+, HER2-) metastasierten Mammakarzinoms (mBC) geführt. Dies spiegelt sich auch in der aktuellen Bewertung der Arbeitsgemeinschaft für...

Ausblick 2025: Bedarf an flächendeckenden Versorgungsmodellen steigt

Als Folge von demografischem Wandel und medizinischem Fortschritt werden die Anforderungen an die Krebsversorgung in Deutschland bis 2025 deutlich steigen. Nicht nur die Zahl der neu diagnostizierten Krebspatienten nimmt voraussichtlich um rund 10% zu. Auch die Zahl der Menschen, die mit Krebs leben, wird in Deutschland stark ansteigen, genauso wie die Zahl der Krebserkrankten mit chronischen Begleiterkrankungen. Das sind nur einige Kernergebnisse der zweiten wissenschaftlichen Studie zur...

European Liquid Biopsy Society: Europaweites Netzwerk zu Forschung und Anwendung der Flüssigbiopsie

European Liquid Biopsy Society: Europaweites Netzwerk zu Forschung und Anwendung der Flüssigbiopsie
© blindturtle - stock.adobe.com

Anfang Mai wurde im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die European Liquid Biopsy Society (ELBS) gegründet. Über 40 europäische Partner aus Forschung, Klinik und Wirtschaft wollen gemeinsam die Forschung rund um die Flüssigbiopsie sowie deren Einsatz in der Praxis vorantreiben. Prof. Dr. Klaus Pantel vom Institut für Tumorbiologie des UKE hat die Leitung des Konsortiums übernommen. Damit wird das Universitäre Cancer Center Hamburg (UCCH) zum...

22. Mai 2019

Non-Hodgkin-Lymphom: Nutzen der allogenen Stammzelltransplantation weiterhin unklar

Non-Hodgkin-Lymphom: Nutzen der allogenen Stammzelltransplantation weiterhin unklar
© fotoliaxrender - stock.adobe.com

Ob Patienten, die an einem Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt sind, durch eine allogene Stammzelltransplantation (bessere) Heilungschancen haben, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht. In seinem jetzt vorgelegten Abschlussbericht kommt das Institut zu dem Ergebnis, dass Aussagen zum Nutzen dieser risikoreichen Therapie nicht möglich sind. Für die häufig sehr kleinen Patientengruppen fehlen aussagekräftige Studien....

Kopf-Hals-Tumoren: Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zeigt vielversprechende Ergebnisse

Kopf-Hals-Tumoren: Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren zeigt vielversprechende Ergebnisse
© Anatomy Insider - stock.adobe.com

Tumoren im Kopf-Hals-Bereich können erfolgreich mit Medikamenten behandelt werden, die die körpereigene Immunabwehr gegen die Tumoren verstärken. Nachdem im letzten Jahr in einer Vergleichsstudie gleich gute Ergebnisse wie mit einer aggressiven Chemotherapie erzielt wurden, wird der adjuvante Einsatz des Checkpoint-Inhibitors Pembrolizumab in Kombination mit einer Strahlen- und Chemotherapie derzeit in der ADRISK-Studie an 13 HNO-Kliniken in Deutschland geprüft.

Reduktion der Tablettenlast von Patienten mit CLL, MCL und MW durch Ibrutinib-Filmtablette

Reduktion der Tablettenlast von Patienten mit CLL, MCL und MW durch Ibrutinib-Filmtablette
© johannesspreter / Fotolia.com

Ibrutinib ist seit Kurzem als Filmtablette in den Einzeldosierungen 420 mg und 560 mg erhältlich. Zusätzlich stehen die Filmtabletten auch in den Dosierungen 140 mg und 280 mg zur Verfügung, falls bei Patienten eine Dosisreduzierung erforderlich ist. Mithilfe der Einzeldosierungen reduziert sich die Tablettenlast von Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), rezidiviertem/refraktärem Mantelzell-Lymphom (MCL) oder Morbus Waldenström (MW) auf...

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Krebsprävention ist eine zentrale Strategie im Kampf gegen Krebs. Zur Prävention zählen auch Impfungen, mit denen vielen Krebserkrankungen gezielt vorgebeugt werden kann. Beispiel: Humane Papillomviren (HPV), deren Hochrisiko-Typen für Gebärmutterhalskrebs und andere Krebserkrankungen verantwortlich sind. Doch es gibt eine wirksame und gut verträgliche Impfung, die vor der Infektion mit HPV schützt und der Entwicklung von Krebs vorbeugt. Wer sollte sich...

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Etwa jede achte Frau erkrankt hierzulande an Brustkrebs. Insgesamt betrifft dies 72.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Obwohl Brustkrebs in erster Linie eine Erkrankung der Frau nach den Wechseljahren ist, können auch deutlich jüngere Frauen erkranken. Aber – für welche Frau macht welche Untersuchung in welchem Alter Sinn? Das Mammographie-Screening-Programm gilt für Frauen von 50 bis 69 Jahren. Was insbesondere Frauen außerhalb des „Screening-Alters“...