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Medizin

12. Juli 2019

11. Juli 2019

Umfangreiche genetische Studie klärt Transformation von Vorleukämie zur vollständigen Leukämie auf

Wie genau aus einer Vorleukämie eine tatsächliche Leukämie entsteht, galt lange als nur unzureichend verstanden. Am Modell der Leukämie im Kindesalter bei Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21) hat nun eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern die Mechanismen der Transformationen von Vorstufen zur vollständigen ausgeprägten Leukämie in einer großen Funktionsstudie nachgewiesen. Damit stellen die Forscher neuartige Daten mit weitreichender...

Ernährung onkologischer Patienten: Erhöhten Aminosäurenbedarf adäquat behandeln

Besonders bei kritisch kranken und onkologischen Patienten mit erhöhtem Aminosäurenbedarf kann eine adäquate Versorgung mit Nährstoffen entscheidend für die Prognose sein (1-5). Ab sofort steht für diese Patientengruppe eine neue Therapieoption zur Verfügung. OLIMEL® 7,6% kombiniert die höchste in Dreikammerbeuteln verfügbare Aminosäurenkonzentration von 76 g/L mit einem zugleich niedrigen Glukosegehalt in minimiertem Volumen (6).

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL

ASCO- und EHA-Highlights zum Mamma- und Ovarialkarzinom sowie der CLL
© Africa Studio / Fotolia.com

Einen Einblick in ihre persönlichen Highlights der Daten, die auf dem diesjährigen ASCO und EHA präsentiert wurden, gaben Experten im Rahmen eines Fachpresseworkshops: Prof. Dr. Nadia Harbeck, München, berichtete von dem signifikanten Vorteil im Gesamtüberleben (OS) unter CDK4/6-Inhibition bei prämenopausalen Mammakarzinom-Patientinnen. Dr. Klaus Pietzner, Berlin, konstatierte, dass die PARP-Inhibition den neuesten Daten zu Folge bei allen Patientinnen mit...

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom

Aktuelle Aspekte zu PARP-Inhibitoren und zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom
© momius - stock.adobe.com

Derzeit gibt es beim Ovarialkarzinom keinen Biomarker zur verlässlichen Selektion von Patientinnen, die von einer Therapie mit einem PARP-Inhibitor profitieren bzw. nicht profitieren. Ein wichtiger Biomarker ist die homologe Rekombinationsdefizienz (HRD), die nicht nur bei Patientinnen mit BRCA-Mutation vorliegen kann. Diese aktuellen Aspekte zur PARP-Inhibitor-Therapie bildeten ein Thema der Sitzung zu zielgerichteten Therapien beim Ovarialkarzinom im Rahmen des State of the Art...

Kooperation schafft Basis für eine bundesweit einheitliche Qualitätsentwicklung der Brustkrebsversorgung

Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) für Brustkrebszentren kann jetzt auch die Versorgungsqualität von Brustkrebszentren erfassen, die das ÄKzert®-Qualitätssiegel des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) tragen. Im Mai 2019 haben sich DKG, DGS und die zertifizierende Ärztekammer Westfalen-Lippe darauf geeinigt, dass Zentren mit einem ÄKzert®-Zertifikat...

Verbesserung des OS und der ORR unter zielgerichtete Dreifach-Therapie bei BRAF-V600-mutiertem metastasierten CRC

In der BEACON CRC Phase-III-Studie konnte gezeigt werden, dass eine Dreifach-Kombination zielgerichteter Therapien das Gesamtüberleben (OS) und die objektive Ansprechrate (ORR) von Patienten mit progredientem Darmkrebs im Vergleich zu Standardtherapien signifikant verbessern kann (1). Die Daten, die auf dem ESMO-Weltkongress 2019 veröffentlicht wurden, legen nahe, dass das Triplett-Regime aus Encorafenib, Binimetinib und Cetuximab die Chemotherapie bei jedem 7. Patienten mit...

Flexible Dosierung von Regorafenib bei Patienten mit mCRC

Der Multikinase-Inhibitor Regorafenib ist seit 2013 für Patienten mit therapierefraktärem metastasierten Kolorektalkarzinom (metastatic colorectal cancer, mCRC) zugelassen. Das Toxizitätsprofil von Regorafenib schränkt seine Anwendung in der klinischen Praxis jedoch oft ein. Die REARRANGE-Studie, eine randomisierte Phase-II-Studie, untersuchte, ob eine flexible Dosierung die Verträglichkeit von Regorafenib und damit die Lebensqualität verbessern kann, ohne die...

10. Juli 2019

Hormonsensitives metastasiertes Prostatakarzinom: Daten der TITAN-Studie mit Apalutamid

Hormonsensitives metastasiertes Prostatakarzinom: Daten der TITAN-Studie mit Apalutamid
© Anatomy Insider / Fotolia.com

Der neue Androgenrezeptor-Inhibitor Apalutamid wurde in der Phase-III-Studie SPARTAN in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) Patienten mit metastasiertem hormonsensitiven Prostatakarzinom verabreicht. Die Therapie erhöhte im Vergleich zu Placebo/ADT sowohl das radiographische progressionsfreie Überleben (rPSF) als auch die Gesamtüberlebenszeit der Patienten signifikant. Derzeit ist das Medikament für die Therapie von Männern mit nicht...

mTNBC: Pembrolizumab in Monotherapie einsetzbar

mTNBC: Pembrolizumab in Monotherapie einsetzbar
© Syda Productions - stock.adobe.com

Patientinnen mit metastasiertem Triple negativen Brustkrebs (mTNBC) profitieren von immunonkologischen Substanzen, wie Prof. Dr. med. Peter Fasching, Erlangen, auf einem Satellitensymposium während der Jahrestagung der Senologen in Berlin darlegte. Hat bereits ein PD-L1-Inhibitor in Kombination mit einer Chemotherapie gute Resultate erbracht, so wird in einem umfassenden Studienprogramm auch der Anti-PD1-Antikörper Pembrolizumab in dieser Indikation getestet. Ferner wurde über...

ESMO: Prof. Florian Lordick übernimmt Leitung in Europäischer Fachgesellschaft

ESMO: Prof. Florian Lordick übernimmt Leitung in Europäischer Fachgesellschaft
© Love the wind / Fotolia.com

Der Direktor der Medizinischen Klinik I - Hämatologie und Zelltherapie, Internistische Onkologie, Hämostaseologie am Universitätsklinikum Leipzig wurde von den ESMO-Mitgliedern in einer Online-Abstimmung in sein neues Amt gewählt. Die ESMO (European Society for Medical Oncology) vereint 20.000 Mitglieder aus 150 Ländern. Sie ist die stärkste onkologische Fachgesellschaft in Europa und entfaltet Aktivitäten in allen Kontinenten.

Chemotherapie: Genexpressionstest wird erstattungsfähig

Chemotherapie: Genexpressionstest wird erstattungsfähig
© freshidea - stock.adobe.com

Mit ca. 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland (1). Bei grob geschätzt 20.000 Patientinnen können die behandelnden Ärzte allein aufgrund der klinisch-pathologischen Kriterien keine eindeutige Therapieempfehlung für oder gegen eine adjuvante Chemotherapie aussprechen. Hier ermöglicht der Genexpressionstest die Stratifizierung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat für einen dieser Genexpressionstest,...

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ASH 2020
  • Phase-III-Studie ASCEMBL bei resistenten/intoleranten Patienten mit CML: STAMP-Inhibitor Asciminib deutlich effektiver als TKI Bosutinib
  • Ruxolitinib-resistente/-intolerante MF-Patienten profitieren im klinischen Alltag möglicherweise von einer Rechallenge
  • Real-world-Daten zu PV: Rechtzeitige Umstellung von HU auf Ruxolitinib wirkt möglicherweise Anstieg thromboembolischer Ereignisse entgegen
  • 5-Jahres-Daten der RESPONSE-2-Studie: Überlegenheit von Ruxolitinib gegenüber BAT im Langzeitverlauf bestätigt
  • Phase-I-Studie: Anhaltendes molekulares Ansprechen mit neuem BCR-ABL-Inhibitor Asciminib bei CML-Patienten mit T315I-Resistenzmutation
  • Patienten mit ITP sind emotional erheblich belastet
  • r/r DLBCL: Vielversprechende erste Daten zur CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel in Kombination mit Ibrutinib
  • r/r FL: CAR-T-Zell-Therapie mit Tisagenlecleucel wirksam und sicher
  • Myelofibrose: Ruxolitinib-Startdosis von 10 mg 2x tägl. auch bei initial niedriger Thrombozytenzahl sicher anwendbar
  • Phase-III-Studie REACH3: Ruxolitinib bei chronischer steroidrefraktärer oder steroidabhängiger GvHD wirksamer als die beste verfügbare Therapie